Leserbeitrag
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KMW <spielbox@kmws.de> 16.10.2001 17:53:
Abacus:
Eine Nachricht von Michael Schacht: In dem auf der Messe erhältlichen neuen Abacus-Katalog gibt's 2 neue Karten für das Kartenspiel "Knatsch". Diese kann man sich auf die, dem Spiel beigepackten, Blanko-Karten aufkleben. Dann hat man eine neue Spielzielkarte und eine dazu passende neue Aktionskarte.
Carsten Wesel <dteuwotvdtbj@spammotel.com> 22.10.2001 09:01:
Das war doch nicht das Essen, wie wir es kennen, oder?
- Kein wirkliches großes Highlight
- Kaum Besucher
Allerdings gab es:
- Nette Forumsleute
- Platz zum Spielen
Gruß Carsten (es sind ja nur noch 360 Tage...)
DiSta <DiSta@siedeln.de> 22.10.2001 10:58:
Da kann bzw. muss ich Carsten zum Teil beipflichten:
- Auch ich hab kein richtiges Highlight entdecken können...
- hatte aber oft das Pech keinen Platz zum Spielen zu finden, zu mind. bei den Spielen, welche mich interessiert hätten....
- Ich fand es zu mind. am Do und Fr "voller" als an den Vergleichstagen im letzten Jahr....(aber immer noch überschaubarer als am Wochenende)
- Die Umstrukturierung der Hallen (ComicCon zwischen die Spielehallen...) fand ich persönlich nicht so glücklich im Hinblick auf Übersichtlichkeit und lange Wege - ist aber sicher Ansichtssache...
- da ich nicht zu den Top-Postern gehöre, habe ich auch den Weg zum Forumtreffen nicht gefunden - konnte mich nicht vom Spielen losreissen.... (hatte mich ja auch schon zu den Siedler-Forum-Treffen eingefunden und irgendwann braucht man Zeit zum Spielen...)
- was heißt hier 360 Tage - in 9 Tagen öffnet doch bereits die Süddeutsche Spielemesse in Stuttgart ihre Pforten.....
nice dice
Di(etmar) Sta(dler)
Michael Schramm <michael_schramm@t-online.de> 22.10.2001 12:04:
Hi,
auch ich hatte den Eindruck, dass es in diesem Jahr kein überwältigendes Highlight gab, aber zumindest eine recht große Anzahl an guten Neuheiten:
-Titicaca
-Sternenschiff Catan
-Villa Paletti
-Der Kupferkessel
-Diverse Kartenspiele z.B. von Adlung, Amigo, Heidelberger, Sphinx, Lookout Games
-Kanaloa
-Tal der Mammuts
-Urland
-Frachtexpress
-Winsome Games
-Liberte
-Müll & Money
-Funkenflug
-Colony
und sicher noch einige andere Spiele, die ich jetzt einfach nicht im Kopf habe.
Das sollte eigentlich "Futter" für die nächste Zeit in genügender Menge abwerfen.
Zur Fülle in Essen: am Donnerstag und Freitag war es erheblich voller als in den letzten Jahren, das Wochenende schien tatsächlich nicht so überlaufen zu sein wie in der Vergangenheit - und das war gut so!
Nice dice
Michael Schramm - Bochum
Britta Erdt <cpt.earth@gmx.de> 22.10.2001 12:34:
Gut das es anderen auch noch so ging wie mir. Ich dachte schon es läge schon an einer gewissen Übersättigung meinerseits, dass ich mich nicht wirklich für irgendwelche Spiele begeistern konnte. Es gab einige ganz nette, die aber meist mehr Optik als Spielinhalt hatten (z.B. Amulett, Der Hobbit). Insbesondere der Kosmos Stand mit seinem "Herr der Ringe-Inferno" war recht enttäuschend.
Die neue Aufteilung hat mir auch nicht so besonders gefallen, zu Mal die Halle 5 mit den vielen kleinen Verlagen leicht übersehen wurde.
Ich kann nicht sagen, dass ich die Messe voller oder leerer als sonst empfunden habe. Wenn man wollte war immer noch ein "Spielplatz" zu finden, allerdings war ich auch nur Do un Fr dort.
Britta
Carsten Tech <Agentur-Tech@t-online.de> 22.10.2001 19:35:
3 besondere Eindrücke habe ich von der Messe mitgenommen:
-- ganz schlecht Aufteilung der Stände ( insbesondere für Kleinverlage ),
brauchen wir den wirklich Handyangebote neben Kleinverlagen ??
Ich werbe doch auch nicht für Holzspielzeug auf einer Handymesse.
-- einige gute/sehr gute "kleinere Spiele", keine echten Flagschiffe bei den
Großen der Branche
-- ab 15 Uhr am Donnerstag und vor 12 Uhr am Sonntag wollte wohl keiner
spielen, habe selten so wenig Besucher gesehen.
Tobias / Glomeor <webmaster@glomeor.de> 23.10.2001 00:38:
Für mich die 2te SPIEL.
