Spielbesprechung

Die Jagd nach dem blutroten Rubin

Kurzbeschreibung:

Das Objekt der Begierde in Form eines großen Rubins liegt in einer (ca. 10 cm hohen) Statue versteckt. Alle Spieler wollen diesen Klunker ins Basislager bringen und so gewinnen. Das das ganze nicht so einfach ist versteht sich von selbst. Erstens braucht man Würfelglück, um auf dem Spielplan die Felder mit negativen Eigenschaften zu meiden und die richtigen Felder zu betreten. Das wichtigste Feld ist am Anfang das, wo der Räuber steht. Letzterer kann von jedem gesetzt werden und zum rauswerfen benutzt werden (Es wird nicht richtig rausgeworfen: Man muß eine Runde in eine der abseits gelegenen Knochengruben warten und dann von dort aus weiterziehen). Landet man nämlich auf dem besagten Feld, bekommt man das goldene Schwert. Damit sollte man zum inneren Tempel weiterziehen. Dieser Weg wird behindert von den Mitspielern, die das Schwert auch gerne hätten und einigen Zahnrädern, die relativ oft durch Drehen ihre Positionen ändern. Ist man im inneren Tempel darf man das Schwert in einer der sieben Spalten stecken ‑ War es die richtige, fällt der Rubin unten raus und man muß ihn nur noch heil ins Basislager bringen. War es die falsche, fliegt man aus dem inneren Tempel raus.

Empfehlung:

Die Jagd nach dem blutroten Rubin ist ein reines Würfelspiel, inklusive ”guten” und ”schlechten” Feldern und rauswerfen. Zudem braucht man auch noch im inneren Tempel Glück, wenn es um das Ergattern des Edelsteines geht. Mit anderen Worten: Es ist ein reines, simples und nicht sehr originelles Würfelspiel. Allerdings wird durch den imposanten Aufbau (der jedoch erst einmal aufgebaut werden will) wieder eine gewisse Spielatmosphäre erzeugt, die vor allem Kinder ansprechen wird. Auf der Packung wird ”7-99” als Altersangabe angegeben. Die Angabe ”7-12” wäre sicherlich passender und dem Spiel gerechter gewesen.

Autor: k.A.
Firma: M.B.-Spiele
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1990
Genre: Würfelspiel

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

X

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 1,6

Peer Sylvester

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