Spielbesprechung
Immer wieder mal haben wir den Glücksfall, daß ein Spieleautor mit ganz einfachen Ideen ein Spiel konstruiert, daß sich gut zur anregenden Entspannung spielen läßt. Das Spiel regt zwar den Geist an, ist aber trotzdem ohne tiefschürfende Grübeleien oder langwieriges Regelstudium zu begreifen. Pylos ist solch ein Spiel. Zudem hat der Verlag das Material auch noch so gestaltet, daß das Spiel attraktiv und griffbereit im Regal stehen kann. Auf einem schönen Holzbrett mit 16 Vertiefungen sind je 15 helle und dunkle Kugeln in Form einer Pyramide zu stapeln. Wer es schafft, die oberste Kugel zu legen, der gewinnt das Spiel. Also muß man die Kugeln möglichst sparsam einsetzen, um zu guter letzt noch eine zu besitzen. Ein wenig erinnert das Spielgeschehen an das Mühle-Spiel. Abwechselnd werden die Kugeln gesetzt. Wer dabei ein Quadrat eigener Farbe gebildet hat, darf eine Kugel oben auf setzen. Außerdem darf man eine oder zwei eigene Kugeln wieder vom Brett nehmen, um sie für die spätere Verwendung aufzuheben. Das waren schon fast alle Regeln, wobei es noch weitere Varianten dieses schönen Spiels gibt.
Pylos von David G. Royffe, 2 Spieler, F.X.Schmid, ca. 70 Mark
Dorothea & Berthold Heß