Spiel '01

Spiele-Vorschau (Teil 1)   [ Teil 2 ]  [ Teil 3 ]  [ Teil 4 ]

Redaktionsschluß vor Messebeginn: Montag, 15.10., 18 Uhr
Infos während der Messe finden Sie unter [ Eindrücke aus Essen ]

Welche neuen Spiele erwarten Sie auf den Internationalen Spieltagen in Essen (18.-21.10.)? In den Wochen bis zur Messe sammeln wir hier alle Nachrichten (und Gerüchte). Die Seite wird ständig aktualisiert. Die neuesten Meldungen (und aktualisierte Infos) finden Sie immer an oberster Stelle, die Verlagsliste dagegen ist alphabetisch sortiert. In Kürze folgt auch wieder eine tabellarische Übersicht aller Neuheiten.

Die Informationen stammen auch diesmal aus eigenen Recherchen und aus dem gemeinsamen Nachrichten-Pool, den wir wieder gebildet haben mit Erwin Broens, Mik Svellov, Ronald Hoekstra, Arno Miller und dem Luding-Team. Diese Seite lebt aber auch vom Mitteilungsbedürfnis aller anderen Eingeweihten ;-) . Also schicken Sie uns bitte Ihre Infos - wir verraten nicht, wer sie uns zugetragen hat!

enTranslate this page with FreeTranslation.comen
2F-Spiele
Abacus
Adlung
alea
Amigo
Bambus Spieleverlag
BeWitched-Spiele
Cwali
Don & Co (Kris Burm)
Doris & Frank
Edition Perlhuhn
Eggert-Spiele
Eurogames
Evil Polish Brothers
FanFor
Fantasy Flight Games
franjos
Games Workshop
Goldsieber
Good Ideas OHG
Haba
Hans im Glück
Hasbro
Kosmos
Krimsus Krimskrams Kiste
Lookout Games
M+A Spiele
Meteor
NMG-Spiele
Piatnik
Queen (+ db-Spiele)
Ravensburger
Rio Grande Games
Sphinx Spieleverlag
Spiele aus Timbuktu
Splotter Spellen
Tenjo
Truant
Vivendi
Warfrog
Winning Moves
Winsome Games
Zoch
...der ganze Rest (11.10.)

.
Weitere Links zum Thema:
• Alle Neuheiten als Tabelle + Spiele-Check-Liste für Essen
• Websites der Verlage  |  Website des Veranstalters (Friedhelm Merz Verlag)
• LUDINGs Spiele-Vorschau  |  Mik Svellovs Essen-Vorschau

Mail gewünscht, wenn diese Seite
sich ändert? Klicken Sie hier:

Powered by NetMind

Kurzübersicht der neuesten Nachrichten (immer auf der ersten Seite):
15.10.: Edition Perlhuhn: Überblick
Hans im Glück: Die Herbstneuheiten
12.10.: FanFor: Quick Pasch
Meteor: Millionary
11.10.: Adlung: Das komplette Herbstprogramm
2F-Spiele: Funkenschlag
BeWitched-Spiele: Seefahrer-Erweiterung für Hossa
Eurogames: Neuer Kurs für Formula Dé
Ravensburger: Das verrückte Labyrinth auf CD-ROM
10.10.: Franjos: Ergänzung zu FrachtExpress
Queen: Dschunke (Prototyp) von Michael Schacht
09.10.: Eggertspiele: Quick and Dirty

Hans im Glück
15.10.2001

Hans im Glück hat auf seiner Website das Geheimnis um die diesjährigen Neuheiten gelüftet.