Am Freitag dachte ich: Das erste Mal wars größer, doch als ich am Samstag dann die Halle 5 entdeckte, die mir aus unerfindlichen Gründen bisher entgangen war, änderte ich meine Meinung. Auch wenn ich von Vielen gehört habe, daß dieses Jahr die Highlights fehlten oder, daß vieles halt zu mittelmäßig ist, so kann ich dem zwar eingeschränkt zustimmen, doch sprach das für mich nicht dagegen, daß ich dieses Mal genau so gern dort war, wie letztes Jahr.
Dazu beigetragen haben folgende Dinge:
- VIELE Forumsleute getroffen (prima Buttons !!!)
- Prima Nachtreffen am Samstag (nochmal Dank an Frank fürs Raumorganisieren und Thomas R. fürs zur-Jugendherberge-irren kurz vor der Geisterstunde)
- Ich habe "Die Abtei der wandernden Bücher" von Thomas Fackler spielen dürfen (welch ein Prachtspiel, sowohl inhaltlich, als auch technisch und insbesondere athmosphärisch aufgrund des Materials)
- Das Tal der Mammuts, ein Spiel, daß genau meinen Geschmack getroffen hat. Man könnte es auf gewisse Weise als Evo2 bezeichnen, doch es spielt sich dabei sehr viel dynamischer, denn man bleibt nicht (wie so oft in meinen Evo-Runden) immer in seiner eigenen Ecke hängen. Besonders hat mir auch gefallen, daß bestimmte Aktionen von der Jahreszeit abhängig sind und damit sehr thematisch stimmige Elemente wie z.B. das Aussähen im Frühjahr und das Ernten von Getreide kurz vorm Winter erzeugt werden.
- J.U.M.P.: Into The Unknown, habe ich nach einem Tag des Zweifelns doch noch erstanden und bin froh, denn das Angebot von 100DM für das Grundspiel und beide Genesis-Erweiterungen war günstig.
Besonders gespannt war ich als eingefleischter Tolkienist auf die zahlreichen Lizenzprodukte zum kommenden Film. Ernüchtert musste ich feststellen, daß Vieles nicht meinen Erwartungen entsprach.
Das neue Sammelkartenspiel zum Thema hat mich insbesondere interessiert, weswegen ich mich zunächst darüber gefreut habe, daß Decipher es in Essen präsentiert. Allerdings war ich von dem reinen Wir-hauen-uns-Monster-um-die-Ohren-Gemetzel sehr enttäuscht. Der Inhalt des Spieles beschränkt sich darauf, daß jeder Spieler seine Ring-Gemeinschaft überleben lassen muß. Während in dem alten MECCG (Middle-Earth-Collectable-Card-Game), daß ich sehr schätze, eine ungeheure Spieltiefe durch zahlreiche Spielebenen (Kampf, Einfluß, Versuchung, etc.) erzeugt wurde, haben im neuen Spiel bestimmt 85% aller Karten den Sinn jemandem auf alle möglichen Arten im Kampf zu stärken, bzw. zu schwächen. Zwar hatte das alte Spiel Probleme mit seinem immer unübersichtlicher werdendem Regelwerk, doch der Komplexitätsgrad lässt sich unter Variation der Karten bis auf ein einfaches Maß zurückschrauben. Auch wenn die Karten gut aussehen, bei solch einem Magic-abgeklautem Metzel-Spiel werde ich mich nicht dazu hinreißen lassen, die im Übrigen übermäßig teuren Karten zu kaufen.
Von den anderen Spielen habe ich lediglich "Die Gefährten - Das Kartenspiel" von Ravensburger erstanden, da sich das noch ganz nett spielt. Der Rest hat mich regelrecht gelangweilt.
Es gab jedoch viele weitere Spiele, die mir gut gefallen haben, die ich jedoch nur kurz erwähnen möchte:
- Urland; Gebietsmehrheitenspiel mit Genmanipulationen
- FrachtExpress; tolle Aktionenvielfalt der Spielkarten
- Gargon; endlich mal wieder ein mir bisher unbekannter Kniff bei Kartenspielen: die Farbzugehörigkeit der Spielkarten, die in Farben und Werte aufgeteilt sind, läßt sich auch auf der Rückseite blicken und bietet interessante Taktiken, da man so bestimmte Informationen über die Handkarten der Mitspieler erhält.
und morgen wird gespielt...
Tobias
Markus Barnick <Markus.Barnick@gmx.de> 23.10.2001 01:13:
Als ich auf der Messe zuerst auch nach intensiven Suchen kaum jemanden getroffen habe und auch die Spiele nicht so "anziehend" waren und an den Ständen, die ich kannte (HIG und EG) keiner Zeit hatte und auch kaum Platz zum Spielen frei war, war ich zumindest am Freitag etwas gelangweilt.
