Spielbesprechung

Spiel der Türme

Kurzbeschreibung:

Der große Spielplan ist mit Spielsteinen gepflastert auf denen jeweils eins von vier Symbolen in einer von vier Farben aufgedruckt ist. Einige Felder (sogenannte "Stadtviertel") sind noch frei. Sinn des Spieles ist es jetzt Steine und Türme (dazu gleich mehr) auf diese Stadtviertel zu plazieren. Ist ein Stadtviertel (bestehend aus vier gekennzeichneten Feldern ‑ für jedes Symbol eines) voll endet das Spiel und jeder Spieler bekommt entsprechend der eigenen Steine in den Stadtfeldern Punkte. Soweit so gut, doch müssen die Steine erst einmal bewegt werden. Jeder Spieler darf natürlich nur Steine eigener Farbe ziehen und zwar waagerecht oder senkrecht so weit, wie er will - und kann! - er darf nämlich Steine anderer Farbe nicht überspringen. Gelandet werden darf mit dem entsprechendem Stein auch nicht überall, sondern nur auf freien Feldern oder auf Steinen, die dasselbe Symbol tragen. Setzt man auf einen anderen Stein wird ein Turm daraus, der untere Stein ist gewissermaßen aus dem Spiel, da Türme nicht mehr geteilt werden können. Besteht ein Turm aus fünf Steinen ist er aber sicher und kann nicht mehr annektiert werden. Da Türme nicht mehr aus Stadtvierteln herausgesetzt werden dürfen, ist man versucht dort nur sichere Türme unterzubringen, damit die lieben Mitspieler daraus nicht noch schnell einen eigenen Turm daraus machen können. Dafür wird das Spiel in der Schlußphase schnell hektisch: Wer einen Turm in ein Viertel zieht, draf nämlich gleich nochmal.

Spiel der Türme

Empfehlung:

Die Spielbeschreibung hinterläßt den Eindruck, Spiel der Türme wäre eine abstraktes, kompliziertes und trockenes Spiel, doch dieser Eindruck täuscht. Hat man die Spielregeln erst einmal verstanden, sind sie kinderleicht zu handhaben und ermöglichen ein höchst strategisches Vorgehen. Allerdings ist das Spiel der Türme dennoch kein Spiel, daß man bei einmaligem Spielen sofort erfaßt. Eher im Gegenteil: Bei Spielbeginn wird man etwas hilflos vor dem großen Spielplan stehen und gar nicht wissen, wie man an dieses "Monstrum" herangehen soll. Doch schon bald klärt sich der Nebel und man wird die taktischen Möglichkeiten zu schätzen wissen. Also: Wer sich nicht scheut sich erst in ein ziemlich abstraktes Spiel hineinzufinden, der wird durchaus Spaß haben können, doch Spiel der Türme ist wirklich keine allzu leichte Spielekost (liegt aber auch nicht schwer im Magen).

Autor: Rudi Hoffmann
Firma: Schmidt Spiele
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1993
Genre: Strategie

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote  (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,6

1993 aufgenommen in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres

Peer Sylvester

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