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Spielbeschreibung Jenseits von ThebenJenseits von Theben von Peter Prinz [Queen-Games], 2-4 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer 60-90 Minuten. |
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Die Spieler reisen als Archäologen durch Europa, eignen sich dabei das nötige Spezialwissen an und scharen ein möglichst schlagkräftiges Team um sich, bevor es dann in den historischen Grabungsorten darum geht, möglichst kostbare Artefakte aus dem Staub der Geschichte zu bergen. Der Spielplan von JENSEITS VON THEBEN zeigt uns die spielrelevanten Städte, in die die Spieler im Laufe einer Partie reisen werden. Ausgangspunkt der Schatzsuche ist für alle Warschau, hier werden die Spielfiguren platziert. 4 Forscherkarten dienen als offene Auslage, sie zeigen an, in welcher Stadt es etwas zu holen gibt und wie viel Wochen Schweiß und Arbeit man dafür investieren muss. Schließlich umgibt eine Zeitleiste von 52 Feldern/Wochen den Spielplan, auf der man immer genau ablesen kann, welcher Spieler sich in welcher Woche des Jahres befindet. Zeit ist nämlich nicht nur Geld sondern auch der entscheidende Faktor im Spiel. Ein Spieler am Zug hat die Auswahl zwischen 4 Aktionsmöglichkeiten. In den meisten Fällen wird er sich dafür entscheiden, eine Forscherkarte zu nehmen. Hier gibt es das benötigte Wissen und Hilfsmittel für die Ausgrabungen. Neben Fachbüchern und Allgemeinwissen kann man hier Assistenten, Werkzeug oder wertvolle Hinweise der einheimischen Bevölkerung erringen. Auf der jeweiligen Forscherkarte steht beschrieben, an welchem Ort es das entsprechende Hilfsmittel gibt. Will ein Spieler eine Karte aufnehmen, muss er zunächst an den auf der Karte angezeigten Ort auf dem Spielplan entlang der gestrichelten Linien ziehen. Jeder Schritt von einem Ort zum Nachbarort kostet den Spieler hierbei eine Woche Zeit. Zusätzlich kostet das Aufnehmen der Karte, also das sich Aneignen ihrer Vorteile auch noch einmal zusätzliche Zeit, die auf jeder Karte angezeigt wird. Nun kann es natürlich vorkommen, dass gerade keine Forscherkarte so richtig ins Konzept passt, weshalb man als zweite Aktionsmöglichkeit die Kartenauslage austauschen kann. Dies geht allerdings nur von Warschau aus, weshalb man zunächst zu diesem Ort reisen muss. Auch der Austausch an sich schlägt dann noch mal mit einer Woche zu Buche. Schließlich nennt man irgendwann genügend Hilfsmittel sein Eigen und führt als dritte Aktionsmöglichkeit eine Ausgrabung durch. Hierzu reist man an die Ausgrabungsstätte seiner Wahl und zeigt den Mitspielern seine gültige Grabungserlaubnis vor. Jeder Spieler besitzt von jedem Ausgrabungsort 1 Grabungserlaubnis. Diese wird nach jeder Ausgrabung umgedreht und steht dem Spieler erst wieder im neuen Jahr zur Verfügung. Als weitere Voraussetzung für eine Ausgrabung benötigt man das notwendige Spezialwissen aus den Forscherkarten und möglichst viele weitere Hilfsmittel, um einen möglichst hohen Wissenswert zu erreichen. Denn nun kommt es zum Einsatz des berüchtigten Chronokels, einer Drehscheibe, die man auf seinen aktuellen Wissenswert einstellt. Auf der Skala des Chronokels kann man ablesen, mit wie viel Wochen Grabungszeit man wie viele Grabungsversuche durchführen kann. Der Spieler entscheidet sich, wie lange er vor Ort bleiben will und zieht dann so viele Plättchen aus dem zu seinem Grabungsort farblich passenden Säckchen, wie das Chronokel vorgibt. Zutage getretene Artefakte darf der Spieler behalten, während der Schutt, also die Plättchen ohne Gegenstand wieder zurück in den Beutel kommen. Von Ausgrabung zu Ausgrabung sinkt also die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Wertvolles gefunden wird. Neben den schon erwähnten Forscherkarten birgt der Kartenstapel aber auch ein paar Ausstellungskarten, die ebenfalls auf dem Spielplan abgelegt werden. Wenn ein Spieler mit seiner Figur zu der entsprechenden Stadt hinzieht, kann er dort eine Ausstellung mit seinen gefundenen Artefakten abhalten. Jede Ausstellungskarte zeigt die geforderten Artefakte an, die ein Spieler hierfür vorweisen muss. Anschließend darf er die Karte und die damit verbundenen Siegpunkte behalten. Es versteht sich von selbst, dass Anreise und Durchführung einer solchen Ausstellung wieder mehrere Wochen Zeit verschlingen.
Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass immer derjenige Spieler am Zug ist, der mit seiner Figur auf der Zeitleiste am weitesten hinten steht? Dieser originelle Mechanismus kann dafür sorgen, dass ein Spieler mehrere Züge hintereinander ausführen darf oder ein Spieler nach einer umfangreichen Grabungsphase erst einmal eine kleine Auszeit bekommt. Die einzelnen Züge sind allerdings meist so kurz, dass bei keinem Spieler Langeweile aufkommt. Überquert ein Spieler mit seinem Zeitstein das Feld 52, beginnt direkt ein neues Jahr. Je nach Spieleranzahl werden so 2 oder 3 Jahre durchgespielt. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. JENSEITS VON THEBEN, eine stimmungsvolle Umsetzung der Grabungsabenteuer im beginnenden 20. Jahrhundert. Das ADAMspielt Team |
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| Letzte Änderung: 15.05.2008 16:50 |
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