Müll + MoneyRohstoffe, Profite, Innovationen, Wachstum - nur einige Begriffe, die fallen, wenn von der Wirtschaft die Rede ist. In der Realität sind alle diese Bereiche vernetzt, so auch im Spiel MÜLL + MONEY. Darüber hinaus spielt hier der Müll eine zentrale Rolle. Alle Spieler starten als Unternehmensbosse mit den gleichen Voraussetzungen. Dazu gehört ein Unternehmenstableau für jeden, auf dem die Abteilungen für Rationalisierung, Rohstoffe und Müllreduzierung sowie das Lager und die Müllhalde zu sehen sind. Weiterhin gehören dazu Aktionskarten, mit denen die Spieler für Ihre Unternehmen agieren. In einem spannenden Auswahlverfahren nehmen sich die Spieler in jeder Runde unterschiedliche Kombinationen von Karten. Damit kaufen sie Rohstoffe, führen Aufträge aus, optimieren ihre Abteilungen und halten kurzum ihre Firma in Schuss. Jedem Spieler bleibt stets die Qual der Wahl, denn die optimale Karten-Kombination findet man so gut wie nie vor. So muss jeder versuchen, mit dem besten Kompromiss sein Unternehmen zu führen und auszubauen. Eine besondere Rolle spielt hier jedoch der Müll. Bei der Produktion fällt Müll an. Und wer Müll verursacht, muss für seine Entsorgung verantwortlich sein. Wer dies vernachlässigt, wird am Lebensnerv seines Unternehmens getroffen, am lieben Geld. Und dies kann auf Dauer natürlich nicht gut gehen.

Carcassonne - Der Fluss ist eine Erweiterung für das diesjährige Spiel des Jahres. Die Erweiterung besteht aus 12 Plättchen, die sowohl Teile des Flusses als auch die vertrauten Bestandteile wie Städte, Klöster, Straßen und Wiesen zeigen. Der Fluss wird vor dem normalen Spiel ausgelegt, und bereits zu diesem Zeitpunkt können auch schon Gefolgsleute gesetzt werden. Ist der Fluss ausgelegt, beginnt das eigentliche Spiel. Die Idee basiert auf einem Entwurf des Spieleautors Rudolf Ross, der bereits in den 80er Jahren mit PS ein Spiel bei Hans im Glück veröffentlichte. Er ist ein Carcassonne-Fan und spielt seit der Veröffentlichung im letzten Jahr mit seiner Frau fast täglich eine Partie. Wie schon einige andere Kleinigkeiten in der Vergangenheit wird die kleine Schachtel auf den Spieltagen in Essen kostenlos verteilt. An allen vier Tagen ist die Erweiterung am Stand 5-1, dem Carcassonne-Stand, sowie am Stand 11-46 von Schmidt-Spiele zu haben.
. [ Top ]

Edition Perlhuhn
15.10.2001

Wer die neue spielbox gelesen hat, ist bereits im Bild: Die Edition Perlhuhn hat sich in Namibia engagiert. Ergebnis sind die "Namibian Games". Da in Namibia zur "Ankurbelung" der Lederindustrie auf Lederprodukte eine hohe Luxussteuer eingeführt wurde, werden die Leder-Spielpläne der Namibian Games z.Zt. hier gedruckt. Das Spielmaterial wird von Afrikanern geschaffen. In Essen sind zu sehen: Etoscha (Spielprinzip von "Wir füttern die kleinen Nilpferde"), Skarabäus und Rhino (Spielprinzip von "Ranina") mit besonders schönen Nashörnern aus Tamboti-Holz. Aus Madagaskar wurden noch einmal Mahafaly-Blechautos geliefert, so dass es eine kleine neue Auflage von Hilly Billie gibt.

