Spielbesprechung

Cubus

Kurzbeschreibung:

Das Spiel besteht aus rautenförmigen Karten, die entweder Seitenwand oder Deckel einer hölzernen Kiste zeigen. Legt man drei Karten richtig zusammen, läßt sich damit das räumliche Bild einer Kiste darstellen. Und genau auf diesen optischen Trick beruht das Spiel: Wer an der Reihe ist zieht eine zufällige Karte vom Haufen. Gelingt es ihm damit mindestens eine weitere Kiste zu bauen gibt es Punkte. Gelingt es ihm nicht, kommt die Karte in seinen persönlichen Vorrat und er darf darauf in den späteren Runden zurückgreifen. Übersieht ein Spieler eine Möglichkeit weitere Kisten zu bauen, so darf ihm ein anderer Spieler auf die verpaßte Möglichkeit hinweisen und erntet dafür die Punkte. Da die bereits gelegten Karten beliebig umgebaut werden dürfen, zumindest solange neue Kisten dabei entstehen, muß zum Teil ganz schön um die Ecke gedacht werden. Offene Kisten, die nicht verschoben werden dürfen, verhindern, daß jedes Spiel mit der gleichen Endform (einem großen Kubus) endet.

Empfehlung:

Der optische Trick funktioniert! Allerdings muß man sich erst einmal an diese Sichtweise gewöhnen, um eine Chance zu haben, neue Möglichkeiten zu sichten. Besonders beim Umbau bereits gelegter Karten ergeben sich plötzlich Kisten, mit denen keiner gerechnet hat. Allerdings ist Cubus ein ruhiges Denkspiel, d.h. es wird vor allem still gegrübelt und man muß sich auf viel Wartepausen einstellen, wenn gerade einer  über die letzten Möglichkeiten brütet. Zwar sorgt die Regel, daß man andere Spieler auf dessen Möglichkeiten hinweisen kann für etwas Interaktion, aber nicht für allzu viel. Nachteil Nummer zwei ist, daß man doch recht stark von den gezogenen Karten abhängig ist. Beherrscht man das Spiel erst einmal wird es sehr glücksabhängig (Aber das dauert eine Weile). Das alles dürfte dem Denkspielfreund aber nicht davon abhalten sich an diesem, etwas ungewöhnlichem, Spiel zu erfreuen.

Autor: Reinhold Wittig
Firma: Frankh
Anzahl Spieler: 2-6
Erscheinungsjahr: 1987
Genre: Denkspiell

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,6

Peer Sylvester

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