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Presseinformation

Die Siedler von Catan Junior


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ProduktfotoMehr als 14 Millionen Exemplare aus der Spielfamilie "Die Siedler von Catan" wurden in den letzten zehn Jahren verkauft. In Hunderttausenden von Familien wird regelmäßig "Die Siedler von Catan" gespielt, und da wollen die jüngeren Familienmitglieder nicht hintan stehen, sondern endlich auch "Catan" spielen können. Für die Allerkleinsten schuf der Catan-Schöpfer Klaus Teuber bereits im Jahr 2003 seine "Kinder von Catan". Ein Spiel, das stark auf die Zielgruppe der Vorschulkinder zugeschnitten war. Mit dem jetzt erscheinenden Titel "Die Siedler von Catan - JUNIOR" bietet der Verlag ein von Piraten besiedeltes Catan an, das ganz speziell auf die spielerischen Fähigkeiten und Bedürfnisse von Kindern zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr eingeht.

Anders als beim großen Vorbild, dem legendären "Die Siedler von Catan"-Basisspiel, wird in der neuen JUNIOR-Version der Spielplan nicht aus einzelnen, sechseckigen Feldern zusammengesetzt. Vielmehr steht den Junioren ein fertiger, beidseitig bedruckter Spielplan zur Verfügung. Die eine Seite ist ausgelegt für drei, die andere für vier Spieler. Beide Seiten weisen drei Reihen mit drei, vier und dann wieder drei Landschaftsfeldern auf. Allerdings stehen auf der Seite für drei Spieler weniger Schiffsbauplätze zur Verfügung. Anders als beim großen Catan-Spiel sind die Landschaften nicht durch Wege, sondern durch Meeresarme voneinander getrennt. In den beiden Hügellandschaften gibt es Höhlen, in denen Säbel gebunkert sind; aus zwei Waldlandschaften kommt das Holz; zwei weitere Felder dienen dem Anbau von Zuckerrohr, aus dem die Piraten Rum herstellen, und die Schafe der beiden Weidelandschaften liefern gute Wolle; dazu kommt noch eine Gebirgslandschaft, in der es Gold zu finden gibt, und eine mitten im Meer stehende Geisterburg, auf der ein räuberischer Geisterpiraten haust. Neun der insgesamt 10 Landschaften tragen je eine Zahl von 1 bis 5. - Gebaut werden in der JUNIOR-Version nicht Siedlungen und Städte, sondern Piratenlager, von denen jeder zu Beginn schon zwei besitzt.

Ziel des Spiels ist es, als erster sieben Piratenlager errichtet zu haben. Der Bau eines solchen Lagers kostet je eine Ausrüstungskarte Holz, Wolle, Säbel und Rum. Um von einem Lager-Bauplatz zum nächsten zu gelangen, benötigt man Schiffe - diese wiederum wollen mit je einer Woll-Karte und einer Holzkarte gebaut werden.

Wer einen Säbel, ein Säckchen Gold und ein Fässchen Rum springen lässt, der darf sich eines von vierundzwanzig verschiedenen "Coco-hilft-Kärtchen" nehmen. Diese können einem zusätzliche Rohstoffe bescheren, oder auch mal ein ganzes Schiff oder ein fertiges Lager. "Coco" ist übrigens ein prächtiger Papagei, der auch auf dem Cover des Spiels groß heraus kommt.

Warum Coco sich für seine Dienste neben dem Gold auch noch mit Rum und einem Säbel entlohnen lässt, darüber gibt eine wissenschaftliche Untersuchung des berühmten papuanischen Papageienforsches Sir Guy Papa Aufschluss. Sir Guy fand heraus, dass die Papageien der Spezies "Coco ludens" eine spezielle Abwehrstrategie gegen ihren einzigen natürlichen Feind, den primitiven Chanel-Menschen entwickelt hat. Der Papagei lässt ein Fässchen Rum wie unabsichtlich herumstehen. Nähert sich ein Chanel-Mensch, trinkt er zunächst das Fässchen aus, greift dann den, wie er meint, still daneben liegenden Papagei am Schnabel und macht sich mit seiner Beute auf den Weg nach Hause. Erst wenn er wieder nüchtern ist, bemerkt er, dass es sich bei dem vermeintlichen Papageienschnabel um einen schnabelförmig gekrümmten Säbel handelt. - Doch das nur nebenbei. Zurück zum catanischen Geschehen:

Wer am Zug ist, würfelt mit einem sechsseitigen Würfel. Alle, die ein Piratenlager an einer Landschaft mit der gewürfelten Zahl stehen haben, erhalten eine dieser Landschaft entsprechende Ausrüstungskarte. Wer die "6"würfelt, darf den Geisterpiraten auf ein beliebiges Landschaftsfeld setzen. Solange der düstere Geselle nicht erneut versetzt wird, wirft das betroffene Feld keine Erträge mehr ab.

Nach dem Auswürfeln der Rohstoffe und der Verteilung der entsprechenden Ausrüstungskarten darf der am Zug befindliche Spieler Karten mit anderen Spielern tauschen, genauso wie man das beim normalen Siedler-von-Catan-Spiel von den "Großen" her kennt. Darüber hinaus gibt es in der JUNIOR-Version aber noch eine ganz wesentliche Neuerung, nämlich den "Marktplatz".

Der "Marktplatz" befindet sich auf einem eigenen kleinen Tableau und wird vor Beginn des Spiels mit je einer Säbel-, einer Rum-, einer Gold- sowie einer Wolle- und Holzkarte bestückt. - Wer an der Reihe ist, darf in seinem Zug, zusätzlich zum normalen Tausch mit Mitspielern, genau einmal eine eigene Ausrüstungskarte mit einer der Karten auf dem Markt tauschen.

Dieses neue Spielelement wurde vom Catan-Autoren Klaus Teuber auf Anregung von Family-Gamer Udo Schmitz eingeführt, weil zahlreiche Family-Games-Testrunden ergeben hatten, dass viele jüngere Kinder nur höchst ungern mit Mitspielern Ausrüstungskarten tauschen, auch dann nicht, wenn es zu ihrem Vorteil wäre.

Getauscht werden darf im übrigen auch immer mit dem allgemeinen Vorrat an Ausrüstungskarten, und zwar im Verhältnis 1:3. Wer ein Piratenlager an einem mit "Anker" gekennzeichneten Hafen gebaut hat, erhält ein "Hafenkärtchen", auf dem jeweils zwei verschiedene Ausrüstungsgegenstände abgebildet sind. Mit diesen beiden Ausrüstungsgegenständen kann nun sogar im günstigen Verhältnis 1:2 getauscht werden.

Trotz all der besonders kindgerechten Neuerungen, die Klaus Teuber den JUNIOR-Siedlern mit auf den Weg gibt, bleibt am Ende doch das typische Catan-Gefühl: Gut getauscht ist halb gewonnen.

Die Siedler von Catan Junior von Klaus Teuber, 3-4 Spieler ab 6 Jahren, Spieldauer: 20-30 Minuten, Kosmos (2007), Preis ca. 24,99 EUR.

Fritz Gruber

Bei der Abbildung handelt es sich nicht um ein offizielles Kosmos Pressefoto; Änderungen sind deshalb möglich.

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Weitere Infos über "Die Siedler von Catan Junior":
despielbox.de deLuding enBoardgameGeek
deSpielefindex deGoogle
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Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 
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