Spielbesprechung

Diamantenjagd

Kurzbeschreibung:

Kern des Spiels sind die 36 verschiedenen Edelsteinkarten, auf denen eben Edelsteine abgebildet sind, die sich durch drei Merkmale unterscheiden: die Art (Opale, Diamanten, Perlen), die Anzahl der Steine (1, 2 oder 3) und die Farbe (grün, gelb, rot und blau). Diese Karten werden gemischt und gleichmäßig unter den Spielern verteilt. Nur eine Karte wird zuvor entfernt; diese Karte gilt es herauszufinden! Das funktioniert so: Jeder Spieler hat jederzeit vier Fragekarten offen vor sich und wenn er dran ist, spielt er eine Frage aus; ein anderer Spieler muß sie beantworten. Das können Fragen nach der groben Anzahl von Perlen, Diamanten oder grünen Karten sein, aber auch genauere, die nach zwei Merkmalen fragen (z.B. nach grünen Diamanten). Bei letzteren bekommt der fragende Spieler die erfragten Karten sogar zu sehen, die anderen Spieler müssen sich mit der puren Anzahl der Karten zufriedengeben. Wer meint zu wissen, welche Karte die gesuchte ist, unterbricht das Spiel, meldet sich und wenn er recht hat, gewinnt er.

Empfehlung:

Man sollte sich von den Titel nicht irreführen lassen: Diamantenjagd ist alles andere, als ein Actionbrettspiel oder etwas ähnliches, sondern ein waschechtes Logikspiel. Es erinnert von der Art her an den Klassiker Cluedo (Jeder hat Karten, es gilt durch Fragen herauszufinden, welche Karten niemand hat), hat aber den Vorteil praktisch ohne Glück auszukommen. Außerdem ist das Auswerten schwieriger, da man oft ja nur weiß, wie viele Karten einer Spalte ein Mitspieler hat, aber nicht welche. Der Schwierigkeitsgrad (und damit die Spieldauer) steigt mit der Anzahl der Mitspieler rapide an, außerdem wird der ohnehin maginale Glücksfaktor bei mehreren Spielern und längerer Spieldauer noch weiter ausgerottet. Alles in allem ein guter Zeitvertreib für alle, die Denkspiele und Knobeleien mögen.

Autor: Sid Jackson
Firma: Schmidt-Spiele
Anzahl Spieler: 3-7
Erscheinungsjahr: k.A
Genre: Denkspiel

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

*Glücksfaktor sinkt noch stetitg bei zunehmender Spieldauer und Mitspielerzahl. Bei Vollbesetzung dürfte er bei 0 liegen.

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,9

Auch erschienen als “Sleuth”

Peer Sylvester

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