Presseinformation

Das STEIFF Spiel

Das erste Spiel mit einem echten STEIFF-Teddy

Cover
Wer jemals der der Frage nachgegangen ist, was bzw. womit die Liebhaber knallharter Strategiespiele am liebsten spielen, der hatte gute Aussichten, folgende Antwort zu bekommen: "Mit Plüschtieren." - Ja, liebe Kinder, wenn Ihr wissen wollt, wer Euch ständig die schönsten Plüschis wegkauft, dann guckt mal in die Spieleszene. Was also läge, ähem, näher, als mal ein Spiel zu machen, dessen Gaststar ein waschechter, sagen wir mal, Teddybär ist? Nichts. Also machen wir's. Und feiert nicht DER Plüschtierhersteller guthin, STEIFF, gerade sein 100jähriges Jubiläum? Also machen wir's mit einem STEIFF-Teddy. Brumm!

Schlicht "Das STEIFF Spiel" nennt KOSMOS das erste für Familien mit Kindern entworfene Spiel, das einen echten kleinen STEIFF-Teddy beinhaltet. Genauer gesagt einen putzigen kleinen Teddy-Struwwelkopf, der aus einem sternenübersäten Nachthemd herausschaut. - STEIFF TeddyDieses Nachthemd signalisiert auch schon, worum es in diesem von Klaus Teuber erfundenen Kinderspiel geht: Nämlich um die Frage, wie man aufgeweckte Kinder spielerisch mit dem Gedanken anfreundet, dass es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

Die Spielidee: Teddy hat Geburtstag und all seine Bärenfreunde wetteifern darum, ihm möglichst viele und möglichst schöne Geschenke mitzubringen. Und natürlich kann es ihnen dabei gar nicht schnell genug gehen. Es wird gerempelt und gestoßen, das ein oder andere Geschenk wird vertauscht oder geht gar in die Brüche. Jedenfalls herrscht ein Riesentohuwabohu, und für den Geburtstagsteddy ist vor lauter Aufregung zunächst mal überhaupt nicht an Schlafengehen zu denken. - Allerdings, je mehr Geschenke er auspackt, desto zufriedener und ruhiger wird er, und schließlich fällt er selig ins Bett und zieht sich die Decke über den Struwwelkopf.

Der Spielplan für dieses turbulente STEIFF-Teddy-Spiel zeigt ein Lauffeld, auf dem Teddys Freunde hin- und herwuseln. Jeder schnappt sich am Startfeld auf gut Glück einige Geschenke (Karten) und versucht, diese möglichst schnell zum Geburtstagsteddy zu bringen. Wählt man für das Vorwärtskommen den blauen Würfel, dann geht es langsam aber sicher vorwärts. Überhaupt nicht sicher ist es, den schnellen roten Würfel zu benutzen. Denn wer dies tut, der muss ständig damit rechnen, dass er seine Geschenke gegen die eines anderen Mitspielers eintauschen muss. Na so was!Da müsste man ja dumm sein, wenn man den roten Würfel benutzt. - Jein. - SpielmaterialDa man sich am Start ja auf gut Glück einfach einige Geschenke gegrabscht hat, ist es durchaus möglich, dass man eine Handvoll gar nicht so attraktiver oder gar zu Bruch gegangener Geschenke erwischt. Also sollte man es vielleicht geradezu drauf anlegen, den roten Würfel zu wählen und zum Tausch gezwungen zu werden? Auf jeden Fall lässt sich hier herrlich bluffen. Bewegung in die Geschenke kommt übrigens auch auf den Rempelfeldern. Zwei Spieler, die sich auf solch einem Feld begegnen, ziehen blind voneinander je eine Geschenkkarte. Hie und da liegt auch mal eine Bananenschale auf dem Weg herum und führt dazu, dass Geschenke im hohen Bogen verloren gehen. Kurz und gut: Es ist nicht leicht, Kindern und Teddys die nötige Bettschwere zu bescheren.

Das STEIFF Spiel von Klaus Teuber, 3-6 Spieler ab 6 Jahren, Spieldauer 20-30 Minuten, Kosmos (2002), Preis ca. 29,95 €

Fritz Gruber

[ Home ] [ Top ] [ Archivübersicht ]