Auch jenseits von Afrika gibt's Neues vom Perlhuhn: Wer sich an die frühen Perlhuhn-Spiele erinnert, wird besonders an die hervorragenden Grafiken von Matthias Wittig denken. Nun hat Kai Wittig (14 Jahre) sein erstes Spiel illustriert, Rauchzeichen, das seit 1995 mehrfach durch die unergründlichen Siebe von Spiele-Verlagen gefallen ist. Mindestens eins, vielleicht auch zwei weitere Nichtafrikaperlhuhnspiele, ebenfalls von Kai gestaltet, sollen bis Weihnachten folgen.
. [ Top ]

Meteor
12.10.2001

Mit Millionary feiert die Meteor Verlagsgesellschaft in Essen Premiere. "Das große Spiel an der Börse", so der Untertitel, verrät, worum es geht. Hier Auszüge aus dem Text des Schachtelbodens:

Im MILLIONARY-Spiel können Sie das reale Börsengeschehen in vereinfachter und für den Spielzweck abgewandelter Form miterleben. Sie kaufen und verkaufen Aktien und können mit Geschick, Taktik und Weitsicht die entscheidenden Kursveränderungen herbeiführen. Natürlich zu Ihrem Gunsten und zum Nachteil der Mitspieler, versteht sich. Im Handel mit Optionsscheinen liegt eine besondere Brisanz, denn Optionsgeschäfte sind sehr spekulativ und mit hohem Risiko verbunden. Wie auch in der Realität können Sie damit zwar höchste Gewinne erzielen, leider aber auch alles verlieren. Wertpapiere werden im Spiel nicht ausgegeben. Alle Kurse werden wie auf einer Tickerwand in einem Börsensaal in Zahlen ausgedrückt. Dies gilt ebenso für die Anzahl der Aktien und Optionsscheine. Jeder Spieler kann somit während des Spielverlaufs sowohl den Stand seiner eigenen Geldanlagen als auch die seiner Mitspieler einsehen und seine Aktionen sehr gezielt durchführen.

Zwei Spielversionen stehen zur Verfügung: Das "Familienspiel" ist ein Würfelspiel. Mit vielen taktischen Möglichkeiten können Sie Ihrem Glück jedoch nachhelfen. Im "Strategiespiel" sind mit dem Wegfall des Würfels keine Glücks- und Zufallselemente mehr enthalten. In dieser Spielversion können Sie alle Register Ihrer Spielkunst ziehen. Um den Spielablauf so einfach wie möglich verständlich zu machen, hat der Verlag drei vollständige Musterspiele vorbereitet. Danach kann man sofort losspielen, ohne zuvor die Spielanleitung studiert zu haben. Wer mit seinen Börsengeschäften als erster ein Barvermögen von 1 Million erwirtschaftet hat, gewinnt das Spiel.
. [ Top ]

FanFor
12.10.2001

Der FanFor Verlag bringt in diesem Jahr nur eine Neuheit heraus: Quick Pasch, eine Fast & Soft - Variante des populären X PASCH Deluxe, Autor: Valentin Herman, Spielerzahl 3-6, Preis: 12.-DM. Auf der Messe erhalten alle X PASCH Fans die Quick Pasch Spielregel kostenlos, nach der Messe ist diese auf der Homepage des Verlags, fanfor.de, zu finden.
. [ Top ]

Adlung
11.10.2001

Alibi von Markus Nikisch

AlibiNach der Festnahme am Wochenende sind mehrere Personen verdächtig. Die Spieler sind Zeugen und müssen durch 5 unterschiedliche Indizien einen Verdächtigen der Tat überführen. Das ist gar nicht so einfach, wenn sich plötzlich herausstellt, dass ein Hauptverdächtiger ein lupenreines Alibi hat.

Die Karten mit den 12 Verdächtigen werden gemischt und 4 davon offen ausgelegt. Sie gelten in dieser Runde als Tatverdächtige und müssen durch die Spieler der Tat überführt werden. Alle Indizienkarten sowie Sonderkarten werden gemischt und an jeden Spieler 4 verteilt. Reihum legen die Spieler eine ihrer Handkarten offen vor sich ab und zeigen damit an, mit welchem Indiz sie einen Verdächtigen erkannt haben wollen. Da gibt es z.B. die Karten für männlich / weiblich, Statur (dick / dünn), Tatwaffen, Kleidung usw. Nachdem der Spieler ein Indiz ausgespielt hat, zieht er eine neue Karte vom Stapel.