Es wurde etwas besser, als ich Gelegenheit hatte, Venezia und Müll & Money zu spielen. Sehr enttäuscht war ich abends (Fr) am Spielbox-Treff, weil ich mehr bzw. bestimmte Leute erwartet hatte.
Nur der Samstag hat mir sehr gefallen. Es waren dann auch mehr Bekannte am Spielbox-Stand. Nochmal vielen Dank an Frank Biesgen und Thomas Rosanski. Wir hätten uns eher treffen sollen. Nächstes Mal fahren wir etwas schneller nach Mühlheim und jeder nimmt sich ein Spiel vor, das er dort kurz vorstellt.
Hans Reinhold <hansreinhold@aol.com> 23.10.2001 14:02:
Essen 2001: Bestes Spiel in Preis, Leistung und Spielspass: Vom Kap bis Kairo /Adlung.
Größte Enttäuschung, da staubtrocken: Müll und Money/ HiG .
Hans
Andreas Goldberg <Andreas.Goldberg@freenet.de> 23.10.2001 14:26:
Schade, schon wieder alles vorbei. Ich fand es dieses Jahr gar nicht so voll - obwohl ja angeblich Besucherrekord gemeldet wurde. Mein persönliches Highlight (klein aber fein und gemein) Saloon von den Krimsus Leuten. Ansonsten war Essen wie immer ein Genuß - tolle Leute - tolle Spiele. Ein bisschen versalzen hat mir die Spiel-Suppe die Drängelei am HIG Stand - Stichwort: Carcassonne: der Fluß. Außerdem finde ich es immer ein bisschen Schade wenn gute Spiele für fast nichts rausgehauen werden...
Bis zum nächsten Jahr, Andreas
Dietrich <webmaster@khvflensburg.de> 23.10.2001 14:51:
Wie Opa Hoppenstedt sagt:
"... früher war mehr Lametta!"
John Webley <jjwebley@aol.com> 23.10.2001 20:04:
Ich fand die Hallenaufteilung genial, besonders weil man den Hof zwischen Hallen 5 und 9 als Abkürzung benutzen konnte. Kein highlights aus meine Sicht, aber Urland, Titicaca und von Kap zur Kairo haben mir gut gefallen. das grosse Hit für die andere Engländer aber war Fubi (Fussball-Billiard).
Oli <o.dienz@dkfz.de> 25.10.2001 00:23:
Ja, da ist sie rum die Spielemesse 2001. War ich letztes Jahr ohne große Erwartungen und Favoriten hingefahren, weckte die Neuheitenliste dieses Jahr doch früh mein Interesse. Dazu noch jede Menge in letzter Zeit erschienene Spiele, die ich noch nicht kannte. Also drei meiner spielerfahrenen Freunde ebenfalls „heißgemacht“, eine Woche mit mailen, koordinieren, Schlafplatz besorgen usw. verbracht und dann konnte es losgehen. Da dies schon meine vierte Messe war, betrachte ich mich langsam als alten Hasen. Damit wußte ich schon, was mich erwartet, unter anderem der übliche Stau auf der A40 und die lange Parkplatzschlange. Natürlich war ich dann sowohl zum Treffen mit meinen Freunden zu spät als auch zur Schmidtschen Tauschaktion. Vor allem letzteres war anfangs noch ärgerlich, stellte sich aber freitags als Glücksgriff heraus (Sagte ich eigentlich schon, daß ich ein Sonntagskind bin? :-D ). Denn dann konnte ich ein Uraltspiel meiner Eltern gegen ein funkelnagelneues „Die Macher“ tauschen, da ist das (wie ich inzwischen feststellen mußte) langweilige „Klunker“, welches ich auch noch eingetauscht hatte, zu verschmerzen.
Nachdem ich dann meine Freunde getroffen und auch noch eine „Fluß“-Erweiterung für Carcassonne abgegriffen hatte, konnte die eigentliche Messe endlich losgehen. Und hier meine (subjektiven) Eindrücke von den – meistens nur angetesteten – Spielen, welches auch nicht alles Neuheiten waren:
Piatnik:
"Paradox" = 3 Kartenspiele in einem von Alex Randolph klang sehr interessant, die Siegbedingung war es auch (Wer zuerst 20 Plus- ODER 20 Minuspunkte hat, gewinnt.), das Spiel für vier Personen war es aber eher nicht. Dazu waren die 3 Spiele auch nur entweder für 2, 3 oder 4 Spieler, also nur eine Pseudovielfalt.
"Cortez" wurde im Gegensatz zu Paradox viel gespielt, so daß wir während der Wartezeit eine Partie "Toscana" eingeschoben haben. Ein schönes und schnelles Legespiel für 2 Personen; wem eine volle Partie Carcassonne eher etwas zu lange dauert, sollte sich dieses Spiel mal ansehen.
