Spielbesprechung

Astrotime

Kurzbeschreibung:

Bei Astrotime dreht sich alles um Horoskope. Entsprechend schnappt sich jeder zu Beginn die Talentkarte seines Sternzeichens und schiebt sie in sein Tableau. Auf diesem Tableu sind 20 Eigenschaften zu sehen, von denen 10 nun (dank der eingeschobenen Sternzeichenkarte) zehn gelb aufleuchten und auf dem Spieltableau markiert werden. Dies sind die Eigenschaften, die Leute ihres Sternzeichens (angeblich) am meisten auszeichnen. Sie selbst dürfen nun noch vier weitere Eigenschaften markieren, von denen Sie meinen, Sie würden Sie am meisten auszeichnen. Im eigentlichen Spiel werden die Spieler jetzt vor zwei (bei 3 oder 4 Mitspielern) bzw. drei (bei mehr Mitspielern) Situationen gestellt und alle entscheiden sich, welche Situation am ehesten zu ihnen paßt. Haben mehrere Spieler sich für die gleiche Situation entschieden wird mittels Tableau bestimmt, wer am meisten der für diese Situation benötigten Eigenschaften hat (Zum Beispiel ist zum freiwandklettern u.a. Mut und Ausdauer gefragt). Dieser Spieler kommt nun (je nach Karte) mit einem, zwei oder gar drei Wertungssteinen nach vorne. Diese Steine stehen wiederum für bestimmte Lebensbereiche. Nach zwölf Runden wird ausgerechnet, wer seine Lebensbereichsteine am weitesten und am gleichmäßigsten fortbewegt hat. Dieser Spieler hat nun gewonnen. Zusätzlich kann man noch etwas über sich lernen: Im Buch der Sternzeichen kann man nachlesen, wie man denn die Position der Lebensbereichsteine zu deuten hat.

Erklärung zur Wertung:

Abstrakt/Thema: Ein Thema gibt es eigentlich nicht (also 1), es sei denn, man interpretiert das Spiel als die thematische Umsetzung der Erstellung des eigenen Horoskops. Genau das ist dann aber das Spiel (also 5).

Empfehlung:

Astrotime bietet einen netten Einblick ins eigene Seelenleben, so lange man das Ergebnis nicht allzu ernst nimmt. Die Ausstattung ist dem Spiel angemessen, die Auswahl an Situationen groß und das eigentliche Spielprinzip ähnelt den meisten Psychospielen. Insofern ein Spiel für Liebhaber dieses Genres. Leider krankt das Spiel an einer Stelle: Der Entscheidung für die jeweilige Situation. Man kann natürlich nach der eigenen Meinung entscheiden, also: Welche Situation paßt wirklich zu mir? In diesem Fall ist die Auswertung am Ende wirklich einigermaßen persönlich. Das Gewinnen einer Karte wird dann aber zum reinen Glücksspiel, denn die Eigenschaften, die man laut Sternzeichen haben müßte, decken sich selten mit der Realität. Entscheidet man aber nach den markierten Eigenschaften, gewinnt man vielleicht, aber das Spiel ist völlig unpersönlich geworden und beraubt sich somit selbst des Spielspaßes. Fazit: Astrotime ist wie einer der beliebten Psychotests: Nicht sonderlich aussagefähig, aber einmal kann man sich ja eine Auswertung geben lassen.

Autor: Christian Raffeiner, Helmut Walch
Firma: Ravensburger
Anzahl Spieler: 3-6
Erscheinungsjahr: 1990
Genre: Psychospiel

Abstrakt:

X

O

O

O

X

   Thema

Glück:

O

X

O

O

O

   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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X

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O

   groß

Aufwand:   

klein   

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X

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O

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,7

Peer Sylvester

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