Sobald nun 5 verschiedene Indizien, die vor den Spielern liegen, für einen Verdächtigen zutreffen, ist dieser der Tat überführt und bringt den Spielern Punkte ein: Für ein zutreffendes Indiz gibt es einen Punkt, der Spieler, der mit seinem letzten Indiz den Verdächtigen zum Täter machen konnte, wird mit einem Sonderpunkt belohnt.

Richtig gemein ist es, wenn eine Sonderkarte gespielt wird: Mit einem Alibi kann ein Hauptverdächtiger in dieser Runde nicht der Täter sein, und wenn ein Spieler die Bestechungskarte legt, verschwindet bei einem Mitspieler eine Indizienkarte.

Alibi ist ein Spiel für gute Detektive, denn es bedarf schon genauer Beobachtung, um mit Hilfe der anderen möglichst rasch einen Verdächtigen der Tat zu überführen.

Buntbär & Co. von Bernhard Naegele und Karsten Adlung

Buntbär & CoEin gedächtnisreiches Farbspiel für 2-4 Spieler ab 3 Jahren. Dieses Spiel ist in verschiedene Altersstufen eingeteilt, so dass selbst große Kinder ab 7 Jahren ihren Spaß haben.

Buntbär und seine Freunde sind traurig, denn man hat ihnen alle Farben geklaut. Damit sie wieder richtig lachen können, müssen die Farben wiedergefunden werden. In der einfachsten Variante ordnen die Kinder den Tieren ihre Farben offen zu, in der schwierigsten Variante muss man sich die fehlenden Farben und die bereits gesammelten merken, da alles verdeckt gespielt wird. Und das ist gar nicht so einfach! Bei allen Varianten gilt: Sobald ein Spieler sein Tier wieder glücklich machen konnte (alle passenden Farben gefunden hat), nimmt er das nächste, sucht die Farben usw. Wer zum Schluss die meisten Farbkarten sammeln konnte, hat gewonnen.

Pompeji von Frank Brandt

PompejiPompeji ist durch ein Erdbeben zerstört worden und soll wieder aufgebaut werden. Jeder baut ein Gebäude neben das andere und versucht so, in wertvollen Straßenzügen zu punkten. Doch ständig lauert die Gefahr des Vulkans. Denn sobald der Vesuv ausbricht, wird er Pompeji unter sich begraben.

Jedem Spieler wird eine Baugenehmigung und eine Statue zugeteilt. Alle Bauwerke werden gut gemischt und an jeden Spieler 3 Karten verteilt. In die verbliebenen Karten werden 2 Vulkankarten eingemischt und zwar so, dass sich im untersten Teil des Stapels in jedem Fall eine davon befindet Die oberste Karte des Stapels wird aufgedeckt und gilt als das erste Bauwerk in Pompeji, an das angebaut wird.

Jeder Spieler kann nun reihum eine seiner Handkarten ablegen und muss dabei folgendes beachten: Er darf immer nur in der Waagerechten oder Senkrechten an eine Karte anlegen, wobei nie das gleiche Gebäude oder die gleiche Farbe nebeneinander abgelegt werden dürfen. Hat der Spieler eine Karte gelegt, zieht er ein neues Bauwerk nach.

Legt ein Spieler ein Bauwerk in eine Straße, das dort bereits mindestens ein weiteres Mal vorkommt, wird ihm die Gesamtpunktzahl auf den Karten aller gleichen Gebäude in dieser Straße als Pluspunkte gutgeschrieben. Bei der gleichen Farbe zählt lediglich die höchste Zahl aller gleichen Farben in der Straße.

Die Spieler können mit dem Einsetzen der Statue Farbe und Gebäude selbst wählen. Wird die Baugenehmigung gespielt, darf entweder ein zweites Gebäude oder außer der Reihe gespielt werden.

