Spielbeschreibung
Die jährlich stattfindende
Versteigerung in Buffalo City steht an. Aus allen Ecken des
Wilden Westens treiben die Cowboys ihre Kühe heran. Wie immer
ist der Weideplatz knapp, und nur der geschickteste Hütejunge
bringt alle seine Kühe unter.
Schon im Spielaufbau gibt es eine Diskussion. Die eine Partei möchte auf der stimmungsvollen Ansicht der doppelseitigen Weiden spielen. Die andere Fraktion ist für die übersichtliche, klar strukturierte Darstellung. Sollten sich die Parteien darüber einigen können, steht dem fröhlichen Treiben nichts mehr im Weg, und die Weidegründe liegen der vorgegebenen Abbildung entsprechend auf dem Tisch.
Jeder Cowboy startet mit 48 Kühen (Plättchen), 11 Weide- und 10 Kuhkarten. Ein Mitspieler verteilt seine Weidekarten gleichmäßig an alle Cowboys, diesen Karten entsprechend wandern schon die ersten Rindviecher der einzelnen Treiber in ihr Revier. Nachdem er seine Karten wieder auf der Hand hat, geht die wilde Jagd los.
Jeder legt zwei Kartenpärchen, bestehend aus einer Weide- und einer Kuhkarte, verdeckt vor sich ab. Gespannt verfolgen alle die gleichzeitige Aktion des Aufdeckens. Die eine Karte legt fest, auf welche Weide wieviel Kühe wandern, deren Anzahl bestimmt wiederum die Kuhkarte (2 - 5).
Beginnend mit der kleinsten Weide
führen die Treiber jetzt die Anweisungen der aufgedeckten Karten
aus. Wollen zwei Mitspieler auf eine Weide, beginnt der mit der
größten Herde auf diesem Gelände. Das ist immer eindeutig
einzuhalten, da kein Cowboy jemals (außer am Spielende)
gleichviel Kühe wie ein Mitbewerber auf einer Weide haben darf!
Ist der Weidegrund noch jungfräulich, darf der Cowboy mit der
kleinsten Kuhkarte als erster das Lasso schwingen. Die
Weidekarten kommen wieder auf die Hand, die Kuhkarten sind jedoch
aus dem Spiel.
Wird im Spielverlauf ein Weideplatz komplett gefüllt, unterbrechen die Cowboys ihre Arbeit und ein Sonderbonus wird verteilt. Wer mit der größten Herde vertreten ist, treibt eine "Sonderkuh" auf eine beliebige Weide. Je nach Größe des Grundes darf auch noch der Zweit- und Drittplazierte der Zahlenfolge entsprechend 2 bzw. 3 Kühe auf beliebige Weiden verteilen. Auf einer Weide geht der erste Cowboy sogar leer aus, dafür treibt der vierte der Runde noch drei Kühe davon!
Sind nach 5 Runden alle 10 Kuhkarten ausgespielt, endet das Rodeo. Bieten einige Weidegründe jetzt noch Platz für Rindviecher, wird ein Schlußbonus vergeben, hierbei verbleiben die zusätzlichen Hornträger auf den ursprünglichen Bonusweiden! Wer jetzt noch die kleinste Herde vor sich liegen hat (die meisten untergebracht), ist der erfolgreichste Cowboy und darf sich in der Bar einen Schluck genehmigen.
Zoff in Buffalo spricht (mich) von der Graphik her schon sehr an. Hier wird taktiert, was das Zeug hält. Gegen Spielende entstehen oft Kettenreaktionen durch Bonuskühe, die andere Weiden bei ihrer Wanderung füllen. Zoff in Buffalo bringt viel Interaktion, Spielspaß und fordert das ganze strategische Können der Kuhtreiber. Gerade in dieser Beziehung sollte man sich vom Cover und der Graphik des Spieles nicht täuschen lassen!
Zoff in Buffalo von Christward Conrad, 2 - 5 Spieler ab 12 Jahre, Spieldauer ca. 60 Minuten, FX-Spiele (1998).
Die Spielbeschreibung wurde mit freundlicher Genehmigung dem Katalog von ADAM spielt entnommen.