Spielbesprechung

Das Labyrinth der Meister

Kurzbeschreibung:

Wie schon beim Vorgänger Das verrückten Labyrinth, ist auch beim Labyrinth der Meister der bewegliche Spielplan der wesentliche Mechanismus: Das namensgebende Labyrinth besteht aus beweglichen und unbeweglichen Gangplatten. Schiebt man eine solche Platte links in den Spielplan ein, verschieben sich alle Platten der ganzen Reihe und rechts fällt eine neue Platte raus. Anders als beim Vorgänger müssen jedoch alle Spieler die gleichen Gegenstände sammeln, für bestimmte, von Spieler zu Spieler verschiedene, Gegenstände gibt es lediglich Extrapunkte. Allerdings darf man nicht beliebig sammeln gehen, sondern die Reihenfolge muß eingehalten werden, d.h. der Gegenstand Nummer 1 muß zuerst weggenommen werden, dann Nummer 2 etc. Am Ende zählen diese Gegenstände so viele Punkte, wie draufsteht, es lohnt sich also im Laufe des Spieles immer mehr Gegenstände einzusammeln. Dreimal während des Spieles kann auch ein Doppelzug eingesetzt werden, um an besonders wichtige Gegenstände zu gelangen.

Empfehlung:

Wem der Vorgänger zu einfach oder zu kindlich war, den Mechanismus allerdings durchaus zu schätzen wußte, der wird mit dem Labyrinth der Meister glücklich werden. Der Doppelzug und das geschickte Einsammeln der Gegenstände verringert nämlich nicht nur die Glückskomponente erheblich sondern bringt auch einen großen Schwung Taktik ins Spiel; besonders der Doppelzug will gut ausgenutzt werden. Das einzige was dem Spiel fehlen mag ist das Tempo; man überlegt doch recht lange über den eigenen Zug, während die anderen Däumchen drehen. Trotzdem ein nettes Taktikspiel für zwischendurch und überdies noch gut aufgemacht.

Autor: Max J. Kobbert
Firma: Ravensburger
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1991
Genre: Taktik

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,1

1991 Spiel des Jahres Sonderpreis: Schönes Spiel
Deutscher Spielepreis in Gold 1991

Peer Sylvester

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