Sobald der erste Vulkan gezogen wird, entscheidet jeder Spieler selbst, ob er künftig Karten nachziehen möchte. Wird die zweite Vulkankarte gezogen, ist das Spiel sofort beendet. Die Summe aller Gebäudezahlen auf der Hand wird von den erreichten Punkten abgezogen.

Besonders interessant bei POMPEJI ist, dass beim Legen eines Gebäudes von dieser Karte aus alle Straßen überprüft werden (senkrecht, waagerecht, diagonal) und ggf. in allen Straßen Punkte gemacht werden können. So kann es durchaus vorkommen, dass man über 40 Punkte mit einer Karte erreichen kann, wenn man sie überlegt einsetzt.

Vom Kap bis Kairo von Günter Burkhardt

Vom Kap bis KairoDurch Afrika soll eine durchgehende Eisenbahnstrecke gebaut werden. Jeder ersteigert günstige Streckenverläufe, damit seine Route gleissparend durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen verlegt werden kann. Doch wer hoch steigert hat später keine finanziellen Mittel mehr, um seine Route zu bauen und mit der Lokomotive als erster Kairo zu erreichen.

Jedem Spieler wird eine Lokomotive und der farblich passende Tender zugeteilt.

Die Lokomotiven werden unter der Geländekarte in Startaufstellung gebracht. Die Landschaftskarten werden gemischt und zu einem verdeckten Stapel (Gleisseite nach oben) bereit gelegt. Ein Spieler deckt so viele Karten vom Stapel auf, wie viele Spieler teilnehmen. Nun bietet jeder Spieler geheim für eine dieser Karten. Als Startkapital hat jeder Spieler 100 Pfund zur Verfügung, die ihm für das über 8 Runden gehende Spiel reichen müssen.

Um möglichst gleissparend durch Afrika zu kommen, sucht man sich einerseits Landschaftskarten aus, die mit geringem Aufwand überbaut werden können, andererseits aber auch möglichst viele Gleisteile aufgedruckt haben. Wieder andere ziehen hohe Kartenwerte vor, die später nach dem Überbauen gutgeschrieben werden. Die Geländekarte zeigt an, wie man über die verschiedenen Landschaften gelangt. Für die Savanne werden mit 6 Gleisteilen die wenigsten, für den Fluss mit 10 am meisten benötigt. Allerdings kann der Spieler, der später direkt vor einem Fluss steht, Gleisteile sammeln.

Eine Runde verläuft folgendermaßen: Karten versteigern (der Spieler mit dem höchsten Gebot darf sich die erste Karte aussuchen, dann folgen die nächsten entsprechend ihren Geboten). Jede ersteigerte Karte wird mit der Landschaft nach oben vor die eigene Lokomotive gelegt. So entsteht im Lauf des Spieles für jeden Spieler eine eigene Landschaftsroute, die durch Afrika führt.

Nach der Versteigerung kommt die Bauphase. Hierzu deckt der Spieler, der die Versteigerung gewonnen hat, die erste Karte vom Stapel auf. In der Bauphase sind jetzt nur noch die abgebildeten Gleisteile relevant. Wie viele Gleisteile der Spieler benötigt, um über seine Landschaft direkt vor der Lokomotive zu kommen, zeigt die Geländekarte an. Hat er z.B. eine Savanne vor der Lokomotive liegen, benötigt er 6 Gleisteile, um darüber bauen zu können. Hat er jetzt eine Karte mit 3 Gleisteilen aufgedeckt, würden ihm also noch 3 fehlen. Da aber auch alle offenen Gleisteile auf Landschaftskarten vor der eigenen Lokomotive mitzählen, könnte er schon darüber bauen, wenn auf der Savanne 3 Gleisteile abgebildet sind. Ansonsten müsste er für jedes fehlende Gleisteil 10 Pfund bezahlen. Baut er nicht, bleibt die Karte offen liegen und der nächste Spieler zieht die oberste Karte vom Nachziehstapel, addiert alle Gleisteile zusammen und entscheidet sich dann, ob er bauen möchte usw.

