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Presseinformation Der Dativ ist dem Genitiv sein Tododer |
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Anmerkung: Die Spielbeschreibung wird um weitere Fotos ergänzt, sobald sie uns vorliegen.
Warum heißt das Eisbein "Eisbein"? Und wenn der alljährlich an Silvester geäußerte Wunsch für einen "guten Rutsch" mit rutschen gar nichts zu tun hat, womit dann? - Diese Art von Fragen finden spielbegeisterte Menschen mit Lust und Sinn für die deutsche Sprache im neuen "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - das große Spiel". "Hals- und Beinbruch" kann man da nur sagen - und sich gleichzeitig auch schon wieder fragen: "Wieso eigentlich Hals- und Beinbruch? Was soll das heißen? Wo kommt das her? - Wie auf alle Fragen, so bietet das Spiel auch hier drei mögliche Antworten: a) Aus der Theatersprache - weil ein Schauspielers früher als gut galt, wenn das Publikum ihm seine gespielten Verletzungen, d.h. auch den Hals- und Beinbruch, abnahm? Oder b) aus der Jägersprache - in der man das schlechten Schützen wünschte, die Wild nur erlegten, wenn es sich selbst Hals oder Bein brach. Oder c) vom verballhornten jiddischen Glückwunsch "hazloche und broche". Zum Spiel gehören ein Spielplan, der ein kreisförmiges Labyrinth zeigt, 195 beidseitig bedruckte Fragekarten mit insgesamt 390 Fragen; 25 beidseitig bedruckte Lingu-Taurus-Fragekarten mit insgesamt 50 Fragen, bei denen es darum geht, Zitate richtig zu ergänzen; drei Lingu-Taurus-Kärtchen, sechs Spielfiguren sowie pro Spieler drei Tipp-Kärtchen (A, B und C) und je fünf Einsatzkärtchen mit den Werten 1 bis 5. Ziel der Spieler ist es, durch richtiges Beantworten von Fragen zur deutschen Sprache und zum deutschen Wortschatz im Irrgarten der deutschen Sprache am weitesten oder gar bis zum Ausgang zu kommen. Die Spieler setzen ihre Figuren ins Zentrum des Irrgartens. Von dort beginnt der verschlungene Weg, der über 46 Lauffelder ins Freie führt. Aus den gut gemischten 195 Fragekarten (darunter 25 Risikokarten) werden zwanzig abgezählt und als Stapel bereit gelegt. Der Startspieler zieht die oberste Fragekarte und liest die Frage sowie die drei möglichen Antworten vor. Mit Ausnahme des Vorlesers legt jeder Spieler verdeckt eines seiner drei Tipp-Kärtchen (mit den Buchstaben a, b oder c für die seiner Meinung nach richtige Antwort) vor sich aus. Darüber hinaus wählt jeder einen seiner Einsatzchips mit Werten von eins bis fünf und legt diesen vor sich aus. Wer z.B. einen Chip mit dem Wert 3 gesetzt und die richtige Antwort gewählt hat, geht im "Irrgarten der deutschen Sprache" um drei Felder nach vorn. Ist die Antwort falsch, muss er um drei Felder zurück. Normalerweise hören die Spieler erst die Frage und die drei Antwortmöglichkeiten, ehe sie ihren Einsatz machen. Bei Risikofragen ist das anders. Hier müssen die Spieler ihren Einsatz festlegen, ehe sie die Frage kennen. - Leidenschaftliche Zocker sollten wissen, dass Risikofragen zwar einerseits ziemlich leicht sein können, andererseits aber auch mit voller Absicht so richtige Sprachhämmer dabei sind. Wer sollte denn auch schon mit Sicherheit wissen, was eine "Wahnkante" ist? Wer am weitesten vorne liegt, ist auch derjenige, der Hindernisse aus dem Weg räumen muss. An drei Stellen im Irrgarten stellt sich dem Vorpreschenden nämlich ein Stier, der Lingu-Taurus (ein naher Verwandter des Minotaurus, der das berühmte minoische Labyrinth bewachte), in den Weg. Um an ihm vorbei zu kommen, ist eine ganz spezielle Art von Fragen (vom Stapel mit den Lingu-Taurus-Karten) zu beantworten. Es müssen Zitate berühmter Philosophen und Schriftsteller richtig ergänzt werden. Beispiel: Welche Textstelle fehlt im folgenden Satz von Friedrich Nietzsche? "Deutschland, Deutschland über alles, ich fürchte..." a) das war das Ende der deutschen Philosophie; oder b) das wird dem Übermenschen gar nicht recht sein; oder c) das übersteigt den gesunden Menschenverstand. Das Spiel endet, sobald die zwanzig Fragekarten verbraucht sind. Wer im Irrgarten am weitesten gekommen ist, hat gewonnen. Erreicht ein Spieler mit seiner Figur den Ausgang des Irrgartens, ehe alle Fragekarten verbraucht wurden, endet das Spiel sofort mit dem Sieg des betreffenden Spielers. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Das große Spiel von Fritz Gruber, 2-4 Spieler ab 12 Jahren, Kosmos (2008), Preis: ca. 29,99 Euro Fritz Gruber |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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