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PEEP ("Persönliches «Erster Eindruck» Posting" aus dem spielbox-Forum) Kreuzverhör |
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Die Regel: In max. je 12 Ermittlungsrunden versuchen die Spieler abwechselnd, durch Auslegen einer Kombination von 4 Fallkarten den Tatbestand des anderen zu lösen. Dazu gibt ihm der Gegenüber Hinweise darauf, wieviele der ausgelegten Fallkarten richtig sind, aber nicht welche. Notizen kann man sich in der "Ermittlungsakte" machen. Sind alle 4 Fallkarten richtig, ist der jeweilige Fall gelöst und der Gewinner steht fest. Würze erhält das Spiel durch die 30 Aktionskarten, die sich in Ermittlungskarten und Verteidigungskarten aufteilen. 3 Aktionskarten erhält jeder zufällig zu Beginn auf die Hand. Nach dem Auslegen der 4 Fallkarten darf der ermittelnde Spieler noch eine Ermittlungskarte spielen, die dem Angeklagten weitere Hinweise entlockt - wenn dieser nicht eine passende Verteidigungskarte spielt. So kann ein "Einzelverhör" dazu führen, dass der Angeklagte ein Verbrechen nennen muss, das ausgeschlossen werden kann - es sei denn, er spielt als Verteidigung die Karte "Aussageverweigerung". Ausgespielte Aktionskarten werden vom Stapel ersetzt. Will der Ermittler keine Aktionskarte spielen, kann er auch eine Karte gegen eine vom Stapel tauschen. Das Material: Das Spielgefühl: Verändert wird das Spiel durch die Aktionskarten. Die doppelt vorhanden Aktionskarten können helfen, Informationen auszuschließen - wenn denn die Regel etwas klarer wäre. Spiele ich beispielsweise den "Profiler", so muss mir der Angeklagte einen Tatverdächtigen nennen, den ich ausschließen kann. Habe ich zuvor einen Tippversuch mit vier falschen Karten ausgelegt, so wird mir der Angeklagte natürlich den Tatverdächtigen aus dieser (falschen) Kombination nennen - in diesem Fall bringt mich die Karte also nicht weiter. Nicht geklärt ist in der Regel, ob beim wiederholten Ausspielen der gleichen Karte ein anderer Tatverdächtiger genannt werden muss (was wir so gespielt haben). Die Verteidigungskarten können vor den Aktionskarten schützen - wenn man denn gerade die jeweils passende auf der Hand hat. Einen großen Vorteil stellen die vier Karten "Anwalt" und "Suspendierung" dar, denn hier muss der andere Spieler eine Runde aussetzen. Zwei oder sogar drei solcher Karten in aufeinanderfolgenden Spielzügen ausgelegt können den Gegenüber ganz schön zurückwerfen. Insgesamt hinterlassen die Aktionskarten einen etwas zwiespältigen Eindruck, die durch Regelklärung verbessert werden könnte. Trotzdem sind die Karten unterschiedlich stark und erhöhen den Glücksanteil bei einem ansonsten rein logischen Denkspiel. Das Fazit: Wir werden es bestimmt bei Gelegenheit mal wieder spielen und schauen, ob sich das Spielgefühl ändert (die Ermittlungsakten sind jedenfalls schon einmal eingescannt). Kreuzverhör von Sonja Klein, Grafik: Lutz Eberle, 2 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 40 Minuten, Gmeiner-Verlag (2006), Preis ca. 12.90 €. Udo Möller, 15.03.2006 |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:40 |
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