Hat ein Spieler erfolgreich über eine Landschaft gebaut, schreibt er sich die auf der Karte stehende Zahl in Pfund gut. Sobald ein Spieler keine offene Landschaftskarte mehr vor sich liegen hat, beginnt eine neue Versteigerungsrunde, andernfalls eine neue Bauphase.

Ist ein Spieler mit seiner Lokomotive über die 8. Karte in seiner Reihe gefahren, hat er das Spiel gewonnen.

Winhard von Erwin und Reinhard Pichler

WinhardJeder versucht Nüsse zu verstecken, um sie später in die eigene Vorratskammer zu holen. Doch auch die schlechten Nüsse müssen als Abfall entsorgt werden, und da gehen dann schon die Probleme los, denn niemand möchte darauf sitzen bleiben, wenn der Winter hereinbricht.

Die Baumkarte wird in die Tischmitte gelegt. Sie zeigt an, ob die späteren Verstecke mit aufsteigenden oder abfallenden Nüssen gefüllt werden. Ein Spieler erhält den Abfallkorb. Er allein kann darunter Abfallnüsse schieben.

Alle Nüsse werden gemischt und an jeden Spieler 4 verteilt. In die restlichen Karten werden 4 Windböen eingemischt. Ist ein Spieler an der Reihe, hat er 2 Aktionspunkte (AP) zur Verfügung, die er beliebig verteilen kann. Er kann damit ein Versteck eröffnen (2 AP), d.h. er legt eine Nusskarte seiner Wahl neben den Baum. Allerdings dürfen nie mehr als 3 Verstecke gleichzeitig neben dem Baum geöffnet sein. Auf die Verstecke dürfen Handkarten abgelegt werden (je Karte 1 AP), wobei der Pfeil auf dem Baum anzeigt, ob die Karten aufsteigend (gleiche Farbe, höhere Zahlen) oder abfallend (gleiche Farbe, niedrigere Zahlen) auf die oberste Versteckkarte gelegt werden dürfen. Zudem darf grundsätzlich die gleiche Zahl in einer anderen Farbe gespielt werden.

Spieler können ihre Aktionspunkte auch einsetzen, um mit einem Mitspieler Nüsse zu zocken (2 AP). Dazu legt jeder eine Handkarte verdeckt auf den Tisch, und der herausgeforderte Spieler darf tippen, ob die Summe beider Karten gerade oder ungerade ist. Der Verlierer muss dann 2 Karten vom Nachziehstapel ziehen.

Jeweils 1 AP kostet es auch, Nüsse unter den Abfallkorb zu schieben. Das darf allerdings nur der Besitzer des Korbes. Er darf den Korb mit dem Inhalt auch an seinen linken Nachbarn weitergeben, allerdings erst, wenn ein Mitspieler seinen Zug beendet hat. So riskiert er, den Inhalt behalten zu müssen, wenn die Windböe gezogen wird und er noch im Besitz des Abfallkorbes ist.

Ziel eines Spielers ist es, alle seine Handkarten los zu werden. Schafft er das, darf er sich einen Versteckstapel nehmen. Anschließend zieht er 4 Karten nach.

Zieht er dabei eine Windböe, wird die Baumkarte umgedreht und die Karten dürfen auf die Versteckstapel nur noch abfallend (oder aufsteigend, je nachdem, was der Baum zuvor angezeigt hat) gespielt werden. Der Abfallkorb wird dabei sofort von dem Spieler, der ihn momentan besessen hatte, zum linken Nachbarn geweht. Der ganze Abfall bleibt allerdings beim Vorbesitzer liegen und zählt als Minuspunkte.