Danach hatten wir endlich ein Cortez-Exemplar ergattert und mußten leider bald feststellen, daß sich das Warten nicht sonderlich gelohnt hatte. Ein taktisches Kampfspiel, bei dem durch verdecktes Bieten der Gewinner eines Konflikts ermittelt wurde. Interessant war, daß die Spieler sich im Kampf untereinander helfen konnten, doch selbst damit fand das Spiel nicht unser Gefallen. Haufenweise verschiedene Karten, Zufallsereignisse, nichts ließ Spannung aufkommen. Schnell zusammengepackt und was Neues gesucht.
Splotter Spellen:
Nach Roads & Boats lagen hier die Erwartungen natürlich hoch und Beest klang wirklich spannend. Aber ca. 50 Beest wurden hinter meinem Rücken innerhalb von 10 Minuten verkauft und ich hätte am liebsten in die Tischkante gebissen. :-( Das wäre schade gewesen, denn das darauf liegende "D’Raf" stellte sich als witziges Autorennspiel heraus, bei dem die Strecke erst während der Fahrt aus vielen kleinen Plättchen gelegt wird. Unnötig zu sagen, daß darunter auch Polizeiautos, Schleuderfelder, Sprungschanzen und vieles mehr sind. Witzig ist auch die Siegbedingung: Das Auto des Gewinners muß als erstes über die Tischkante fahren. (Da stellten wir natürlich schon Überlegungen zu einer Tischsammelaktion und einer Rennstrecke durch die ganze Halle an. :-D ) Auf Anhieb gefallen und als Trostpflaster für das entgangene Beest gekauft zusammen natürlich mit der Roads & Boats-Erweiterung. ;-) "Bus" hatten wir auch getestet und als wirklich schönes Taktikspiel eingestuft. Leider waren mir 75 DM doch etwas zu teuer, für 50 DM hätte ich es sicherlich ebenfalls mitgenommen. Am Abend kamen wir nochmal wieder und spielten "UR (1830 BC)" an. Keine Ahnung, inwieweit es sich von 1830 unterscheidet, da ich dieses nicht kenne. Auf jeden Fall ziemlich komplex und mein erster Eindruck noch sehr vage. Sollte ich die Gelegenheit finden, werde ich wahrscheinlich noch eine ausführlichere Probepartie wagen. Alles in allem ist Splotter immer einen Besuch wert, doch das hatten die meisten sowieso schon gemerkt. ;-)
Goldsieber:
Nach einigen ergebnislosen Versuchen endlich einen der heißbegehrten Tische ergattert und so schnell nicht wieder aufgegeben. Auf dem Tisch lag schon "Nur Peanuts", also los. Eine ovale Lauffläche mit Feldern in Hunderterschritten von 100 bis 2400, alle Zahlen kunterbunt durcheinander. Erst beliebiges Feld kaufen, dann würfeln und ziehen. Bei noch unveräußerten Feldern den Wert desselben an die Bank ansonsten an den Besitzer zahlen. Bei Nichtgefallen des Feldes nochmal würfeln, ziehen und zahlen. Wer auf dem höchsten Feld steht, nachdem alle ihr „Endfeld“ erreicht haben, bekommt von allen die Differenz und kann ein weiteres Feld kaufen. Wer als erster 6 Felder besitzt, gewinnt. Treffende Beschreibung: Monopoly light. Nicht mein Ding, aber mein Vater könnte sich sicherlich dafür begeistern.
Danach "Das Amulett". Einfach nur WOW! Das erste Spiel, von dem wir alle begeistert waren und meiner Meinung nach zurecht auf der Auswahlliste. Wer sich für taktische Auktions-/Bietspiele begeistern kann, sei eine Probepartie dringend ans Herz gelegt.
Auf Wunsch meiner Freunde und trotz meiner Warnung danach eine Partie "Africa", welches nach ca. 20 Minuten schon wieder eingepackt wurde. Einhellige Meinung: ungefähr so interessant wie Mädn.
Danach mal kurz "Isis & Osiris" gezeigt (wie immer schnell und schön) und anschließend noch die einzige „echte“ Neuheit: "Kupferkessel Companie". Zwei von meinen Freunden haben es gespielt und fanden es ganz nett, aber irgendwie nicht sonderlich aufregend. Vom Zusehen her, denke ich, stimmt die Bezeichnung Familienspiel.
Amigo:
High Bohn hatte ich schon und von den anderen Neuheiten klang nur "Gargon" wirklich interessant. Ein Kartenspiel, bei dem jeder einen Magier spielt (Nein, es ist nicht Magic ;-) ), der auf den Karten abgebildete Amulette sammelt. Die Karten haben 6 Farben (auch auf der Rückseite) und Werte von 0-14, die kleinen Werte haben die meisten Amulette, die höchsten überhaupt keine. Der Startspieler darf dann verdeckt bis zu 3 Karten ablegen z. B. ein blaues Pärchen. Die anderen müssen dann auch Pärchen ablegen, soweit sie dies mit einer Farbe (muß nicht blau sein) machen können. Nun wird aufgedeckt, der Startspieler spielt seine höchste blaue Karte aus, die anderen mit blau ebenfalls ihre höchste. Der Spieler mit der höchsten, nimmt diese in seinen Besitz, darauf abgebildete Amulette zählen als Punkte, die anderen Karten werden abgelegt. Danach werden die nächsten blauen Karten miteinander verglichen, die höchste gewinnt wieder. Anschließend verfahren die Spieler, die andere Farben ausgespielt hatten, genauso. Derjenige, der als einziger eine Farbe gewählt hatte, kann dann natürlich beide Karten als Punkte verbuchen. Demnach muß man also sehen, Karten von Farben zu besitzen, die die anderen nicht haben, vor allem nicht die hinter einem Sitzenden. Fazit: Nette Idee und wahrscheinlich mit mehr Tiefe als uns in dem Probespiel aufgefallen ist.
