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Presseinformation Keltis |
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Der Keltis-Spielplan schwelgt in weichen Grüntönen, die von zarten gälischen Ornamenten durchbrochen sind. Ausgehend vom halbkreisförmigen Startfeld in der Mitte des unteren Spielfeldrandes erstrecken sich strahlenförmig fünf mit je neun Steinplatten ausgelegte Pfade über die Spielfläche. Die Steinplatten eines jeden Pfades tragen sowohl formal als auch farblich unterschiedliche Motive. Jeder Pfad hat also seine eigene Farbe. Zwanzig der Steinplatten sind leer, während auf den restlichen fünfundzwanzig Steinen kleine Kärtchen (Wunschsteine, Kleeblätter und Punktzahlen mit Werten von 1 bis 3 liegen). - Zum Spiel gehören im Übrigen 110 Karten in fünf Farben, die mit den Farbmotiven auf den Steinplatten der Pfade korrespondieren. Die Karten tragen Werte von Null bis Zehn. Alle Zahlen sind pro Farbe zweimal vorhanden. - Jeder Spieler verfügt über fünf Spielfiguren seiner Farbe, von denen jeweils eine doppelt so hoch wie die anderen ist. Ziel der Keltis-Spieler ist es, durch Ausspielen von Zahlenkarten ihre Figuren möglichst weit über die Pfade zu bewegen. Für jeden Pfad können nur farblich entsprechende Karten gespielt werden, und die Werte dieser Karten müssen entweder in auf- oder in absteigender Reihenfolge gelegt werden. Eine Figur darf pro gelegter Karte um ein Feld nach vorn bewegt werden. Je weiter man mit einer Figur kommt, desto mehr Punkte erhält man am Ende. Der Kartenstapel wird gut gemischt. Dann erhält zu Beginn jeder Spieler acht Karten auf die Hand. Wer am Zug ist, spielt genau eine Karte aus und legt diese vor sich aus. Danach rückt er mit einer seiner Spielfiguren um ein Feld auf dem Pfad vor, dessen Farbe der der ausgespielten Karte entspricht. Beim Auslegen der ersten Karte einer Farbe sollten die Spieler darauf achten, einen möglichst hohen oder einen möglichst niedrigen Kartenwert auszulegen, um genügend Spielraum für die sich anschließenden Reihen mit aufsteigenden oder absteigenden Werten zu haben.
Wer also mit einem Kartenwert 9 beginnt und zu einem späteren Zeitpunkt der "9" eine "7" folgen lässt, der kann in der Folge an dieser Kartenfarbe nur noch absteigende Werte (also keine "8" mehr) anlegen. Umgekehrt wird ein Spieler, der in einer Kartenfarbe mit dem Wert 1 beginnt, dort nur weitere Karten mit aufsteigenden Werten anlegen. Mit jeder an einer Farbreihe neu angelegten Karte wird eine Figur des Spielers auf dem farblich entsprechenden Pfad um ein Feld nach vorne gerückt. Die maximale Punktzahl, die ein Spieler pro Pfad erreichen kann, beträgt 10. Wer mit seiner Figur auf einem Pfad gleichsam verhungert, d.h. nicht über die ersten drei Steinplatten des Pfades hinaus kommt, der handelt sich Minuspunkte ein. In solch einem Fall wäre es dann wirklich besser gewesen, man hätte seine Figur auf diesem Pfad erst gar nicht auf die Reise gehen lassen. Dann nämlich wäre hier auch überhaupt kein Schaden entstanden und es hätte sich mal wieder bewahrheitet, dass man tunlichst nicht versuchen sollte, auf allen Hochzeiten zu tanzen. Erreicht jemand mit derjenigen seiner Figuren, die doppelt so hoch wie alle anderen ist, eine hohe Punktzahl, darf er sich freuen, weil diese Punkte doppelt gezählt werden. Zusätzlichen Punktesegen gibt es darüber hinaus auch dann, wenn eine Figur auf ein Feld mit einem Punktekärtchen gezogen wird. Je nach der Höhe des Wertes auf diesem Kärtchen, darf der eigene Marker auf der den Spielplan umgebenden Punktezählleiste nach vorne gezogen werden. Auch die Kärtchen, die ein vierblättriges Kleeblatt zeigen, dienen dem besseren Fortkommen. Wer nämlich mit seiner Figur auf solch ein Kärtchen zieht, darf eine beliebige seiner Spielfiguren auf ihrem Weg um ein Feld nach vorne rücken. Die dritte Art von Kärtchen, die sich auf den Pfaden von Keltis findet, zeigt jeweils einen Wunschstein. Anders als die beiden vorher erwähnten Kärtchen, werden die Wunschsteine, wenn man eine Figur darauf zieht, vom betreffenden Spieler abgeräumt. Wer am Ende weniger als zwei Wunschsteine besitzt, muss drei oder gar vier Minuspunkte in Kauf nehmen. Wir hingegen das Kunststück fertig bringt, gleich fünf der begehrten Steine einzusammeln, erhält 10 Pluspunkte. Das Spiel endet sofort, sobald insgesamt fünf Spielfiguren mehr als sechs Steinfelder weit gekommen sind. Dabei spielt es keine Rolle, welche Farbe diese fünf Spielfiguren haben. Die Spieler rücken ihre Zählsteine auf der Zählleiste um die von ihren Figuren auf den verschiedenen Pfaden erreichten Punktzahlen nach vorn. Etwaige Minuspunkte (auf Grund zu weniger Wunschsteine oder weil eine Figur auf einem Pfad im Minusbereich geblieben ist) werden abgezogen. Wer danach mit seinem Zählstein am weitesten vorne steht, hat gewonnen.
Keltis von Reiner Knizia, 2-4 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer 30 Minutn, Kosmos (2008), Preis ca. 26,99 EUR Fritz Gruber |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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