Nürnberg 2001

Vorschau auf die Spielwarenmesse
und andere Neuheiten

Redaktionsschluss: 30.01.2001, 12 Uhr

Welche neuen Spiele gibt's in Nürnberg zu sehen? In den Wochen bis zur Messe (sie beginnt am 1. Februar) tragen wir auf diesen Seiten Nachrichten und Gerüchte über die zu erwartenden Neuheiten zusammen. Die neuesten (oder aktualisierte) Meldungen finden Sie immer an oberster Stelle, die Verlagsliste dagegen ist alphabetisch sortiert. Da beide Messen unterschiedliche Zielgruppen haben, werden viele Verlage in Nürnberg auch jene Spiele als Neuheit präsentieren, die sie bereits in Essen gezeigt haben.

Diese Seite lebt vom Mitteilungsbedürfnis aller Eingeweihten ;-) . Deshalb schicken Sie uns bitte Ihre Infos, wenn Sie sie hier vermissen!

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Abacus
alea
Amigo
Berliner Spielkarten
Clementoni
Cwali
Drei Magier
Editrice Giochi
Goldsieber
Hans im Glück
Hasbro
Jumbo
Kosmos
Motiva
NMG-Spiele
Piatnik
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Ravensburger
Schmidt
Spiele aus Timbuktu
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Spielwarenmesse
Nürnberg
 

29.01.2001

Piatnik

MeridianMeridian trägt unverkennbar die Handschrift von Leo Colovini und der Venice Connection. Nach Jahren zäher Verhandlungen hat sich die Königin Wu Wei endlich entschlossen, den großen Handels-Compagnien Europas die Einrichtung von Handelsposten in den reichen Städten des Südlichen Archipels zu gestatten - allerdings unter der Bedingung, daß sie sich recht merkwürdigen Regeln unterwerfen, die sie aufgestellt hat.

Die Spieler vertreten diese Compagnien und wetteifern miteinander um den Aufbau der Stützpunkte, die durch Türme unterschiedlicher Höhe dargestellt werden. Natürlich sucht jeder nach dem günstigsten Standort, muß aber gleichzeitig die obskuren Regeln der Königin beachten. Ziel jedes Spielers ist, ganze Inseln zu übernehmen, dafür brauchte man mehr Stützpunkte in deren Städten als die Konkurrenz. Dummerweise müssen manche Stützpunkte zwangsweise verlagert werden.

Cortez 
Cortez von Hermann Huber ist das zweite "große" Piatnik-Spiel in diesem Jahr. "Wir schreiben das Jahr 1519. Der Abenteurer Hernan Cortez ist auf der Suche nach schnellem Ruhm und Reichtum. Er macht sich auf den Weg nach Tenochtitlan, der Hauptstadt des Aztekenreiches. Moctezuma regiert dort mit absoluter Herrschaft und die Azteken sind auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Bald kommt es zu ersten Auseinandersetzungen und die Lage spitzt sich zu. Neid, Missgunst und vor allem die Gier nach Gold veranlassen so einige der Beteiligten, ihre eigenen Pläne zu verfolgen."

Toscana 
Toscana von Niek Neuwahl ist ein 2-Personen-Spiel, das von den Farben der Toscana inspiriert wurde, den Dächern, den Plätzen, den Feldern. Jeder versucht seine Kärtchen so auf das Brett zu legen, daß die größtmögliche zusammenhängende Fläche in der eigenen Farbe entsteht. Allerdings enthält jedes Kärtchen auch die gegnerische Farbe. Deshalb ändert sich mit jedem Zug nicht nur die eigene Spielsituation, sondern auch die des Gegners. Die Regeln sind extrem einfach, das Spiel zu gewinnen jedoch ist eine Herausforderung ans Hirn.
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29.01.2001

Winning Moves

Ulysses CoverNach der erfolgreichen Zusammenarbeit in der Vergangenheit präsentiert Winning Moves erneut ein Spiel aus der Ideenschmiede der Venice Connection, diesmal von Andrea Angiolino und Piergiorgio Paglia: Ulysses. Jeder kennt die abenteuerliche Irrfahrt des Odysseus, doch kaum einer ahnt, wie es dazu kam. Als nämlich den Göttern auf dem Olymp wieder einmal die Zeit lang wurde, schlug Zeus vor, einen Menschen auszuwählen und ihn auf eine Reise zu schicken. Jeder der Götter sollte insgeheim einen Ort festlegen und versuchen, den Sterblichen dorthin reisen zu lassen. Gewinner sollte sein, an wessen Ziel der Reisende schließlich landete.Odysseus war gerade in der Nähe und wurde so unversehens zum Spielball der Götter.

Ulysses SpielplanIn Ulysses übernehmen die Spieler die Rolle der Götter. Jeder zieht verdeckt 4 Karten mit den Orten, die Odysseus' Schiff auf schnellstem Wege erreichen soll. Wer am Zug ist, versucht erst, seine Position zu stärken, indem er geschickt seine verschiedenen Karten einsetzt. Dann schlägt er das für ihn günstigste nächste Etappenziel des Schiffs vor. Damit sind die Mitspieler jedoch selten einverstanden und spielen ihre Einspruch-Karten aus, um den Kurs von Odysseus' Schiff zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Wer die stärksten Karten hat und am besten bluffen kann, bestimmt den weiteren Kurs. Intuition, taktisches Geschick und cooler Bluff sind nötig, um bei diesem lebhaften Spiel den Bug immer auf dem rechten Kurs zu halten. Es gewinnt, wer als erster sein 4. Ziel erreicht hat. 3-5 Spieler (ab 8 Jahren) können mitspielen, die Spieldauer liegt bei 30-45 Minuten.

InkognitoAlle Inkognito-Freunde (einstmals bei MB erschienen und als Kartenspielversion bei Abacus) wird's freuen zu hören, daß dieser Klassiker von Alex Randolph und Leo Colovini bei Winning Moves neu aufgelegt wird. Das Bild entspricht noch nicht unbedingt dem endgültige Cover. Womit wir dann in diesem Jahr das vierte Spiel hätten, dessen Spielplan Venedig zeigt...