Evil Polish Brothers:
War selbst nicht zugegen, als meine Freunde dort waren. Bounty soll jedenfalls ganz gut gewesen sein, aber von der Ausstattung her, wurde der Preis als zu teuer empfunden. Für JUMP gibt es eine Erweiterung, die die Kämpfe taktischer werden läßt.
Hans im Glück:
Nach Carcassonne und Medina im letzten Jahr lagen hier natürlich die Erwartungen recht hoch. Leider konnte "Müll & Money" diese nicht erfüllen. Kartenpäckchen auslegen - eines mehr als Mitspieler-, nacheinander entscheidet sich jeder für eines. Danach die darauf abgebildeten Aktionen ausführen, d. h. meist irgendwelche Marker verschieben oder Geld kassieren. Einzige Auflockerung war eine ab und zu stattfindende Versteigerung von Rohstoffen. Nicht nur, daß hier kaum Interaktion stattfindet, auch die geringen Entscheidungsmöglichkeiten (hauptsächlich: Welchen Kartenstapel nehme ich und in welcher Reihenfolge spiele ich die Karten aus.) ließen bald den Spielreiz verblassen. Dazu kam die Parker-ähnliche Illustration, auf die das Cover überhaupt nicht hinwies. Hoffentlich betrachten das nicht viele unbedarfte Käufer als „Mogelpackung“.
"Medina" hatte ich bis dato auch noch nicht gespielt, also gleich mal die „vielen Holzteile“ :-D auf dem Plan einsetzen. Gut, ich glaube kaum, daß man dieses Spiel am Anfang vernünftig spielen kann, dazu braucht man wohl ein paar Partien. Trotzdem, in meinen Augen besteht der Hauptwitz anscheinend darin, die anderen in Zugzwangsituationen zu bringen. Irgendwie ist mir das zu wenig und das Spiel in meinen Augen staubtrocken. Wem Kardinal & König gefällt, der ist hier gut bedient, ich ziehe anderes vor.
Adlung:
Von den 5 Neuheiten war "Vom Kap bis Kairo" als taktisches Eisenbahnbauspiel sicherlich das beste. "Winhard" fand ich auch noch recht interessant, obwohl es wahrscheinlich ein ziemliches Zockerspiel ist. Die „kindliche“ Grafik geht meiner Meinung nach leider etwas an der Zielgruppe vorbei. "Pompeji" ist als taktisches Legespiel sicherlich nicht schlecht, aber vielleicht etwas zu einfach gehalten und die unübersichtliche Grafik steigert nicht gerade den Spielwert. "Alibi" ist ein ganz nettes Sammelspiel, welches durch „Sonderkarten“ (Alibis und Bestechungskarten) aufgelockert wird. Leider nur „ganz nett“. Das doch eher für Kinder konzipierte Buntbär haben wir uns gespart.
2F-Spiele:
Tja, da wollte man gerne Funkenschlag testen, aber die Tische waren immer besetzt, wenn man vorbeikam. Na gut, dann wenigstens die Gelegenheit genutzt, endlich ein Friesematenten mitzunehmen. Mal sehen, ob ich so meine „Gelegenheitsspielerrunden“ an Illuminati heranführen kann. ;-)
Eurogames:
Nach fast zweistündigem Anstehen zweier Freunde von mir endlich einen Tisch ergattert (Ich werde wohl nie verstehen, warum man auf der Messe unbedingt ein Spiel bis zu Ende und dann sogar ZWEIMAL spielen muß.). Gleich "Das Tal der Mammuts" draufgepackt und schon ging das lustige Neandertalertreiben los. Lager gründen, andere Stämme überfallen, Tiere jagen, fischen gehen und natürlich Nachwuchs in die Welt setzen. Wer witzige Spiele mit etwas taktischem Anspruch mag, gerne den anderen eines auswischt, nichts gegen 2-3 Stunden Spieldauer und eine kompliziertere Regel hat und schließlich einen lustigen Spielplan toll findet, der greift hier sicherlich nicht daneben. Ich habe es jedenfalls mitgenommen.
