Spielbesprechung

Sphinx

Nur eine müde Fortsetzung

Mit "Der zerstreute Pharao" brachte Ravensburger im letzten Jahr ein herrliches Familienspiel an den Markt. Jetzt kommt mit "Sphinx" ein Spiel, das zunächst wie eine Fortsetzung aussieht. Die Grafik ist ganz ähnlich gestaltet und auch hier sind Schätze in einer Pyramide zu suchen. Man würfelt die Figur durch die Gänge, wobei Drehtüren für Abkürzungen sorgen oder den Spielstein völlig in die Irre leiten. Diese Drehtüren funktionieren sogar mechanisch und bewegen tatsächlich die Figuren. Bei der Würfelei werden Kärtchen gesammelt und von Zeit zu Zeit die Sphinxe, die die Schatzkammer bewachen, ausgetauscht. Ab und an darf man sich auch ansehen, welche Farbe eine Sphinx verdeckt an der Unterseite trägt. Wer die Farben der Sphinxen vor der Schatzkammer richtig nennt, die zugehörigen Kärtchen hat und richtig würfelt gewinnt das Spiel. Und genau das funktioniert oft nicht. Da wird endlos gewürfelt und gewürfelt, man kommt einfach nicht zur Schatzkammer und verliert so nicht nur die gerade gesammelten Kärtchen, sondern auch die Lust, weiterzuspielen.

Sphinx, Merk- und Würfelspiel von G. Baars, 2 - 4 Spieler, Ravensburger, ca. 40 DM

Berthold Heß

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