Alle weiteren Neuheiten von Winning Moves finden Sie in unserer Neuheiten-Tabelle.
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29.01.2001

Cwali

TiticacaCorné van Moorsel (Cwali)hat den Prototyp eines neuen Spiels fertiggestellt, das auf den Namen Titicaca (Arbeitstitel) lautet. Es sieht zwar aus wie Morisi, soll sich aber völlig anders spielen. Die Spieler übernehmen die Rollen von Stämmen, die um Landbesitz kämpfen. Gekämpft wird durch Gebote in Form von Waffen-Countern. Die Seen sind nummeriert und bestimmen so die Reihenfolge. Wer die meisten Waffen aufbietet, besetzt als Erster das angrenzende Landgebiet. Diese Landgebiete können auf unterschiedliche Arten zu Ländern verbunden werden. Siegpunkte gibt's für die Mehrheit eigener Figuren in einem Land, die Anzahl der Punkte ergibt sich aus der Anzahl der Gebiete und auch der Geländeart.. [ Top ]

29.01.2001

NMG-Spiele

Der Verlag ist nicht in Nürnberg vertreten, stellt aber trotzdem ein neues Spiel vor. Im Februar erscheint der zweite Teil des United States History Game in bekannter Bastelversion: "The Manufacturing Belt" erzählt die Geschichte des Nordens der USA von den Anfängen der Pelzjäger und der Hudsons Bay Company bis zur Zeit des Beginns des Baus der Eisenbahnen und der Sezession. Die Spieler bauen ihr Finanzimperium stetig aus, indem sie "Indentured Servants" anheuern - jene armen Kreaturen, die ihre Arbeitskraft für den Preis der Überfahrt nach Amerika über Jahre hinaus verschacherten und oftmals in ähnlich erbarmungswürdigen Zuständen lebten wie die schwarzen Sklaven des Südens (vgl. USHG I: The Cotton Kingdom). Ländereien von der Größe Preußens können schon bald das Eigentum der Mitspieler sein! In den frühen Anbaugebieten von Mais ("Indian Corn") und Weizen entstehen alsbald städtische Zentren mit einer ausgedehnten Viehzucht, Kohleminen, Bergbau und Manufakturen. Im frühen 19. Jahrhundert - nach dem Wegfall der Sanktionen der englischen Krone - gewinnt die Eisenverarbeitung an Bedeutung, als der Deutsche Peter Hasenclever die erste Eisenhütte in New Jersey errichtet. Die Spieler durchleben diese wichtigen Epochen nordamerikanischer Geschichte in all ihren Facetten - und wie schon beim ersten Teil "The Cotton Kingdom" werden auch hier die einzelnen Ergeigniseintritte so variabel gehalten, das immer neue und unerwartete Situationen entstehen.

The Manufacturing Belt ist ein historisches Wirtschaftsspiel für 3-6 Spieler ab ca. 14 Jahren, Spieldauer: 6 Stunden und länger. In der Spieleschachtel liegen 3 Bögen mit farbigen Countern zum Ausschneiden, ca. 16 weitere Papp-Bögen in verschiedenen Farben zum Ausschneiden mit Spielkarten etc., Spielregel, Zusatzheft, 2 Würfel. Empfohlener VK-Preis: DM 78,--. (Erhältlich ab Februar in Insider-Spieleläden, über Spieleregal und direkt ab Verlag). Zu einem späteren Zeitpunkt wird "North & South" erscheinen, ein Szenario, das die Spiele "The Cotton Kingdom" und "The Manufacturing Belt", die in denselben Epochen spielen, miteinander verknüpfen und den wirtschaftlichen Wettstreit zwischen dem sklavenhaltenden, landwirtschaftlichen Süden und dem industriellen, sklavenarmen und freien Norden, zum Inhalt haben. Der Dritte Teil des USHG mit dem Titel "Winning The West" soll ebenfalls noch in diesem Frühjahr (ca. April) erscheinen. Nähere Informationen unter www.nmg-spiele.de.

Mittlerweile bietet der Verlag die Regeln auch in englischer Übersetzung an. Für das "United States History Game, Part I: The Cotton Kingdom. Die Geschichte des Südens der USA" sowie zu "Botany Bay - Die Geschichte Australiens von 1770-2000" liegen sie bereits vor (also Word-Dokument) und können kostenlos per eMail angefordert werden. Für "Star Take - das zweite Spiel aus dem nächsten Jahrtausend" sind sie in Vorbereitung.
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26.01.2001

Editrice Giochi

PITSTOP heißt ein neues Autorennspiel von Spartaco Albertarelli (der das Konzept und die meisten Regeln entwickelte) und Angelo Zucca (von ihm stammen zusätzliche Regeln und die Kärtchen). Die Kärtchen erlauben den Bau beliebiger Rennstrecken (Formel 1, Formula Cart, Gran Turismo etc.). 2-6 Spieler (ab 14 Jahren) können mitspielen, die Spieldauer liegt je nach Spielerzahl zwischen 30 und 90 Minuten. Wie das Spiel abläuft? Ja, das wissen wir leider noch nicht, doch wir erwarten noch ein Foto von PITSTOP. Das Spiel soll zwischen 50 und 60 DM kosten und ab April lieferbar sein.
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26.01.2001

Zoch

Das Gros der Neuheiten hat der Verlag bereits in Essen vorgestellt. Für Nürnberg kommt mit Au Backe! noch ein Kartenspielchen für 2-5(6) Hühner ab 5 Jahren hinzu. Neue Charactere wie Fuchs und Gans beanspruchen das Gedächtnis unserer Hühnerfamilie noch mehr. Dass auch Ausscheidungen und deren Beseitigung eine Rolle spielen, braucht wohl gar nicht mehr erwähnt werden. Das Spiel stammt von Frank Nestel, die Grafik lieferte Doris Matthäus. Voraussichtlich Ende März ist das Spiel lieferbar.
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26.01.2001

Hans im Glück

MedinaBekanntlich gibt der Verlag vor Messen selten oder nie Informationen über seine Neuerscheinungen heraus. Dank Arno Millers Newsletter wissen wir immerhin, daß Medina von Stefan Dorra bei Hans im Glück erscheinen wird, ein Spiel, bei dem es für die 3 oder 4 Spieler darum geht, die "besten" Gebäude in der Stadt Medina zu besitzen. Jetzt hat der Verlag auf seiner Website auch eine fast endgültige Version des Schachtelcovers veröffentlicht. Und jetzt gibt's auch eine Presseinformation über das Spiel:

Medina ist der Name für eine islamische, nordafrikanische Altstadt mit verschachtelten Gebäuden, bunten Kuppeln, engen Gassen und einer mächtigen Stadtmauer. Auf dem Spielplan ist der Grundriss der Altstadt zu sehen. Aus vergangenen Zeiten sind nur noch die Türme der Stadtmauer übrig geblieben. Gemeinsam errichten die Spieler die Stadt. Wer am Ende die mächtigsten Paläste sein Eigen nennt, ist der Sieger. Jeder Spieler startet mit einer großen Menge Holzmaterial, das er hinter seinem Sichtschirm verbirgt. In jedem Zug muss er genau 2 Holzteile einsetzen, egal ob dies Gebäude, Mauern, Stadtbewohner, Ställe oder Dächer sind. Sobald ein Spieler eines seiner 4 Dächer auf eine Gruppe von Gebäuden setzt, wird diese zu einem Palast und gehört nun dem Spieler. Dieser Palast darf nicht mehr durch weitere Gebäude vergrößert werden. Aber versehen mit Ställen, Stadtbewohnern und Mauern, können Paläste trotzdem noch an Wert gewinnen. Je länger das Spiel andauert, desto schwieriger wird es, seine Steine gewinnbringend einzusetzen. Das Spiel endet, wenn jeder Spieler in jeder Farbe einen Palast errichtet hat. Dann erweist sich, wer der wahre Baumeister ist. Durch seine reiche Holzausstattung ist Medina mit 1,5 kg ein echtes Schwergewicht. Die Spieldauer liegt bei 60 Minuten, bei einem Umrechnungsfaktor von 1:1 liegt der Preis für das Spiel bei 60 DM.
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26.01.2001

