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PEEP ("Persönliches «Erster Eindruck» Posting" aus dem spielbox-Forum) Stefan Marquards Küchenlatein |
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Mein Mann kocht gern. Sagt er. Sein Einfallsreichtum beschränkt sich aber meist darauf, das richtige Maggi-Fix-Gewürz für die Nudelsoße rauszusuchen. Ich hatte die vage Hoffnung, dass ihm "das große Quiz rund ums Kochen" vielleicht Appetit macht. Hat bisher aber nicht gewirkt. Aber trotzdem will ich erzählen, wie das Spiel funktioniert. ![]() Viele Fernsehköche sind ja sehr markante Gestalten; Stefan Marquard, der diesem Spiel seinen Namen gegeben hat, steht da ganz vorn in der ersten Reihe. Er ziert das Titelbild der Schachtel, wie immer mit einem Bandana bekleidet. Wie weit er sonst bei dem Spiel mitgesprochen hat, weiß ich nicht. Der Spielplan ist jedenfalls so ziemlich das hässlichste, was uns seit Jahren auf den Tisch gekommen ist. Er zeigt eine lange spiralförmige Laufbahn mit bunten Feldern. Die Farbe steht für das Themengebiet, zu dem eine Frage zu beantworten ist. Nach jeweils 6 Farbfeldern folgt ein Sonderfeld. ![]() Es gibt 3 Fragearten. Einmal das klassischen Günther Jauch Prinzip: 4 Antworten zur Auswahl, nur eine ist richtig. Dann die Jokerfragen: 4 Antworten, alle 4 sind richtig, was der Fragesteller sich natürlich nicht anmerken lassen sollte. Und schließlich Buchstabierfragen, wo Sie zum Beispiel das Wort Kohlehydrate buchstabieren müssen. Die richtig beantworteten Fragekarten legt man vor sich ab. Das sind aber noch nicht die Siegpunkte, man kann sie auch wieder verlieren. Sicher sind sie erst, wenn man sie zu "Menüs" zusammenstellt - nein, nicht zu richtigen Menüs, sondern einfach nach Farben: drei Karten von 1 Farbe bringen 1 Punkte, vier Karten in verschiedenen Farben 2 Punkte. Da zählt dann Salzekuchen mit Gnocchi, Fischstäbchen und Banane als Menü. Ob Stefan Marquard das wirklich weiß? Stefan Marquards Küchenlatein ist ein Quizspiel wie viele andere auch. Kein spielerisches Highlight, aber welches Quizspiel ist das schon? Dennoch, die Fragen sind hin und wieder interessant und lehrreich und mancher Möchtegern-Gourmet findet hier Stoff zum Weiterbilden. Darüberhinaus hat der Meister noch ein paar Rezepte aus seiner Küche spendiert und ins Regelheft drucken lassen. Dass der Fotograf, der die Bilder dazu abgeliefert hat, René Hunger heißt, irritiert allerdings... Stefan Marquard®s Küchenlatein von Marco Leopizzi, Illustration/Grafik: Barbara Spelger, 2-6 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 90 Minuten, Preis ca. 34.99 €, Amigo (2008) Sabine, 25.02.09 ![]() Dieses PEEP bedarf einer Ergänzung aus mehreren Gründen. Zum einen, weil Stefan Marquard auf der SPIEL '08 in Essen den Journalisten auf der Neuheitenschau Leckereien servierte, die er im - Betonmischer zubereitet hatte! Eine originelle Idee, die so originell dann aber wohl doch nicht war, denn nach dem Pressetag verriet er dem Redakteur dieser Seite - und es klang fast wie ein Stoßseufzer: "Das habe ich jetzt schon so oft gemacht, das war jetzt wirklich das letzte Mal." Zum Zweiten muss der wahre Autor des Spiels erwähnt werden. Er heißt Marco Leopizzi, lebt in Hamburg, und war erstmals 2004 in der Spieleszene aufgetaucht, als er zusammen mit einem Partner den Verlag OleO gegründet hatte, in dem das gleichnamige Kartenspiel verlegt wurde. Zum Dritten gibt es inzwischen, darauf hat uns Marco Leopizzi hingewiesen, eine neue Regelversion, die auf der Amigo-Website zum KMW Diese Rezension wurde als "Erster Eindruck" zum Spiel in unserem |
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| Letzte Änderung: 26.02.2009 07:15 |
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