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Presseinformation Herr der DiebeSpannende Jagd durch die Gassen Venedigs |
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Anmerkung: Die Spielbeschreibung wird um Fotos ergänzt, sobald sie uns vorliegen. Cornelia Funkes Jugendroman "Herr der Diebe" erschien im Jahr 2000 und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. 2004 wurde die Bühnenbearbeitung des Romans in Bonn uraufgeführt. Im Januar 2006 folgte der große Kinofilm. Der Roman erzählt die Geschichte zweier Brüder, die vor ihrer bösen Tante nach Venedig fliehen, in einem verlassenen Kino Unterschlupf finden und sich dort einer Diebesbande von Kindern anschließen. Im Auftrag der bösen Tante versucht der Detektiv Victor die beiden Brüder in Venedig aufzuspüren. - Kai Haferkamp, ein ausgewiesener Spezialist für einfühlsame Übersetzungen von Kinder- und Jugendbuch-Sujets in die "Sprache" des Spiels, ließ sich für "Herr der Diebe" ein wunderbar spannendes und originelles Laufspiel einfallen, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in seinen Bann schlagen kann. Im Mittelpunkt des Spiels stehen zwanzig kreisförmig ausgelegte Karten, die atmosphärisch wunderschön gestaltete Orte in Venedig zeigen. Ziel der Spieler ist es, durch den gewitzten Einsatz ihrer Bewegungskarten große Sprünge von Ort zu Ort zu machen und möglichst viele Runden durch Venedig zu drehen. Der Detektiv Victor versucht die Bewegungen der Spieler vorauszuahnen und dafür zu sorgen, dass die kleinen Diebe möglichst langsam vorankommen. Jeder Spieler startet vom geheimen Versteck der Kinderdiebe, dem alten, verlassenen Kino "Sternenversteck" aus. Immer, wenn ein Spieler eine volle Runde durch Venedig gedreht hat und wieder ins "Sternenversteck" zurück kommt bzw. darüber hinweg zieht, darf er sich einen Geldschein als Anteil an der Diebesbeute nehmen. Wer am Ende die meisten Geldscheine hat, ist Sieger. Zu Beginn des Spiels werden 20 verschiedenfarbige Ortskarten mit venezianischen Motiven im Kreis ausgelegt. Jeder Spieler erhält eine Spielfigur seiner Farbe sowie zehn Karten, deren verschiedene Farben mit denen der Ortskarten korrespondieren. Alle Spieler stellen ihre Figuren zu Beginn auf die Ortskarte "Sternenversteck", den Unterschlupf der Kinder. Der Detektiv Victor, dessen Rolle von Zug zu Zug jedes Mal ein anderer Spieler einnimmt, kommt in die Mitte des aus Ortskarten gebildeten Kartenkreises. Wer am Zug ist, wählt eine Karte aus seiner Hand und legt sie verdeckt vor sich ab. Die Kartenfarbe, die der Spieler gewählt hat, bewirkt, dass die Figur des Spielers von ihrer aktuellen Ortskartenposition auf die im Uhrzeigersinn nächstgelegene Ortskarte gleicher Farbe, d.h. gleich der Farbe der ausgespielten Karte, gezogen werden kann. Ehe der Spieler aber seine Karte aufdeckt, darf der Mitspieler rechts von ihm in die Rolle des Detektivs Victor schlüpfen und zwei beliebige Ortskarten miteinander vertauschen. Dabei wird er mit Vorliebe die Position einer Ortskarte verändern, die, wenn sie bliebe wo sie ist, dem Zugspieler einen mächtigen Sprung nach vorne ermöglichte. Das weiß der Zugspieler natürlich auch, und deshalb wird er vielleicht ein Ziel wählen, das nicht am weitesten, aber immer noch weit genug und außerdem sicher voran bringt. Der Detektiv-Spieler wiederum könnte sich denken: "Aha, der will wahrscheinlich besonders schlau sein und hat eine Farbe gewählt, die ihm zwar nicht den weitesten, vielleicht aber den zweitweitesten Sprung nach vorn ermöglicht. So schlau bin ich schon lange!" Sobald der Detektiv zwei Ortskarten vertauscht hat, deckt der Zugspieler seine Karte auf und darf nun auf den nächsten freien Ort ziehen, der mit der Farbe seiner ausgespielten Karte übereinstimmt. Danach ist der im Uhrzeigersinn nächste als Zugspieler an der Reihe, und in die Rolle des Detektivs Victor schlüpft nun dessen rechter Nachbar. Sobald ein Spieler mit seiner Figur einmal die Venedig-Runde vollendet hat und wieder auf die Ortskarte "Sternenversteck" (oder darüber hinweg) zieht, erhält er aus dem Diebesgut im Sternenversteck einen Geldschein. Das Spiel endet, sobald alle Spieler ihre zehn Handkarten abgespielt haben. Wer dann am meisten Geldscheine eingesackt hat, ist Sieger. Man kann bei "Herr der Diebe" herrlich bluffen und nach Herzenslust um die Ecke denken. Intuition und ein gutes Gefühl dafür, was der andere wohl denken und tun mag, sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen dafür, dass man am Schluss den Löwenanteil des Diebesguts, d.h. die meisten Geldscheine, und damit auch den Sieg davon trägt. Herr der Diebe von Kai Haferkamp, 2-4 Spieler ab 8 Jahren, Spieldauer 20-30 Minuten, Kosmos (2008), Preis ca. 14,99 EUR Fritz Gruber |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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