21.01.09: Premiere als Spieleautor feiert
Andreas Zimmermann mit einem Spiel zum Buch
Tintenblut. Illustriert wurde es von
Franz Vohwinkel.Die Spieler erleben Abenteuer in der Tintenwelt so wie die Romanheldin Meggie und ihre Freunde. Sie sammeln Erfahrungen mit unterschiedlichsten Wesen und Menschen und müssen dabei immer auf der Hut vor den Bösewichten des Natternkopfs sein. Wer, auch mit Hilfe Staubfingers, geschickt Erfahrungspunkte sammelt und diese im richtigen Moment gegen Siegpunkte eintauscht, hat gute Chancen Sieger des Spiels zu werden... Der Spielplan zeigt die Tintenwelt. Mit Hilfe von Reisekarten suchen die Spieler die aus dem Roman bekannten Orte auf und sammeln Erfahrungspunkte. Zahlreiche Vorteilskarten bringen Begegnungen mit bekannten Charakteren und wer Glück hat, trifft vielleicht sogar auf Meggie und Mo, Resa und Farid. Gegen Ende muss man sich vorsehen, nicht in die Fänge der Weißen Frauen zu geraten.
Im
Duell der Baumeister greift
Stefan Feld eine Episode aus dem Romen
Die Säulen der Erde heraus. England, Anfang des 12. Jahrhunderts. Der Konflikt zwischen Prior Philip und Bischof Waleran eskaliert. Während Philip an der Kathedrale von Kingsbridge baut, verfolgt Waleran eigene Pläne und errichtet sein Symbol der Macht, eine mächtige Burg. Immer wieder treffen die beiden Kontrahenten aufeinander, wenn es darum geht, das für den Bau benötigte Material zu bekommen. Jeder Spieler nutzt unterschiedliche, aus dem Roman bekannte Persönlichkeiten, die ihn dabei unterstützen.
Michael Schacht schickt Abenteurer auf eine Insel, in deren Zentrum sich die sagenhafte
Goldene Stadt befindet. Kaum eingetroffen eröffnen die Spieler sogleich ihr erstes Geschäft direkt an der Küste. Schon ist es möglich, über Straßenverbindungen in den angrenzenden Dörfern weitere Geschäfte zu eröffnen. Das lohnt sich, denn so kommt man an Waren, Schiffe, Geld und Konzessionen, die man dringend zum Weiterkommen benötigt. Und schließlich gelingt es den Ersten sich erfolgreich in der goldenen Stadt niederzulassen und so an die besonders wertvollen Handelsbriefe zu kommen.
Europa setzt die Geografie-Spieleserie von
Günter Burkhardt fort. Wo liegen wohl die Karpaten? Oder der Limfjord? Jeder Spieler wählt eine der ausliegenden Karten, auf der eine Stadt, Sehenswürdikeit oder ein Naturraum genannt wird. Diesen Ort gilt es auf dem Spielplan – einer geografischen Europakarte ohne Ortsbezeichnungen – zu finden. Die Karte ist in verschieden große Planquadrate unterteilt. So können die Spieler ein größeres oder kleineres Risiko bei der Abgabe ihres Lagetipps eingehen und dabei mehr oder weniger Punkte kassieren.
Was ist was - Das Quizspiel stammt von
Reiner Knizia. Die Spieler reisen quer über den Globus und versuchen, durch cleveres Bewegen ihrer Spielfigur die besten Wissensplättchen einzusammeln. Kommt es zu einer Quizrunde, darf jeder sein Wissen aus einem der vier Themengebiete unter Beweis stellen. Zu jeder Frage werden 12 mögliche Antworten vorgegeben. Doch wie viele davon stimmen und welche genau es sind, muss jeder selbst herausfinden.
Die Erweiterung für
Keltis trägt den Untertitel
Neue Wege - Neue Ziele und bringt einen neuen Spielplan ins Spiel, der den des Grundspiels ersetzt, das man aber des übrigen Materials wegen für das Spiel braucht. Er zeigt nicht nur gerade durchgehende Wege, sondern auch Verzweigungen. Dadurch werden mehr Planung und neue Überlegungen erforderlich.
Einfach Genial von
Reiner Knizia war einfach genial, jetzt kommt die Version 2.0, die aber nicht "Doppelt Genial" heißt, sondern
Genial Spezial. Genug der albernen Wortspiele. Das geniale Spiel um verdrehte Türme, bei dem es darauf ankommt, die wertvollsten Verbindungen zu legen. Kleine verbundene Türme bringen wertvolle Punkte – große Türme sogar kostbare Bonuspunkte. Dabei haben die Spieler immer wieder die Wahl, für sich selbst günstig zu legen oder ihren Mitspielern frech ins Handwerk zu pfuschen. Das perfekte Taktik-Legespiel für die ganze Familie.
Bleibt noch die XXL-Ausgabe des
Siedler von Catan Würfelspiels zu erwähnen. Ihr wurde ein Würfelbecher spendiert und dazu die Plus-Variante, die man sich bisher aus dem Internet laden musste.
-kmw 14:44 Uhr