Motiva

Desert DiceMotiva ist ein neuer Verlag, der in diesem Jahr erstmals auf der Nürnberger Spielwarenmesse präsent ist. Seine Premiere feiert er mit desert dice, einem Geschicklichkeitsspiel für Taktiker und Strategen: "In einer Arena werden Würfel mit Hilfe eines Magnetstabes und Treibern durch Sand bewegt. Dabei purzeln sie und verändern so ihre Wertigkeit. Die Würfel werden zu bunten Horden oder Gruppen zusammengetrieben. Spielziel ist es, dabei eine möglichst hohe Augenzahl zu erreichen. Der Schwierigkeitsgrad jedes Spiels wird vor allem durch die Menge des Sandes bestimmt, denn Sanddünen erschweren die Fortbewegung der Würfel erheblich." Das Spiel wird in verschiedenen Größen und Ausstattungen angeboten. 1-8 Personen können mitspielen.

Dicedice ist eine Arena mit 36 Würfeln, in der 2-4 Strategen und Taktiker ab 8 Jahren schnelle Würfelspiele austragen können. Einzelne Würfel oder ganze Würfelreihen werden mittels verschiedener Spielzüge geschoben oder gedreht. Mit viel „Fingerspitzengefühl“ wird so eine vorher festgelegte Würfelanordnung erzielt. "Überlegung, taktisches Geschick und gute Beobachtung der Spielzüge der Mitspieler führen zum Spielziel." Das Spiel ist in sehr vielen verschiedenen Größen und Ausstattungen erhältlich (unter anderem gibt's die Arena „Marathon“ mit 121 Würfeln).
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24.01.2001

alea

Wyatt EarpTraditionell konnte das neue alea-Spiel Wyatt Earp bereits in Essen als Prototyp gespielt werden. Es wird in einer kleineren Schachtel als die bisherigen alea-Spiele präsentiert. "Aber das kann doch nicht alles gewesen sein", mutmaßte die Spielerwelt. Und richtig. Neben Wyatt Earp gibt es ein weiteres Spiel in der neuen kleinen Serie. Und auch die große Serie wird mit einem neuen Titel fortgesetzt. Zuerst jedoch das kleine:

Royal TurfRoyal Turf - Pferde, Wetten und Gewinner ist eine Überarbeitung von Reiner Knizias Turf Horse Racing Game, das bei Gibsons erschienen war: Ascot, im Sommer 1898. Die weltberühmte Pferderennbahn, nur wenige Meilen von Schloss Windsor entfernt, ist Schauplatz eines königlichen Renntages. Und die Spieler sind mittendrin, bereits angesteckt vom heißen Rennfieber! Welches Pferd ist Favorit? Hat der Outsider eine echte Chance? Wie hoch sind die Quoten? Welche Wette verspricht den höchsten Gewinn? Doch schon beginnt das Rennen! Die Hufe fliegen, die Menge jubelt... und bangt... und... - 2-6 Spieler spielen dieses Wett- und Würfelspiel etwa eine Dreiviertelstunde lang; der Anspruch liegt am unteren Ende der alea-Skala (1 von 10).

Die Händler von GenuaDie Händler von Genua - Das raffinierte Verhandlungsspiel um Waren, Werte, Widersacher ist Spiel Nr. 6 in der großen alea-Serie. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von genuesischen Kaufleuten Mitte des 16. Jahrhunderts. Um zu möglichst großem Wohlstand und Ansehen zu gelangen, überbringen die Händler Botschaften, nehmen wichtige Gebäude der Stadt in Besitz oder erfüllen profitable Aufträge. Doch dies gelingt im Allgemeinen nur durch das Wohlwollen der Mitspieler – welche jedoch meist mit wertvollen Waren und noch mehr Geld von ihrem guten Herzen überzeugt werden müssen... Die Händler von Genua stammt von Rüdiger Dorn und wurde von Franz Vohwinkel grafisch gestaltet. 2-5 Spieler sind nach Verlagsangabe rund 2 Stunden beschäftigt. Auf der alea-Anspruchsskale hat das Spiel den Wert 5 (von 10). Es wird voraussichtlich Ende März lieferbar sein (das gilt auch für Royal Turf). Der Spielplan übrigens weckt Erinnerungen an die Fürsten von Florenz.

Spielplan
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24.01.2001

Queen

VeneziaDanger und Don, zwei Kartenspiele, wurden bereits auf der letzten Nürnberger Messe als Neuheit angekündigt, doch der Erscheinungstermin ließ auf sich warten - so lange, daß sie nun erneut als Neuheit herhalten können. Über Don hat uns der Autor Michael Schacht, der auch die Grafik gestaltet hat, ein paar weitere Infos geliefert:

DonDon ist ein Kartenspiel um Macht und Einfluß in Chicago für 3 bis 6 Spieler: Sichern Sie Ihre Interessen und bieten Sie mit, wenn es um die besten Viertel in Chicago geht. Das Geld wandert jedoch zur Konkurrenz - je nach Gebot für den einen mehr und für den anderen weniger. Doch das Geld ist nur Mittel zum Zweck, denn am Ende zählen nur die Viertel, die man kontrolliert. An jeder Versteigerung kann man mitverdienen. Je nachdem welche Viertel man bereits kontrolliert, bekommt man einen mehr oder weniger großen Anteil des Gebots. Je mehr Viertel man unter Kontrolle hat, desto größer sind die Chancen Kasse zu machen. Allerdings sind gerade erworbene Viertel nicht sicher vor den gierigen Konkurrenten und wechseln schnell mal den Besitzer. Denn am Schluß entscheidet die richtige Zusammenstellung der Viertel.

Pangea, ein Fantasy-Spiel von Ralf Burkert, war als Prototyp auf dem letzten Spieleautorentreffen in Göttingen zu sehen. Hexen Rennen ist ein "Jump and Run"-Spiel von Wolfgang Panning. Atlantic Star stammt von Dirk Henn und ist eigentlich keine Neuheit, sondern ein thematisch neu eingekleideter Showmanager; immerhin: das Spiel ist eine Neuauflage wert.

