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Presseinformation

Genial Spezial

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ProduktfotoZu einem der erfolgreichsten Familienspiele der letzten Jahre entwickelte sich Dr. Reiner Knizias Legespiel ."Einfach Genial". Nominiert zum "Spiel des Jahres 2004" und Hauptpreisträger bei "Spiel der Spiele 2004" wurde "Einfach Genial" binnen kurzer Zeit über 200.000 Mal verkauft. Jetzt erhält das beliebte Familienspiel mit "GENIAL SPEZIAL" einen Bruder im Spielgeist. "GENIAL SPEZIAL" verbindet die Klarheit und Leichtigkeit gut strukturierter Legespiele mit der Finesse von klassischen Taktikspielen.

Die enge Verwandtschaft zeigt sich sowohl in der Verwendung von Legeplättchen, die die Form zweier aneinander hängenden Sechsecke haben, als auch im "genialen" Wertungssystem, bei dem am Ende stets nur die jeweils schwächste Farbe eines Spielers zählt. Derjenige, der die "stärkste schwächste" Farbe besitzt, gewinnt.

Der "GENIAL-SPEZIAL"-Spielplan weist die gleiche Form auf wie die zum Spiel gehörigen Legeplättchen, nämlich die eines doppelten Sechsecks. Diese Spielfläche bildet ein aus 247 Sechseckfeldern bestehendes Wabensystem. Innerhalb dieses Wabensystems befinden sich teils dunkelblau, teils graublau hervorgehobene Felder. Auf diese Felder werden imposante Türme gestellt, und zwar die besonders hohen Türme auf die dunkelblauen, die etwas niedrigeren auf die graublauen Felder. Oben auf diese Türme werden nach dem Zufallsprinzip Zahlenplättchen (mit den Werten 1 oder 2) in vier verschiedenen Farben gelegt.

Ziel der Spieler ist es, mit Plättchen der eigenen Farbe Ketten zu bilden und Türme miteinander zu verbinden und so Punkte in vier verschiedenen Wertungsfarben zu erzielen. Besonders erstrebenswert ist es, zwei hohe Türme zu verketten, denn dies bringt zusätzlich (!) auch noch je einen Punkt in jeder der vier Wertungsfarben. Die Punkte, die man in den verschiedenen Farben erhält, werden auf der eigenen Wertungstafel angezeigt. Am Ende des Spiels vergleichen die Spieler, wo jeder mit seiner am schwächsten entwickelten Farbe steht. Es gewinnt, wie oben bereits angesprochen, derjenige, dessen schwächste Farbe weiter gekommen ist als die jeweils schwächsten Farben der Mitspieler.

Wer am Zug ist, legt eines der doppelt-sechseckigen Legeteile seiner Farbe auf zwei beliebige leere Wabenfelder des Spielplans. Im weiteren Verlauf des Spiels empfiehlt es sich zumeist, ein neues Plättchen an bereits ausliegende eigene Teile anzulegen.

Sobald ein Spieler mit Legeteilen der eigenen Farbe zwei oder mehrere Türme miteinander verbunden hat, setzt er den oder die Wertungssteine auf seiner Wertungstafel um die damit erzielten Punkte nach vorn. Wer zum Beispiel einen Turm, auf dem ein blauer Zahlenchip mit dem Wert "Eins" liegt, mit einem Turm verbindet, der einen grünen Zahlenchip mit dem Wert "Zwei" aufweist, darf auf seiner Wertungstafel in der Farbe Blau um ein Feld, in der Farbe Grün um zwei Felder nach vorne ziehen. Wären die beiden verbundenen Türme außerdem noch "hohe Türme" gewesen, so dürfte der Spieler zusätzlich (!) noch seine Wertungssteine in allen vier Farben um ein Feld nach vorn rücken. Einmal gewertete Türme bringen, wenn sie neue Verbindungen eingehen, keine Punkte mehr. In solchen Fällen zählt dann nur der neu angeschlossene Turm. Wird hingegen ein bereits gewerteter "hoher Turm" mit einem neuen "hohen Turm" verbunden, so erhält der Spieler die Punkte für den neuangeschlossen Turm plus die wertvollen Zusatzpunkte (in jeder Farbe um ein Feld vorrücken), die es immer dann gibt, wenn eine Verbindung zwischen zwei hohen Türmen geschaffen wird.

Eine weitere, auch nicht zu verachtende Möglichkeit, an Punkte zu kommen, besteht darin, ein eigenes Plättchen so zu legen, dass es ein Bonuspunktfeld überdeckt. Man darf dann sofort in einer beliebigen Farbe um ein Feld nach vorn gehen.

Das Spiel endet nach zwanzig Runden, wenn jeder sein letztes Plättchen gelegt hat. Es zählt bei jedem Spieler ausschließlich die Punktzahl seiner schwächsten Farbe. Wer so die höchste Punktzahl erreicht hat, ist Sieger.

Genial Spezial von Reiner Knizia, 2-4 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 45 Min., Kosmos (2009), Preis ca. 31,99 EUR

Fritz Gruber
Fotos: Kosmos (1)

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Weitere Infos über "Genial Spezial":
despielbox.de deLuding enBoardgameGeek
deSpielefindex deGoogle
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Letzte Änderung: 02.02.2009 18:40 
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