Spielbesprechung
Hier hat es ein Hersteller endlich einmal wieder gewagt, ein abstraktes Spiel auch so zu präsentieren. Chic aufgemacht, einfach und ohne Schnörkel zu einem akzeptablen Preis wird dieses Taktikspiel angeboten. Ursprünglich kommt es aus Amerika und spielte sogar in einer Folge der Fernsehserie Star Trek eine Rolle. Wie der Name "Terrace" schon andeutet, kommen auch die unterschiedlich hohen Ebenen des Spielplans ins Spiel. Verschieden groß sind ebenfalls die Spielfiguren. Beides wirkt zusammen, denn man kann nur gleich große oder kleinere Figuren schlagen und auch nur von einer höheren zu einer tieferen Ebene. Ob man sich auf gleicher Ebene oder nach oben bzw. nach unten bewegt, das legt fest, wie weit man ziehen darf und ob diagonale oder gerade Züge erlaubt sind. Ziel des Spiels ist es, entweder mit seinem T-Stein, eine Art Schach-König, das niedrigste Feld des Plans zu erreichen oder aber den gegnerischen T-Stein zu schlagen. Terrace sollte schnell gespielt werden, um nicht zu statisch zu werden. Positiv ist, daß verschiedene Spielvarianten mit ganz einfachen Regeln angeboten werden.
Terrace von A. Dresden, B. Siler, 2-4 Spieler, Klee-Spiele, ca. 55 Mark
Dorothea & Berthold Heß