Ronald Hofstätter zeichnet als Autor für die übrigen Queen-Neuheiten 2001 verantwortlich: Im Zeichen des Kreuzes und Venezia, Queens Antwort auf Doge und San Marco. Venezia ist übrigens das einzige Spiel, von dem der Neuheitenprospekt immerhin schon das Schachtelcover zeigt.
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19.01.2001

Schmidt

Capitol"Die Baumeister der Ewigen Stadt" lautet der Untertitel des neuen Spiels von Alan R. Moon und Aaron Weissblum, Capitol. Und genau darum geht es, wie Mik Svellov auf seiner Website berichtet: Die Spieler bauen Häuser im alten Rom. Der Spielplan ist in 9 Bezirke unterteilt, deren Farben ausweisen, welche Bauregeln gelten. Alle Gebäude eines Bezirks müssen demselben Baustil folgen (2 verschiedene Dacharten), alle 3 Bezirke einer Farbe müssen beide Stile enthalten. Das erste Gebäude eines Bezirks muß ein Stockwerk hoch sein, jedes weitere so hoch wie das bisher höchste - oder ein Stockwerk höher.

Capitol SpielmaterialEine Spielrunde besteht aus 4 Phasen. In der "Bauphase" können Baugenehmigungskarten gespielt werden, um ein Grundstück zu erwerben, Stockwerkskarten, um 1 oder 2 Stockwerke zu bauen, Dachkarten, um ein Bauwerk abzuschließen. In der "Verschönerungsphase" (oder wie auch immer diese Phase in der deutschen Regel heißen wird) werden 3 Auktionen veranstaltet, in der 2 Brunnen und ein Tempel oder Theater erworben werden können. Mit ihnen werden entweder die Punkte aller Spieler im Bezirk erhöht, oder aber die "höchsten" Bauherren erhalten Extrakarten. Das Bietsystem ist ungewöhnlich: Jeder Spieler ordnet seine Handkarten nach Belieben; darunter befindet sich auch eine Stop-Karte. Dann decken alle gleichzeitig ihre verdeckten Stapel Karte für Karte auf, bis eine Stop-Karte erscheint. Der höchste Bieter gibt seine Karten ab. Als dritte folgt die "Wertungsphase", in der Bauwerke und Stadtbild Punkte bringen. In der "Schlussphase" schließlich gibt's neue Karten. Nach vier Spielrunden ist das Spiel beendet.

Die weiteren Neuheiten zitieren wir aus der Schmidt-Presseinfo:

Blackrock Castle: Als "Testaments-Vollstrecker" wachte Spieleautor Gunter Baars bei seinem neuen Familienspiel darüber, dass sich kein Betrüger die Reichtümer auf "Blackrock Castle" erschleicht. Zwei bis vier Personen schlüpfen bei diesem ritterlichen Spiel in die Rolle der Erben, wohl wissend, dass nur einer von ihnen ein echter Blackrock sein kann. Dieser steht am Ende des spannenden Spiels fest. Ihn zeichnet jedoch nicht der Ahnenpass aus, sondern die Fähigkeit, tückische Falltüren am geschicktesten zu überwinden, verrückte Ahnen am schnellsten zu finden und die Schatzkammer als Erster zu öffnen.

Weltraum-Wirrwarr: Warum denn in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah?! Die zwei bis vier Astronauten (ab sieben Jahren), die bei diesem neuen Würfelabenteuer intergalaktisch unterwegs sind, haben sich nicht an diese alte Weisheit erfahrener Weltraum-Piloten gehalten und daher heißt es für sie: Nichts wie weg vom fremden Planeten! Zu groß ist für die Erdlinge das "Weltraum-Wirrwarr", in dem die gefährlichen Grumpels für allerhand Unruhe sorgen. Was also liegt für die Weltraum-Touristen näher als der Weg zurück zum eigenen Raumschiff..!? Doch der ist auf dem Spielplan weit genug und gespickt mit allerlei Gefahren und Abenteuern.

Plem Plem: Aus der erfolgreichen Autorenfeder von Wolfgang Kramer stammt dieses neue Partyspiel für bis zu sieben Spaßvögel, bei dem man sich so ziemlich alles erlauben darf – nur keinen Blackout. Denn wer bei diesem durchgeknallten Spaßspiel einen Blackout-Chip kassiert, hat einen Fehler gemacht – meist zur großen Gaudi der Mitspieler. Blödeln auf Teufel komm 'raus ist nämlich die Devise bei "Plem Plem", zu dem es zwar einen Spielplan gibt, auf dem man sich mit "Plemmis" und dem "Partylöwen" quasi von Regie-Anweisung zu Regie-Anweisung würfelt – den Spaß jedoch bringen die Party-Gäste selbst ins Spiel.

Kniffel-Duell: Es gibt Spiele, die kennt jeder. "Mensch ärgere Dich nicht" ist einer dieser Klassiker. "Kniffel" auch. Seit nunmehr über 25 Jahren schart der immergrüne, internationale Würfel-Klassiker die Fans um sich. Die britische Spiele-Autorin Maureen Hiron hat jetzt für den Schmidt Spiele-Verlag, in dem seit 1973 der kniffelige Hit erscheint, die bewährt-beliebte Idee um 'Zwilling', 'Full House' und 'Chance' auf ein Brettspiel für bis zu acht Spieler übertragen. Im Spiel sind neun Duell-Figuren. Wer zuerst gleichzeitig drei Figuren in seine Gewinnzone rettet, hat das "Kniffel-Duell" gewonnen. Die gewürfelten Punkte und deren Kombinationen – das ist "Kniffel"-bekannt – bestimmen die Bewegungen der Spielfiguren. Allerdings gibt es bei dieser Version kein "Dein" oder "Mein" – jeder kann in einem Spielzug die neutralen Figuren bewegen. Und damit kommt Taktik mit ins Spiel, das beim Klassiker ausschließlich vom Glück bestimmt war.

Eichhörnchenbande: "Denke dran, schaff Vorrat an" heißt es für zwei bis vier fleißige Eichhörnchen ab sechs Jahren, die aus ihrer vorsorgenden Haushaltsbevorratung einen spannenden Wettkampf machen. Den gewinnt, wer mit seinem gebunkerten Vorrat am besten flunkert und so am schnellsten um die Waldlichtung kommt. Das verblüffende Wettrennen der "Eichhörnchenbande" geht über mehrere Runden. Welcher der niedlichen Puschelschwänze eine Runde gewinnt, hängt davon ab, wer die meisten Nüsse – sprich Würfelaugen – in einer seiner drei Baumhöhlen gebunkert hat. Oder der zumindest so getan hat, als hätte er die meisten. Denn gut geflunkert ist fast so toll wie gut gebunkert...

Schatzsucher: Zwei bis sechs Forscher ab fünf Jahren gehen bei diesem spannenden Abenteuerspiel auf Schatzsuche. Den Lageplan der Insel, auf der die "SCHATZSUCHER" unterwegs sind, trägt die Handschrift des populären Zeichners Janosch; die Beschreibung zum Heben der Schätze stammt aus der Feder des erfolgreichen Spiele-Autors Wolfgang Kramer. Etwas vorausdenken, ein wenig kombinieren, eine Portion Glück – und schon hat man als "SCHATZSUCHER" die Nase vorn.