"König der Diebe" war leider ausverkauft, so daß testen nicht mehr möglich war. Ich habe es später aber ergattern können und wir konnten es abends spielen. Herrliches Ärgerspiel ohne jedweden taktischen Anspruch. Diesen Kauf bereue ich sicherlich nicht, wenn ich es auch nicht mit „schnell eingeschnappten“ Leuten spielen werde. (Außer ich will, daß sie nie wieder ein Wort mit mir reden. :-D )
Ravensburger:
"San Marco" war bei meinen Freunden schon aufgebaut, als ich dazukam. (Ich habe besser nicht gefragt, wie sie sonntags an einen Tisch bei Ravensburger gekommen sind, um vor Gericht nicht lügen zu müssen. ;-) ) Ein schönes, einfaches Taktikspiel mit starker Verwandtschaft zu El Grande, Doge usw. Im Vergleich zu letzterem hat es mir besser gefallen; kann man sicherlich auch einmal „Wenigspielern“ zumuten.
Als ausgesprochener Tikal-Fan mußte mein Freund natürlich noch "Java" ausprobieren und nachdem es die fast stimmlose Erklärerin doch noch geschafft hat, uns die Regeln beizubringen, entwickelte sich eine sehr spannende „Kurzpartie“. Letztendlich hat mein Freund es später gekauft, obwohl er bereits Tikal besitzt, welches er somit wohl nicht mehr herausholen wird. Ich bin in der glücklichen Lage, noch kein Tikal mein eigen zu nennen, aber wahrscheinlich bald Java. ;-)
Eggertspiele:
"Quick and Dirty" klang in der Vorabbeschreibung interessant, so daß ich es auf der Messe eigentlich testen wollte. Nach dem Durchlesen der Regel stellte sich dies aber schnell als ziemlich schwierig heraus, denn wo kann man denn dort ungestört eine Rede halten? Jeder Spieler bekommt eine Art Bingokarte mit verschiedenen Begriffen darauf ausgeteilt. Danach zieht der Redner von einem Stapel eine Begriffskarte und versucht, das darauf stehende Wort möglichst schnell in einem Vortrag unterzubringen. Danach zieht er eine neue Karte, spricht weiter usw. bis jemand alle Begriffe auf seiner „Bingokarte“ abgehakt hat und „Stop“ ruft. Alle Wörter sind aus dem „New Economy“-Bereich entlehnt, so daß BWL’er sicherlich keine Probleme haben sollten, in 2 Minuten eine ganze Karte abzudecken. ;-) Da ich nicht glaube, daß so ein Spiel in meiner Gruppe ankommt und die Idee zwar ganz nett, aber noch nicht vollständig ausgereift klingt, habe ich mal von einem Kauf abgesehen.
Winning Moves:
War so etwas wie meine „Entdeckung“ der letzten Spielemesse. Einfache, schnelle Spiele in ansprechender Aufmachung; Cartagena und Carolus Magnus (eines meiner Lieblingsspiele) seien hier genannt. Dementsprechend war ich auf "Vabanque" von Bruno Faidutti sehr gespannt. Mehrere Felder werden ausgelegt, jeder stellt seinen Pöppel auf eines der Felder und bekommt Chips mit ansteigenden Werten sowie 3 Karten. Zuerst werden die 10er Chips auf den Feldern verteilt, danach legt jeder nach und nach seine 3 Karten verdeckt neben die Felder. Anschließend kann jeder seinen Pöppel bis zu 4 Felder weit auf ein ihm genehmes Feld ziehen. Die danebenliegenden Karten werden aufgedeckt, wobei folgendes passieren kann: Mit der Dopplerkarte wurde der Wert des Feldes verdoppelt, mit der Falschspielerkarte erhält der Karteninhaber den Wert ausgezahlt, solange ein Mitspieler in die „Falle“ getappt ist, während bei der „Bluffkarte“ nichts passiert. Die Chips bleiben liegen und in der nächsten Runde werden die nächsthöheren ausgelegt usw. Taktisches Bluffspiel, sowohl was für Kombinierer als auch für Zocker.
Danach noch eine schnelle Partie "Combit". Die Karten zeigen Zahlen von 2 bis 6 und sind in 6 (?) verschiedenen Farben vorhanden. Es werden 5 aufgedeckte Reihen ausgelegt, von diesen kann man, wenn man am Zug ist, die freiliegende Karte kaufen, der Preis entspricht dem aufgedruckten Wert. Von zwei Karten derselben Farbe werden die Werte nachher multipliziert und können wieder gegen Geld zurückgetauscht werden. Extrem einfach, aber schon mit taktischem Anspruch, da man ja immer weiß, welche Karten als nächstes drankommen.
Leider nicht solche Highlights wie letztes Jahr, aber das kann man ja auch nicht immer erwarten.
Spiele aus Timbuktu:
Zu "Gods" die Beschreibung hier gelesen und dann einfach mal die 6 DM riskiert (Eine Schere zum Probespielen hatte ich schließlich auch nicht dabei. :-D ). Nach dem Durchlesen der Regeln bin ich mal gespannt auf die erste Partie.
