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Leserrezension («PEEP» - Erster Eindruck, gepostet im spielbox-Forum) Goa |
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Mein erster «PEEP» (bin schon ganz aufgeregt |
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Wie läuft eine Versteigerung ab? Der Auktionator (der, dessen farbige Markierung auf dem zu versteigernden Plättchen liegt), startet grundsätzlich mit einem Gebot von Null. Dann kann jeder Mitspieler reihum ein Gebot abgeben oder passen. Der Auktionator kann aber am Ende entscheiden, ob er sich die Dukaten vom höchstbietenden Mitspieler auszahlen lässt oder ob er das Plättchen selbst behält. Dazu muss er einen Dukaten mehr als das Höchstgebot in die Bank zahlen. Der Startspielermarker wird als erstes versteigert und bringt nicht nur das Recht mit sich, den Startort in der nächsten Runde zu bestimmen, sondern auch noch eine Zusatzaktions-Karte. Nicht unterschätzen sollte man natürlich auch, dass der Startspieler in der folgenden Runde ja selbst wieder die Fahne versteigert und dabei wieder Geld einnehmen kann (Ausnahme: allerletzte Runde).Welche Plättchen gibt es denn sonst noch zu ersteigern? Es ist nicht möglich, an dieser Stelle eine vollständige Aufzählung zu bringen. Deshalb nur die wichtigsten Plättchen: Da wären zunächst die Plantagen zu nennen, die es für fünf verschiedene Gewürze gibt. Wer eine Plantage ersteigert, darf sich auch gleich die entsprechenden Gewürze nehmen; die Plantage ist gewissermaßen auch eine Art Lagerhaus für Gewürze. Außerdem gibt es Plättchen, durch die man sich sofort Kolonisten, Schiffe, Expeditionskarten oder Zusatzaktionen nehmen darf, sowie einige Plättchen, die den Besitzer jede Runde mit Schiffen, Kolonisten, Dukaten oder Gewürzen versorgen. Da man für die Anwendung dieser Plättchen keine der so furchtbar knappen Aktionen benötigt, sind sie heiß begehrt. In der zweiten Spielhälfte (den Runden 5 bis 8) kommen noch zahlreiche weitere Sonderplättchen ins Spiel, die nicht gerade zur Übersichtlichkeit beitragen. Aber da die Plättchen ja sowieso offen liegen, genügt es bei den ersten paar Spielen, wenn zum entsprechenden Zeitpunkt einer der Mitspieler kurz die Wirkungsweise erklärt oder aus der Regel vorliest. Die aufgedruckten Symbole sind außerdem häufig auch ohne Erläuterung verständlich. Wenn nun alle Plättchen versteigert sind, hat jeder Mitspieler drei Aktionen. Diese werden im Kreis abgehandelt, was dazu führt, dass man sich schon immer Gedanken über die nächste Aktion machen kann, während die anderen dran sind. In dieser Phase gibt es ohnehin nur sehr wenig Interaktion zwischen den Spielern. Hin und wieder ist die Reihenfolge aber schon entscheidend. Zu den Aktionen: Es gibt sechs verschiedene Aktionen. Ein Spieler kann Schiffe bauen, Gewürze ernten, Dukaten nehmen, Expeditionskarten ziehen, eine neue Kolonie gründen oder sich auf dem Entwicklungstableau fortentwickeln. |
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Alles in allem also ein äußerst positives Fazit. Ich kann kaum darauf warten, wieder eine Partie anzufangen... Finlaggan, 11.04.04 Goa von Rüdiger Dorn, Grafik: Oliver Freudenreich, 2-4 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 60-120 Minuten, Preis ca. 40 €, Hans im Glück (2004) |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:40 |
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