Was passt dazu?: Reiner Knizia hat sich eines rasanten Merk-Spiels angenommen und dabei als Partner die pfiffige Maus gewählt. "WAS PASST DAZU?" fragt der bekannte TV-Star auf farbigen Bildtafeln in ganz unterschiedlichen Situationen: Die Maus beim Sonnenbaden, beim Sport, beim Musizieren... Dazu gibt es kleine Kärtchen mit Gegenständen, die exakt zu diesen Situationen passen. Der Tennisschläger zum Sporteln, der Schraubstock zum Handwerken... Für zwei bis fünf Spieler (ab vier Jahren) geht es temporeich um Merkfähigkeit und Schnelligkeit.
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17.01.2001

Clementoni

The Dark SideNach dem erfolgreichen Neustart im vergangenen Jahr mit Der Alchimist präsentiert Clementoni in diesem Jahr zwei vielversprechende Neuheiten: The Dark Side hat ein traumhaftes Cover und stammt von Reiner Knizia: "Enthüllen Sie die dunklen Machenschaften Ihrer Gegner! Jeder hat seine dunklen Seiten, oftmals gut verborgen hinter einem freundlichen Lächeln. In diesem Spiel geht es um die spielerische Enthüllung solcher Geheimnisse. Versuchen Sie, die dunklen Seiten Ihrer Mitspieler zu enthüllen und dabei ihre eigenen Geheimnisse verborgen zu halten. Beobachten Sie das Verhalten Ihrer Mitspieler, sprechen Sie Verdächtigungen aus, erheben Sie Anklage, und prahlen Sie mit Ihren eigenen Taten, ohne dabei Ihre dunklen Geheimnisse preiszugeben. Dafür gibt es Punkte, und je nach Erfolg rücken Sie auf der Erfolgsleiter voran." Knizia mal wieder auf neuen Spielbahnen? Schwer zu sagen. Zum Spielmaterial gehören unter anderem Geheimnis-, Aktions- und Alibikarten sowie Anklage-Plättchen und Prahlerei-Chips.

Der Grosse GallierWolfgang Kramer hat einen neuen Co-Autor, er heißt Udo Nawratil. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit heißt Der Grosse Gallier. "Jedes Jahr findet in Gallien ein großer Wettstreit in den Disziplinen Wildschweinjagen, Bullenziehen, Steine stemmen, Eselrennen und Auf Bäume klettern statt. Für jede Disziplin gibt es entsprechende Turnierkarten, die von den Spielern gesammelt werden. Wenn ein Turnier eingeläutet und die Disziplin bekannt gegeben wird, gilt es von dieser Disziplin gute Karten zu besitzen, um ehrenvoll den Turnierplatz verlassen und Siegpunkte einstreichen zu können. Die Siegpunkte werden von jedem Spieler auf einer Erfolgsleiste festgehalten. Wer nach mehreren Turnieren auf der Erfolgsleiste das Feld "Festessen" erreicht, ist Sieger." Das Spiel kann auf zwei Arten gespielt werden, als Grundspiel und als Bluff-Version.
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17.01.2001

Spiele aus Timbuktu

Michael Schachts Eigenverlag wartet zur Messe gleich mit drei (!) neuen Titeln auf:

Crazy RaceCrazy Race (für 3 bis 4 Zauberer ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 30 Minuten) führt uns in ein phantastisches Rennen, welches mächtige Zauberer mit Hilfe ihrer magischen Karten versuchen für sich zu unterscheiden. Jeder lenkt ein Team von drei verschiedenen Tieren. Er bestimmt durch den Einsatz seiner Karten, wann ein Tier nach vorne prescht oder sich zurückfallen läßt. Ziel ist es natürlich seine Tiere möglichst schnell ins Ziel zu bringen und in den acht Etappen dafür kräftig Punkte einzustreichen. Dabei ist es allerdings ratsam sein Team eng zusammen zu halten, denn so geht es schneller voran. Nur wissen das auch die anderen und so beginnt der Wettstreit um die mächtigsten Zaubersprüche. Crazy Race basiert auf dem gleichnamigen Spiel, das in die Endrunde 1999 des Spieleautorenwettbewerbs des Hippodice Spielclub e. V. kam.

ContraContra (für 2 Thronfolger ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 30 Minuten) hat folgendes Thema: Das Königreich ist ohne Herrscher. Die Mächtigen sind verstritten und es gibt keinen Thronfolger. Die Spieler versuchen sich durch geschickten Einsatz ihrer Spieler- und Kronentafeln genügend Reichtum zu verschaffen, um den Thron zu erkaufen zu können. Nur wer genügend Übereinstimmung erzielt, streicht die kostbaren Münzen ein. Gelingt dieses jedoch nicht, stellen sich große Verluste ein. Wer es versteht seinen Gegner mächtig unter Druck zu setzen, kann das Spiel sogar vorzeitig und besonders ruhmreich gewinnen.

Kontor EreigniskartenCrazy Race und Contra sind Spiel Nummer 3 und 4 aus der Reihe "Spiele aus Timbuktu", einer limitierten Edition von Spielen zum Selbermachen. Hier kann man nicht einfach losspielen, sondern muß erst noch ein wenig basteln, denn jedes Spiel kommt als Bastelbogen. Doch ist alles so angelegt, dass man mit ein wenig Schneiden und Kleben problemlos zum fertigen Spiel kommt. Und die Spiele sind spottbillig!

Für Michael Schachts Spiel Kontor, das bei Goldsieber erschienen ist, liefert der Autor jetzt im Eigenverlag Kontor - Die Ereigniskarten, eine Erweiterung für 2 Spieler. Die 10 Karten mit historischen Ereignissen bringen unangenehme wie auch nützliche Überraschungen in das Spielgeschehen im alten Amsterdam.

Darüberhinaus sind geplant: eine weitere "kleine" Erweiterung mit Zusatzmaterial und im Herbst die "große" Erweiterung für Kontor. Damit wird das Spiel endlich auch für 3 und 4 Einzelspieler spielbar. Letztere konnte bereits auf der Essener Spiel 2000 auf dem Goldsieber-Stand angetestet werden.
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17.01.2001

Abacus

KnatschAngekündigt war es bereits für die Essener Spieltage, dann aber nicht fertig geworden. Darum an dieser Stelle noch einmal Details über das neue Abacus-Spiel von Michael Schacht, das jetzt produziert wird: Bei Knatsch (Grafik: Hans-Jörg Brehme) werden zwar keine Prinzessinnen vor Drachen gerettet, aber man kann als edler Ritter an Turnieren teilnehmen, als Raubritter fremde Burgen erobern oder sogar versuchen den König zu stürzen. Durch das Erwürfeln von Zahlenkombinationen können die Spieler Karten vom Stapel oder von anderen Spielern erobern. Dabei haben sie die Möglichkeit unter drei verschiedenen Spielzielen zu wählen. Doch Vorsicht, selbst wenn die Würfel glücklich fallen, können einem die lieben Mitspieler immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Die Spieldauer liegt bei 20-30 Minuten.