Kosmos:
Ich mag ja Herr der Ringe, wenn ich auch schon bessere Fantasybücher gelesen habe, aber mit dem Spiel kann ich mich nicht anfreunden und mit diesem vollkommen überlaufenen Stand auch nicht. Wie heißt’s so schön im Radio: „Bitte weiträumig umfahren.“ ;-)
Cwali:
Immer wieder vorbeigeschaut und immer wieder besetzt, erst als am Samstagmorgen Volker L. endlich seine Probepartie beendet hatte, kamen wir zum Zuge. :-D "Titicaca":] Siedlerähnliches Spielfeld mit 15 Seen, alle mit Nummer von 1-15. Zuerst bieten mit Waffenmarkern um die Landfelder um See 1. Das höchste Gebot baut zuerst, der zweite als nächstes usw. Wenn nicht genug Landfelder vorhanden sind, gehen einige halt leer aus. Jetzt können Länder verbunden werden, soweit mind. eine Landart (z. B. Wiese) in einem der Länder nicht vorhanden ist. Dann mit See 2 weitermachen usw. Bei See 5 und 10 sowie am Schluß gibt’s verschiedenste Wertungen. Ein taktisches Biet- und Einsetzspiel, mit netten Ideen wie der Länderverbindung und den unterschiedlichen Wertungen. Hier bin ich nur knapp an einem Kauf vorbeigeschrammt, aber wahrscheinlich werde ich nächstes Jahr schwach. ;-)
Tilsit:
Vorbeigegangen und einen freien Tisch mit Samurai & Katana entdeckt. Sieht auf den ersten Blick wie ein vereinfachtes Shogun/Samurai Swords aus, was es im Endeffekt auch ist, hat aber einige interessante Neuerungen zu bieten. Zum einen sammelt man die ganze Zeit über „Ehrenpunkte“, zum anderen wurden die Kämpfe mit „Waffenkarten“ entschieden, die man verdeckt geboten hatte. Durch das Fehlen von Würfeln wird das Spiel weniger glücksabhängig und auch die Spieldauer sollte eher bei 2 als bei 8-10 Stunden liegen. ;-) In dieser Hinsicht war es schade, daß die absolut ungenügende Regel ein vernünftiges Spiel unmöglich machte. Deshalb weiß ich auch nicht genau, ob sich einige Unausgewogenheiten während des Spiels aufgrund von unseren Fehlern oder wegen des Mechanismus ergaben. Ist jedenfalls nur nach einer ausführlichen Regelüberarbeitung zu spielen.
Heidelberger:
Heiß ersehnt wurde von mir die "Noch mehr Ärger"-Erweiterung von „Nichts als Ärger“. Leider waren die Karten noch im Druck und sollen erst in ein paar Wochen herauskommen. Werde also bald mal wieder vorbeifahren. ;-) Nebenbei habe ich auch noch erfahren, daß nach der Übernahme des Berliner Spielkartenverlages durch Ravensburger die Produktion von „Land unter“ eingestellt wurde. Demnächst soll aber (wenn ich es richtig verstanden habe, von den Heidelbergern) eine neue Auflage erscheinen, wohl noch vor Weihnachten.
Abacus:
Nach den vielen lobenden Worten hier, einfach unbesehen ein Knatsch mitgenommen und mal einen prüfenden Blick auf „M“ geworfen. Sah interessant aus, leider fehlte mir in dem Moment die Zeit für eine Probepartie.
Thomas Fackler:
"Troja" konnte ich letztes Jahr nicht ausprobieren, aber dieses Mal habe ich es mir nicht entgehen lassen. Ein sehr schönes Spiel, welches die Thematik hervorragend umsetzt. Ich war mir aber nicht ganz sicher, ob man sich nach einigen Abenden nicht „sattgespielt“ hat. Deshalb nach langem Überlegen doch nicht mitgenommen.
Lang, lang ist er geworden, mein persönlicher Rückblick. Und was ist nun das Fazit? Wieder einige schöne Spiele entdeckt, wieder 4 Tage voller Spaß gehabt, wieder haufenweise Spiele gekauft. Samstag und Sonntag nicht ganz so voll, wie die letzten Jahre, dafür waren die Tischkämpfe am Donnerstag und Freitag schon etwas härter als üblich. Das Herausnehmen der Kinderspielhalle war eine gute Idee, die Plazierung der Comicmesse eher nicht. Dadurch wurde der Flohmarkt zwischen den Rollenspielern (Halle 6) und den Comicleuten total eingeklemmt, was sicherlich nicht die Umsätze hochgetrieben hatte.
Ein Highlight war auf jeden Fall der Forumstreff am Freitag, wenn ich dabei auch dummerweise feststellen mußte, daß am Donnerstag wohl viel mehr Leute da waren. Trotzdem, war nett, endlich mal ein paar Gesichter zu sehen und ich bin schon gespannt, ob die Fotos von Markus was geworden sind. :-D Nächstes Jahr kann ich meine Freunde auch überreden, auf das Spielertreffen zu fahren, sollte denn eines stattfinden.
