Spielbesprechung

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Weiter Weg zur 1. Million:
Endloses Würfeln

Glatt aus den Fünfzigerjahren könnte die Grafik dieses Spiels stammen, wenn auch etwas schrill-modern abgewandelt. Und auch das Spielziel entspricht dem Geist dieser Zeit: Vom Tellerwäscher zum Millionär soll man sich hocharbeiten und mindestens eine Million Dollar verdienen. Leider, leider entsteht der Eindruck, auch die Spielentwicklung sei stehengeblieben, denn das Spiel entpuppt sich als eine recht langwierige und langweilige Variante des Klassikers Monopoly. So würfelt man sich stundenlang um einen Rundkurs und verdient bei diversen Firmen sein Geld. Zwischendurch wird wieder gewürfelt, um bessere Jobs und somit ein höheres Gehalt zu bekommen. Mit viel Geld kann dabei dem Würfelglück etwas nachgeholfen werden. Ist das Vermögen etwas angewachsen, werden Firmen gekauft, so daß daraus zusätzliche Gewinne fließen können. Weitere Einküfte bringen die vielen Ereigniskarten, die einen freilich auch in die Arbeitslosigkeit werfen können. Das ist eine weitere Würfel-Laufbahn, bei der es kaum Einkommen gibt, und die nur mit dem richtigen Würfelwurf verlassen wird. So würfelt man halt so lange vor sich hin, bis jemand endlich seine erste Million zusammen hat.

Vom Tellerwäscher zum Millionär von M. und J. Rüttinger, 2-6 Spieler, Noris-Spiele, ca. 50 Mark

Dorothea & Berthold Heß

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