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Presseinformation Edel, Stein & ReichSteinharter Handel um Kohle und KaratRubine, Topase, Smaragde und Saphire - das ist der Stoff, aus dem im Handeishaus Edel, Stein und Reich die Träume sind. Drei bis fünf Edelstein-Händler versuchen, mit den kleinen Hochkarätern das große Geld zu machen. Doch dabei kommen sie sich ständig in die Quere. Dann müssen sie einander mit handfesten Argumenten überzeugen: Wer in einem Handeisduell wertvollere Steine als der Konkurrent auf den Tisch legt, heimst Geld und noch mehr Edelsteine ein. Und die werden am Ende durch Bares aufgewogen. Der Händler mit den meisten Millionen gewinnt. Am begehrtesten sind die Rubine. Die blutroten Steine bringen bei der Endabrechnung zwei Millionen mehr als die gelben Topase, vier mehr als die grünen Smaragde und sechs mehr als die blauen Saphire. Wie viele Hochkaräter in jeder Runde bestenfalls zu holen sind, steht auf den unterschiedlichen Edelsteinkarten, von denen jeder Händler pro Runde eine erhält. Drei Rubine und ein Smaragd? Geschliffenes Angebot! Ganze zwei Saphire? Trübe Sache! Wenn die edlen Steinchen gerade mal nicht sehr attraktiv wirken, locken vielleicht genügend Geldscheine aus der Bank. Bietet die Karte vielleicht die Höchstsumme von sieben Millionen? Dieser Preis ist heiß! Oder doch nur vier Millionen? Das wäre das dürftige Minimum. |
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Doch es gibt noch eine dritte Möglichkeit: In jeder Runde wird eine Ereigniskarte aufgedeckt, die einem der Händler Aussicht auf vermehrten Reichtum bietet - oder den der anderen mindert. Wer würde beispielsweise nicht gerne jedem Mitspieler einen beliebigen Edelstein wegnehmen? Oder seinen eher wertlosen Saphir gegen einen hochwertigen Rubin eines Mitspielers eintauschen? Vor allem aber befinden sich die begehrten Zertifikate unter den Ereigniskarten. Wer hiervon die meisten gesammelt hat, erhält bei einer Wertung zusätzliche 10 Millionen. Um an Edelsteine, Geld oder jene schicksalhaften Ereigniskarten zu gelangen, spielt jeder Händler in jeder Runde eine seiner drei entsprechenden Aktionskarten aus. Doch da dies alle Spieler gleichzeitig und zunächst verdeckt tun, muss man schon genau abwägen, worauf wohl die anderen Händler scharf sind. Wird sich der arme Schlucker mit einem einzigen Rubin in der Schatulle für Edelsteine entscheiden, verheißt ihm seine Karte doch gleich drei weitere davon? Und für was wird sich der liebe Mitspieler mit den satten 7 Millionen auf seiner Karte entscheiden? Fragen über Fragen Dann halten die Edelsteinjäger den Atem an, die Aktionskarten werden aufgedeckt: Wer hat was gewählt - und vor allem, haben sich zwei Spieler Flur dasselbe entschieden? In diesem Fall wird's nämlich spannend. Die beiden Kontrahenten müssen sich nun das Recht, die Aktion auszuführen, "abhandeln" - und das ist zumeist nicht billig! Erst viele Offerten und noch mehr Edelsteine später steht es fest: einer führt die Aktion aus - und der andere hat reichlich Klunker von seinem Gegner eingesackt. Und schon geht's in die nächste Runde. Erneut heißt es: Geld, Edelsteine oder Ereignis? Diese ständige Wahl treibt den Juwelieren den Schweiß auf die Stirn. Häuft sich nach dem ersten von drei Durchgängen zwar das Geld in der eigenen Kasse, ist zumeist die Ausbeute an Preziosen mager geblieben. Und wie soll man da im nächsten Durchgang noch anständig handeln? Umgekehrt machen große Mengen an Edelsteinen am Ende nicht unbedingt den Geldreichtum der Mitstreiter wett. Denn ausgezahlt wird nicht pro Edelstein, sondern nur für die Mehrheit bei einer Sorte. Und dann sind da noch die Zertifikate, die sich in Bares verwandeln. Das gleichermaßen einfache wie spannende Strategiespiel Edel, Stein und Reich von Reinhard Staupe basiert auf seinem früheren "Basari". Doch mit der stark überarbeiteten Version eröffnen sich neue Möglichkeiten: So wird ohne Spielplan gespielt und die Ereigniskarten verleihen dem Spiel eine ganz neue Dimension. Edel, Stein & Reich von Reinhard Staupe, 3-5 Spieler ab 9 Jahren, Spieldauer ca. 45-75 Minuten, alea/Ravensburger (2003), Preis ca. 16 € Verena Weishaupt |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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