Auffällig war die Häufung von Biet- oder Auktionselementen in den verschiedenen Spielen. Kaum ein Konflikt, der noch mit dem guten alten Würfel entschieden wurde; stattdessen wurden meist Karten oder ähnliches geboten. Wohl ein Tribut an die vielen Taktiker unter den Spielern, einzig Tal der Mammuts verstieß gegen diese Regel, aber das ist ja im Prinzip auch schon älter.
Um den Thread hier nicht unnötig zu verlängern, postet Fragen und Kritik doch einfach ins Forum. Ich erinnere jedenfalls nochmals daran, daß alle Wertungen hier rein persönlicher und subjektiver Natur nach einem einzigen Probespiel sind. Wer sich also ein Spiel aufgrund meines Postings hier zulegt, sollte nicht damit rechnen , daß ich ihm bei Nichtgefallen den Kaufpreis erstatte. :-D
Ciao, Oli
Sebastian Baumann <Baumann-Kiel@t-online.de> 25.10.2001 13:14:
Ich bin jedes mal wieder Glücklich in Essen auf der Messe dabei sein zu können. Allerdings war dieses Jahr alles etwas chaotischer. Wie viele vor mir schon angemerkt haben, gab es kein wirkliches highlight. Ich bin zwar ein sehr grosser fantasy Anhänger und Tolkien Fan. Die 4 Neuheiten, die im Rahmen des neuen Kinofilms vorgestellt wurden, waren allerdings nicht so ganz mein Fall. Da scheint quantität statt qualität im Vordergrund zu stehen!
Das ist meine Meinung. Ich freue mich auf das nächste Jahr.
Euch allen bis dahin noch viele schöne Spieleabende
Sebastian aus Kiel
Manfred Schilson <supermanni@dland.de> 27.10.2001 00:07:
Ich fand das Spiel Müll&Money sehr gut sowohl in der Testrunde auf der Messe als auch später als ich es mit Freunden gespielt habe.Das stimmt auch mit dem überein das alle die das Spiel auf der Messe gespielt haben das Spiel gut fanden. Der Nachteil ist das es kein Ende findet wenn nicht einer das letzte Feld erreicht oder erreichen will.
Peter Laumen <pit@jugendcentrum.de> 28.10.2001 13:27:
Tja, auch ich war etwas enttäuscht in diesem Jahr, wobei mich die teilweise wenigen Besucher eher gefreut haben - konnte man doch fast überall (außer bei Goldsieber) Platz zum Spielen finden. Es gibt ein paar meiner Meinung nach guter Spiele, aber was mich persönlich sehr nervte, war die "Herr der Ringe"-Invasion mit den unzähligen Titeln. Dies hat dazu geführt, dass ich den Kosmos-Stand gänzlich links liegen gelassen hab.
Außerdem fand ich die Hallenaufteilung schlecht, Comics haben für mich nicht unmittelbar mit Spielen zu tun, und wenn die Messe schon zusammengelegt werden, dann doch lieber in eine Randhalle.
Und was dann immer wieder an seltsamen Ständen auf einer Spielemesse zu sehen ist (Handys etc.), dann kann ich auch auf einen Jahrmarkt gehen. Da sollte der Veranstalter doch etwas mehr auf Qualität achten.
Franz Hrdlicka <franz.hrdlicka@at.opel.com> 29.10.2001 13:21:
Für mich war Essen wieder die (immerhin 1000 km) Reise wert. Die "Besucher-Umverteilung" von Samstag/Sonntag auf Donnerstag/Freitag hat mich weniger gefreut, ist aber natürlich auf den terminlichen Zusammenfall der Spiel mit den Herbstferien zurückzuführen.
Das große Jammern wegen des Fehlens eines absoluten Highlights find ich offen gestanden eher lächerlich. Was ist überhaupt ein Highlight? Wer hätte voriges Jahr schon den Carcassonne-Boom voraussagen können? Es war damals einfach eines von mehreren sehr guten Spielen. Die es meiner bescheidenen Meinung nach auch heuer wieder gab. Natürlich müssen alle Neuheiten erst ausgiebig gespielt werden, bevor sich ein "Highlight" herauskristallisiert.
Für mich jedenfalls gibt es die folgenden "Kandidaten":
. Liberté
. Colony
. Urland
. Müll & Money
. Titicaca
. Kanaloa
. Vom Kap bis Kairo
. Pompej
. Norden gegen Süden
. Ur 1830 B.C.
. Sternenschiff Catan
und noch einige mehr. Insgesamt glaube ich, hat sich
die Durchschnittsqualität im Vergleich zu früher merkbar gehoben. Schade nur, daß "Seven Ages" von Harry Rowland noch nicht verfügbar war. Ich hoffe, die von ihm angestrebten 1000 Bestellungen trudeln möglichst bald ein. Für mich beginnt jedenfalls schon jetzt der Countdown der letzten 352 Tage bis Essen 2002.