Für alle, die sich die Regeln jetzt schon durchlesen wollen, hat Michael Schacht uns die Spielanleitung mit freundlicher Genehmigung des Verlags zur Verfügung gestellt. Zum Lesen benötigen Sie den Acrobat Reader:

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10.01.2001

Drei Magier

Mit den Drei Magiern, beim Spiel des Jahres 1985 mit dem Sonderpreis für das Schöne Spiel ausgezeichnet, begründete er einst seinen Ruf als Spieleautor und Erschaffer wunderschöner Spiele. Die Drei Magier standen auch Pate, als er zusammen mit Kathi Kappler seinen eigenen Verlag gründete. Jetzt haben die beiden die Magier in einem völlig neuen Spiel zu neuem Leben erweckt: Das magische Quadrat kommt in einer Art "Spiele-Turm" daher. Wir sind gespannt. Alle weiteren Neuheiten des Verlags finden Sie in unserer Tabelle
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09.01.2001

Berliner Spielkarten

Land unterAuf falscher FährteDie Berliner Spielkarten werden in Nürnberg 2 neue Kartenspiele präsentieren: Bei Land unter (von Stefan Dorra, 3-5 Spieler ab 10 Jahren) wird so manchen Insider garantiert ein freudiges Déjà-vu-Erlebnis überkommen: zum Kuckuck, das kenn ich doch! Eines der gelungensten und innovativsten Ärgerspiele erhält hier seine verdiente zweite Chance. Während Zum Kuckuck seinerzeit bei F.X. Schmid wie ein Kinderspiel wirkte, so sollten Titel, Thema und Grafik diesmal unmißverständlich sein. Der Wasserpegel steigt, und wenn einem das kühle Naß bis zum Halse steht, dann muß wohl oder übel ein Rettungsring dran glauben. Und wer nicht aufpaßt, der versinkt komplett in den Fluten!

Auf falscher Fährte (von Jürgen Kraul, 3-4 Spieler ab 10 Jahren) belegte beim letztjährigen Spieleautorenwettbewerb des Hippodice Spielclubs den dritten Platz. Noch etwas nachpoliert und rundgefeilt beweist es einmal mehr, daß mit wenigen gezielten Kniffen aus altbekannten Spielideen immer wieder etwas wunderbar Neues hervorgehen kann. Zunächst wird das Spielziel festgelegt (entweder viele Stiche oder wenige), dann wird es Schritt für Schritt entblättert, und kurz vor Schluß kann ein geschickter Trumpfwechsel noch einmal alles herumreißen. Einfach und innovativ; Glück, Bluff, Taktik. Die erste Veröffentlichung von Jürgen Kraul.

Grafisch werden in diesem Jahr neue Wege beschritten. Nachdem die Autoren-Kartenspiele der Berliner in den letzten Jahren insbesondere inhaltlich zu überzeugen wußten (dreimal nacheinander ein Platz unter den Top-Five bei der Fairplay-Wahl zum besten Kartenspiel des Jahres), so erhalten die ausgefeilten Spielideen nun in jeder Hinsicht einen angemessenen Rahmen. Das Auge spielt diesmal mit!

Premiere feiert in Nürnberg die "Classic-Edition" der Berliner Spielkarten - Auswirkungen der Verlagsübernahme durch die Ravensburger, denn hier feiern Ravensburger Spiele von früher ihr Comeback: Jockey, Der fliegende Teppich und Strippensalat sind die ersten drei neuen alten Titel. Komplettiert wird das Programm durch Karten-Schach von Reiner Knizia: ein Kartensatz sowie ein "beeindruckendes Werk in Buchform lassen das Spiel der Könige in neuem Glanz erstrahlen".

JockeyKarten-Schach
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09.01.2001

Goldsieber

Hier die Presseinfos zu den neuen Goldsieber-Spielen:

Isis & Osiris CoverIsis & Osiris (von Michael Schacht, 2-4 Spieler ab 7 Jahre, Spieldauer: ca. 15 Minuten, Preis ca. 19,95 DM): Sieh, das Gute liegt so nah! Nach der Überlieferung brachte Osiris den Ägyptern die Landwirtschaft und legte den Grundstein ihrer Kultur. Gemeinsam mit seiner Frau Isis herrschte er weise über das Land, bis er eines Tages von seinem von Neid zerfressenen Bruder Seth verraten wird. Nun macht sich Isis auf die Suche nach ihrem Mann. Zornig bestraft sie jeden, der sich ihr dabei in den Weg stellt. Reihum setzen die Spieler ihre Steine oder Isis- & Osiris-Tafeln auf das Spielfeld. Bei Spielende hat jeder Spielstein den Wert der benachbarten Tafeln. Da diese positive und negative Werte haben können, sind die Spieler stets auf der Suche nach den besten Plätzen auf dem Brett. Kaum hat man seinem Stein einen lukrativen Platz geschaffen, drängelt sich aber schon ein anderer Spieler hinein. Dafür läßt man diesen Isis' Zorn spüren und verpaßt ihm eine dicke Minus-Tafel. Entscheidungsfreude und etwas Merkvermögen sind bei diesem neuen, außergewöhnlichen Spiel von Michael Schacht gefragt. Es eignet sich nicht nur sehr gut für zwei Spieler, es zeichnet sich auch durch seine kurze Spieldauer aus. Doch rasch wird aus einem schnellen Spiel zwischendurch eine abendfüllende Folge von Revanchepartien.

Das Amulett (von Alan R. Moon und Aaron Weissblum, 3-5 Spieler ab 12 Jahre, Spieldauer: 90-100 Minuten, Preis ca. 59,95 DM). Zaubern können macht das Leben auch nicht leichter. Wer wollte nicht schon immer einmal zaubern können? Während ein gewisser Harald Töpfer noch die vierte Klasse der Zauberschule besucht, sind die Spieler in "Das Amulett" bereits erfahrene Zaubermeister. Ein Wettstreit soll entscheiden, wer von ihnen der neue "Oberste Magier" wird. Gewinner des Wettstreits wird, wer als erster sein Amulett mit allen Juwelen versieht, damit es magischen Kräfte erhält. Aus Sorge, daß sich jemand einen unredlichen Vorteil verschaffen könnte, haben die Zauberer beschlossen sich nur gemeinsam auf die Suche nach den begehrten Juwelen zu begeben. Der neue Oberste Magier soll aber nicht nur ein guter Zauberer sein. Er muß klug sein und mit den Bewohnern des Landes gut auskommen. Deshalb wurde der Gebrauch der Zauberkunst für die Dauer des Wettbewerbs streng geregelt. Nicht genug, daß die Zaubersprüche nach einiger Zeit ihre Wirkung verlieren, so darf auch nur eine vorher bestimmte Anzahl Zauber gewoben werden. Und zu allem Überfluß muß man die begehrten Edelsteine den Bewohnern des Landes auch noch abhandeln, wie ein einfacher Krämer. Mit dieser ungewöhnlichen Mischung haben die Autoren Aaron Weissblum und Alan R. Moon ein anspruchsvolles Spiel geschaffen. Da die Spieler mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln haushalten müssen, müssen sie eine feine Balance erreichen zwischen dem eigenen Vorteil und gemeinsamen Interessen mit anderen Spielern. Eine harte Schule für angehende Oberste Magier!

