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Presseinformation

Tsuro


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Schnell erklärt, schnell gespielt, schnell noch mal!

"Tsuro" ist der Titel eines schnellen Legespiels von Tom McMurchie. Der Name bezeichnet im Japanischen u.a. einen kunstvoll gefalteten Papierkranich, der als Symbol für ein langes Leben steht. Und jeder, der bei "Tsuro" mitspielt, täte gut daran, solch einen Papierkranich als Glücksbringer neben sich stehen zu haben - denn allzu leicht und allzu schnell führt der Weg der eigenen Spielfigur ins finale Spielbrett-Aus. "Tsuro" ist nämlich eines jener Spiele, die dem Prinzip des "last man standing" gehorchen, einem Prinzip also, bei dem am Ende nur einer übrig bleiben kann. Dafür, dass eine Partie auch für diejenigen, die als erste aus dem Spiel fliegen, nicht langweilig wird, sorgt die kurze Spieldauer von meist nur fünfzehn bis zwanzig Minuten.

Zu einer Partie "Tsuro" gehören 64 quadratische Wegekärtchen, auf denen zahlreiche ineinander verschlungene Pfade (mit stets zwei Ausgängen pro Quadratseite) abgebildet sind, pro Spieler eine schöne Holzfigur sowie ein in quadratische Felder unterteilter Spielplan. Der Spielplan ist beidseitig bedruckt. Die Spielfläche mit der größeren Anzahl von Feldern kommt bei Partien mit mehr als vier Spielern zum Einsatz.

Jeder Spieler erhält zu Beginn drei Wegekärtchen auf die Hand, darf pro Zug eines auswählen und ausspielen und dann vom Stapel wieder eines nachziehen.

Zu Beginn des Spiels stellen alle ihre Figuren auf je ein Feld am Spielfeldrand. Wer am Zug ist, darf ein Wegekärtchen auf ein Spielfeldquadrat legen und muss (!) dann seine Figur bis ans Ende des Pfades ziehen, der sich ihm durch das Legen des Kärtchens eröffnet. Danach sind reihum alle anderen Spieler am Zug und legen ihrerseits ein Wegekärtchen.

Der Zugspieler kann ein neues Kärtchen immer nur an diejenige Quadratseite eines Kärtchens anlegen, an der er mit seiner Figur gerade steht. Das geht alles in Windeseile vor sich, und schon nach wenigen Minuten gelingt es den Spielern nicht mehr, sich gegenseitig so richtig aus dem Weg zu gehen.

Kommt ein Spieler einem anderen mit seiner Figur so nahe, dass ein neu gelegtes Kärtchen an jenes angrenzt, auf dem die Figur eines anderen Spielers steht, so zieht nachfolgend nicht nur der Kartenleger, sondern auch jener andere Spieler mit seiner Figur so weit, wie der nun neu entstandene Weg reicht.

Ziel des Spieles ist es, dem anderen Spielern Kärtchen so in den Weg zu legen, dass sich ein Pfad ergibt, auf dem die Figur eines Gegenspielers über zusammenhängende Wegeplättchen unweigerlich nach Außen und damit vom Spielfeld herunter geführt wird. Ebenso kann es passieren, dass der Zugspieler selbst nur noch solche Kärtchen auf der Hand hat, die, wenn er sie auslegt, seine Figur über den Spielfeldrand hinausschießen lassen.

Die Gegenspieler auf einen Pfad zu bringen, der diese ins Aus führt, ist die eine Möglichkeit, sich lästiger Konkurrenten zu entledigen. Eine andere besteht darin, eine Verbindung zu legen, die dazu führt, dass die Figuren zweier Spieler kollidieren. In diesem Fall müssen beide "Unfallteilnehmer" ihre Figuren aus dem Spiel nehmen.

Derjenige, dessen Figur schließlich allein auf dem Spielfeld übrig bleibt, hat gewonnen.

"Tsuro" besticht durch extrem einfache Regeln. Dabei verläuft jede Partie unvorhersehbar und spannend. Das Spiel steht damit in der Tradition so großer und erfolgreicher KOSMOS-Titel wie "Ta Yü", "Einfach Genial", "Ubongo" oder "Just 4 fun". Besonders bemerkenswert: "Tsuro" spielt sich auch bei größerer Spieleranzahl (bis zu 8!) schnell und schnörkellos.

Tsuro von Tom McMurchie, 2-8 Pieler ab 8 Jahren, Spieldauer: 15-20 Minuten, Kosmos (2007), Preis ca. 24,99 EUR.

Fritz Gruber

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Weitere Infos über "Tsuro":
despielbox.de deLuding enBoardgameGeek
deSpielefindex deGoogle
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Letzte Änderung: 16.04.2008 15:42 
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