Spielbeschreibung

Stimmt so!

Dirk Henn und Partnerin Barbara Weber haben als Kleinverleger (db-Spiele) eine große Fangemeinde. Mit seinem Showmanager konnte der Verlag Queen-Games 1997 einen großen Erfolg verbuchen. 1998 wird das unter dem Titel Al Capone bekannte Spiel als Stimmt so! von Queen-Games aufgelegt.

Ziel jedes Ladeninhabers ist es, Mehrheiten an Geschäftsanteilen von 6 Konzernen zu erlangen. Wer an der Reihe ist, darf eine der 4 offen liegenden Anteilskarten auf die Hand nehmen, oder eine der offenliegenden Aktien kaufen. Dazu muß er mindestens so viele Anteile dieses Wertpapieres legen, wie auf diesem angegeben, gewechselt wird dabei nicht! Ist es dem Ladeninhaber dabei möglich genau passend zu zahlen (er zeigt allen, daß er kein Verschwender ist), ist er gleich noch einmal an der Reihe.

So können geschickte Händler in einem Zug alle 4 Aktienkarten kassieren. Bevor der nächste Mitspieler an die Reihe kommt, werden alle Anteilskarten und die Aktien auf 4 ergänzt. Zwei Zwischenwertungen, die vor Spielbeginn nach einem bestimmten System in die Anteilskarten gemischt wurden, lösen eine solche bei ihrem Auftauchen aus. Aktienbesitzer die von den einzelnen Paketen die meisten Karten besitzen, ziehen mit ihrem Marker entsprechend den Werten aus einer Tabelle auf der Zählleiste voran.

Sobald die Auslage der Aktienpakete nicht mehr ergänzt werden kann, ist das Spiel beendet. Die noch offenliegenden Aktien wandern zu den Händlern, die von den einzelnen Werten die größte Punktzahl gesammelt haben. Es wird noch einmal wie bei den Zwischenwertungen abkassiert, nur erhalten jetzt die ersten drei "Aktienmehrheiten" Punkte. Wer danach auf der Zählleiste am weitesten vorne steht, gewinnt das Spiel um die Konzerne.

Stimmt so! ist ein Handelsspiel bei dem Abwarten nicht immer belohnt wird. Wer auf "passende" Anteilsscheine hofft, und rundenlang nur solche kassiert, kann durch kleine "Peanuts"-Käufer, die Überzahlungen in Kauf nehmen, schnell in das Hintertreffen geraten. In Stimmt so! baut sich von Anfang an Spannung auf. Da alle erworbenen Aktienscheine offen liegen, weiß jeder, welches Wertpapier im Moment für ihn opportun wäre. Jederzeit ist man hin- und hergerissen, auf den großen Schlag zu warten, Mithändlern die Perlen aus der Suppe zu fischen, oder sich mit dem kleinen Zwischenhandel zufrieden zu geben.

Stimmt so! von Dirk Henn, 3 - 6 Spieler ab 10 Jahre, Spieldauer ca. 40 Minuten, Queen Games (1998).

Die Spielbeschreibung wurde mit freundlicher Genehmigung dem Katalog von ADAM spielt entnommen.

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