Thomas Rosanski hat einen Prototyp (damals noch unter dem Titel "Jewels of the Nile") in Essen gespielt und berichtet auf seiner Website ausführlich darüber.

Afrika (von Reiner Knizia, 3-5 Spieler ab 10 Jahre, Spieldauer: ca. 60 Minuten, Preis ca. 49,95 DM): Die faszinierende Reise durch einen unentdeckten Kontinent. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Europäer Afrika zu entdecken. Nicht, daß es nicht schon vorher dagewesen wäre, aber nun herrschte Goldgräberstimmung! Missionare, Glücksritter und ganze Handelsgesellschaften machten sich auf den Weg, den schwarzen Kontinet zu erobern. Sie drängten die unter großen Gefahren erreichten Leistungen der Forscher in den Hintergrund. Diese hatten schon früher begonnen, bis in das Herz des Landes vorzudringen, denn sie waren fasziniert von den fremdartigen Völkern mit ihrer geheimnisvollen Kultur, den seltsamen Tieren und der großartigen Landschaft. In Reiner Knizias "Afrika" schlüpfen die Spieler in die Rolle dieser Forscher. Auf der Suche nach möglichtst vielen ungewöhnlichen oder Interessanten Entdeckungen schicken sie ihre Figuren immer weiter in das Landesinnere. Immer wieder stehen sie vor der Entscheidung neue Entdeckungen zu machen oder bereits Entdecktes genauer zu untersuchen. Natürlich versucht man hin und wieder auch einmal den Konkurrenten eine interessante Entdeckung vor der Nase wegzuschnappen, aber der Kontinent ist groß und die Wege sind oft weit. Da wird die Zeit zum entscheidenden Faktor! Afrika ist ein Spiel für die ganze Familie, bei dem auch weniger geübte Spieler schnell den Einstieg finden. Die Lust auf Spannung und Abenteuer garantiert langen Spielspaß.

Nur Peanuts! (von Heinz Meister, 2-6 Spieler ab 8 Jahre, Spieldauer: 30-40 Minuten, Preis: ca. 39,95 DM): Kleinvieh macht auch Mist! "Nur Peanuts!" kann Sie ruinieren oder ganz groß rauskommen lassen. Eben glaubten Sie sich noch auf der Gewinnerstraße, da wirft sie ein anderer von ihrem aussichtsreichen Feld. Jetzt heißt es: Weiterlaufen und blechen bis das Portemonaie kracht. Reden Sie den Würfeln gut zu! Man weiß ja nie, ob es nicht vielleicht doch hilft. Besser ist es natürlich, Sie verlassen sich auf ihre Taktik - bis der Würfel "Ätsch!" macht. Gelingt es Ihnen, genügend Felder zu kaufen bevor ein anderer Spieler bankrott geht, önnen Sie immer noch behaupten, nur mit überlegener Planung gewonnen zu haben. Für den Verlierer bleibt der Trost, daß es eben doch "nur ein Glücksspiel" ist. Dieses prickelnde Spiel mit einfachen Regeln stammt aus der Feder von Heinz Meister, der sich bei der Entwicklung seiner Spiele bstimmt nicht auf sein Glück verläßt. So hat die ganze Familie ihren Spaß. "Nur Peanuts!" geht fix, ist noch schneller erklärt und jagt nicht nur Zockern den Adrenalinspiegel hoch!

Willy Waschbär (von Heinz Meister, 2-4 Spieler ab 6 Jahre, Spieldauer: 10-20 Minuten, Preis: ca. 24,95 DM): Nur nicht drängeln, dicker Waschbär! Obwohl die Waschbären recht possierlich aussehen, kann es bei ihnen jedoch recht rau zugehen, wenn es um das Futter geht. Zwölf Waschbären haben ein Lager mit Früchten und Beeren entdeckt. Sofort rangeln alle um die Beute. Da wird geschubst und gedrängelt was das Zeug hält. Wer kann dabei noch ein paar Futterbrocken erwischen? Nachdem jeder Spieler geheim einige Waschbären zugelost bekommen hat, geht der Wirbel los. Durch Schnipsen von Waschbärsteinen, versucht man andere Waschbären vom Plan zu drängen oder sich mit Futter zu versorgen. Denn bei Spielende gewinnt die Waschbärgang, die das meiste Futter gesammelt hat und noch im Spiel ist. Obwohl Willy Waschbär ein Geschicklichkeitsspiel ist, kommt man ganz ohne Taktik nicht zum Ziel. Heinz Meisters lustige Waschbärenschlacht ist so das ideale Spiel für die ganze Familie, denn Willy Waschbär wächst mit. Der Schwierigkeitsgrad dieses Spieles kann den Fähigkeiten der Kinder, und selbst den von Erwachsenen, stufenlos angepaßt werden. Durch den Verzicht auf eine Regel, ihre strenge Anwendung oder mit einer taktischen Variante wird Willy Waschbär im Nu zum passenden Spiel für jeden Spieler.
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09.01.2001

Kosmos

Mit 8 neuen Spielen und einer neuen Spiele-Reihe startet Kosmos ins neue Jahrtausend. Nach der überaus erfolgreichen Reihe "Spiele für zwei" gibt es nun auch "Spiele für viele": Spiele für viele Geschmäcker und "Spiele für viele, die beim Spiel zwar nicht ihre Ansprüche, dafür aber hie und da gern mal die Spieldauer etwas heruntergeschraubt sehen möchten" - so die Presse-Info des Verlags zur Erläuterung. Eröffnet wird die Reihe mit 4 Spielen, die auch in einem neuen Schachtelformat daherkommen, das an frühere Kosmos-Zeiten erinnern soll, dem "langgestreckten Rechteck, (...) wenn auch proportional stark verkleinert":

Gnadenlos von Klaus Teuber ist ein "wild-westliches Spiel mit knallhartem Schusswechsel und unerbittlichen Wechselfällen des Schicksals". In Eden (oder östlich davon) erwartet die Spieler keine "paradiesische Unbeschwertheit, eher schon eine strategisch ausgebuffte Schlacht um die Sahnestückchen einer zum fruchtbaren Paradies verwandelten Wüste". Bali ist das erste große Brettspiel von Uwe "Bohnanza" Rosenberg; seine Vorliebe für originelle Kartenspiel-Mechanismen soll auch hier ganz besondere Blüten treiben. Als „Absacker" bietet die neue Reihe schließlich den Zaubercocktail: "Ein wildes Durcheinander von Angeboten und Nachfragen bringt die Spannung von bis zu 6 Spielern – je mehr , desto lieber – auf den Siedepunkt". Die „Spiele für viele" kosten maximal 39 DM.

Die Reihe "Spiele für zwei" wird mit den Spielen Flower Power und Die Suche fortgesetzt, letzteres ein Zweierspiel zum „Herr der Ringe"-Thema , aber keine Zweierspiel-Variante des Brettspiels Der Herr der Ringe, wie der Verlag betont.

Klaus Teuber hat neben dem bereits erwähnten Gnadenlos noch mehr zu bieten: Unter dem Klee-Label erscheint sein neues Familienspiel Chip Chip Hurra. Für Catan-Spieler gibt es die beiden neuen "historischen Szenarien" Die chinesische Mauer und Troia. Und schließlich werden im März Die neuen Entdecker veröffentlicht, eine Weiterentwicklung der Entdecker, die einst bei Goldsieber erschienen, als das TM-Team noch deren Verlagsprogramm betreute. Teuber griff bei der Neufassung auf eigene Ideen zurück, die sich ihm in den letzten Jahren zum Thema „Entdecker" noch aufdrängten; gleichzeitig verarbeitete er Anregungen, die er von begeisterten Entdecker-Spielern erhielt.

Als TM-Spiel schließlich erscheint ein Spiel von Martin Wallace mit dem Titel Volldampf, die deutsche Ausgabe der New England Railways.
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27.12.2000

Jumbo

OdysseusDer Erfolg der Herbstneuheit Wer wird Millionär, dem Spiel zum TV-Quiz, scheint Jumbo überrascht zu haben. In der Vorweihnachtszeit war das Spiel allerorten ausverkauft und wurde in Kleinanzeigen verzweifelt gesucht. Beim Auktionshaus eBay überstiegen die Gebote den Neupreis des Spiels. Ab Mitte Januar soll es nun wieder lieferbar sein.

Aus dem Nürnberger Neuheitenprogramm seien zwei Titel besonders erwähnt: Dominique Ehrhard zeichnet für das neue Jumbo-Spiel Odysseus verantwortlich: Die Götter treiben ihren Spaß mit dem Titelhelden und machen sein Schiff zum Spielball der Naturgewalten. Und doch möchte jede Gottheit, daß Odysseus bei ihm zuerst landet.

Stratego LegensStratego ist seit Jahren der Klassiker im Jumbo-Programm. Es war deshalb nur logisch, daß auch die deutschsprachige Ausgabe der Stratego Legends von Jumbo vertrieben wird. "Stratego meets Fantasy" charakterisiert diese Stratego-Variante wohl am ehesten. Die klassischen Stratego-Armeen treten auf einem variablen Spielbrett in einer Fantasy-Welt gegeneinander an. Zur Grundausstattung gehören 60 Spielfiguren. Die Figuren gehören unterschiedlichen Völkern an und haben individuelle Fähigkeiten. Nach Art der Sammelkartenspiele können weitere Figuren in Form von Booster Packs hinzugekauft werden (je 15 pro Schachtel). Insgesamt sind 200 Figuren erhältlich.
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27.12.2000

Ravensburger

Big ShotDie größte Überraschung im Ravensburger Neuheitenprogramm ist für uns das Spiel Big Shot von Alex Randolph - nicht des Spieles, sondern der Verpackung wegen: Es kommt im Buchkassettenformat und paßt hervorragend neben die bisherigen alea-Buchkassetten (erreicht allerdings nicht deren gestalterisches Level). Arno Miller berichtet in seinem Newsletter, der Verlag stufe dieses Spiel als "spezielles Männerspiel" ein - der Beginn einer neuen Spielelinie? Gespielt wird in einer Stadt in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Innerhalb kürzester Zeit sollen neue Stadtviertel entstehen. Die Spieler übernehmen die Rollen von Spekulanten und versuchen durch geschicktes Ersteigern und Verteilen der Steine die wertvollsten Stadtviertel zu erwerben. Die Stadt übrigens ist hier nur eine abstrakte - auch wenn das Spiel unter Lizenz der Venice Connection erscheint.

San MarcoVenedig ist jedoch in diesem Jahr sehr angesagt und steht auch im Mittelpunkt von San Marco, dem neuen Spiel von Alan R. Moon und Aaron Weissblum (die als Autorenteam in diesem Jahr ebenfalls sehr angesagt sind). Das Spielziel laut Spielanleitung: [Zitatanfang] Die Spieler versuchen durch taktisch geschicktes Aufteilen und Ausspielen der Karten in den sechs Stadtgebieten Mehrheiten zu gewinnen, um bei den Wertungen möglichst viele Prestigepunkte zu erhalten. [Zitatende]

Die "ägyptische Serie" von Gunter Baars (Der zerstreutete Pharao, Sphinx) wird in diesem Jahr fortgesetzt mit Luxor. Auch Zauberer und Hexen sind stets ein beliebtes Thema. Der Zauberberg von Rüdiger Dorn allerdings mutet eher abstrakt an: Es gilt, als erster den Turm im Zentrum des dreidimensionalen Spielplans zu erreichen. Aleas Wyatt Earp sollte zunächst Wanted! heißen. Jetzt ist klar, warum der Titel geändert werden mußte. Die Ravensburger haben ein kleines Kartenspiel dieses Titels im Programm, bei dem gewinnt, wer als erster seine Karten losgeworden ist. Weitere Ravensburger Spiele finden Sie unter Berliner Spielkarten.
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19.12.2000

Amigo

Amigo lüftete bereits in Essen den Schleier über den Neuheiten, die wir in Nürnberg erwarten können. Gespensterjagd ist der Titel eines Familienspiels für 2 bis 5 Spieler von Kai Haferkamp. Als Erwachsenenspiel dagegen wird Big Deal angekündigt, das sich vier Israelis ausgedacht haben, ein "richtig schön fieses Spiel", wie uns Tanja Hohmann von Amigo begeistert erzählte. Hier werden auch endlich mal wieder bis zu 6 Spieler mitspielen können, was heutzutage ja leider nicht mehr so häufig vorkommt.

Bohnanza ErgänzungFür Kartenspieler gibt's auch in Nürnberg wieder Neues für Bohnanza. Das Erweiterungs-Set für 3 bis 7 Spieler steckte bisher in einer Mini-Schachtel. Es wird künftig in die Amigo-Standardschachtel für Kartenspiele gepackt. Café International - Das KartenspielUnd weil dort noch Platz war, gibt's eine weitere Erweiterung von Uwe Rosenberg dazu. Das Brettspiel Café International von Rudi Hoffmann, seit 1998 bei Amigo im Programm, wurde von Roland Siegers zu einem Kartenspiel umgearbeitet, für das als Spielfläche ein Bistro-Tisch ausreichen soll.
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19.12.2000

Hasbro

Cosmic Encounter 
 
Von Hasbro erwarten wir in Nürnberg die Vorstellung der Avalon Hill-Ausgabe des Klassikers Cosmic Encounter, die in den USA bereits seit Mitte Oktober im Handel ist. Das Spiel wurde optisch durch viele kleine Plastik-Raumschiffe aufgepöppelt. Leider wird zunächst nur das Basisspiel für maximal 4 Spieler angeboten.
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