Sobald die 4. Windböe gezogen wird, ist der Winter hereingebrochen und das Spiel sofort beendet. Der Spieler mit den meisten Pluspunkten gewinnt.
. [ Top ]

2F-Spiele
11.10.2001

FunkenschlagDie Neuheit von Friedemann Friese heißt Funkenschlag und ist ein Brettspiel um den Strommarkt. Die 2-6 Spieler bauen durch Malen auf einem abwischbaren Plan Stromnetze auf und müssen diese mit Kohle-, Öl-, Müllverbrennungs-, Atom- und Öko-Strom versorgen.
. [ Top ]

BeWitched-Spiele
11.10.2001

Andrea Meyer bringt in diesem Jahr in ihrem Eigenverlag nur eine Winz-Auflage einer "echten" Seefahrer-Erweiterung für ihr Spiel Hossa: 48 Karten plus Spielanleitung. Hossa ist weiterhin erhältlich, außerdem Stimmvieh sowie Dörbern. Nimm's wörtlich und Quacksalbe sind definitiv ausverkauft. BeWitched Spiele sind am Stand des "Tagungshauses Drübberholz" zu finden (Standnr. 11-26).
. [ Top ]

Eurogames
11.10.2001

Das Tal der MammutsMit vier neuen Titeln kommt Eurogames nach Essen. Die gute Nachricht vorweg: Entgegen anders lautenden Meldungen des Autors wird Das Tal der Mammuts, die deutsche Ausgabe von Bruno Faiduttis "La Vallée des Mammouths" bereits zu den Spieltagen lieferbar sein! Die übrigen Titel kommen bereits im September in den Handel.

Savannah Café ist ein Spiel von Philippe des Paillères, Fréderic Bloch und Silvie Rodriguez (2-4 Spieler ab 7 Jahren, Preis ca. 35 DM). In der Savanne ist es sehr heiß und alle Tiere sind durstig. Der Wettlauf zur Bar um die besten Plätze wird äußerst hart ausgetragen. Jeder Spieler bewegt drei Tiere. Der erste Spieler, der eines seiner Tiere in die Bar bringt, gewinnt das Spiel. Das Spiel hat sehr einfache und kurze Regeln und besitzt nur ein sehr geringes Glückselement. Liebhaber von Taktik- und Rennspielen sollen von diesem Spiel begeistert sein.

So ein HundelebenSo ein Hundeleben ist ein Familienspiel mit einfachen Regeln von Cristophe Boehlinger (2-6 Spieler ab ca. 12 Jahren, Preis ca. 60 DM). In diesem Spiel spielt jeder Spieler einen streunenden Hund. Seine Aufgabe? Knochen sammeln. Der Spieler, der als erster vier Knochen in sein Versteck bringt, gewinnt. Knochen finden sich in Mülleimern, an den Hinterausgängen von Restaurants oder man bekommt sie als Belohnung für bestimmte Dienste. Aber die Konkurrenz ist hart und so sollte man sein Territorium markieren (so wie das Hunde nun einmal tun), um den Gegner zu behindern, oder mit anderen Hunden zum die Beute raufen. Als Spielfiguren liegen dem Spiel 6 große bemalte Hunde bei.

Der dritte neue Titel heißt Der König der Diebe und ist eine Neuauflage der Tafelrunde, die zuerst in Michael Schachts Eigenverlag Spiele aus Timbuktu erschien. Doch es ist nicht nur eine Neuauflage, denn das Spiel hat jetzt einen Co-Autor: Bruno Faidutti. Die Hintergrundgeschichte: Im vergangenen Jahr lernten sich Michael Schacht und Bruno Faidutti auf dem Spiel des Jahres-Galaabend kennen. Als Bruno Michaels "Tafelrunde" in die Hände fiel, war er begeistert. Dies war die Art Spiel, das er auch selbst hätte erfinden können. Er hatte sofort ein paar Ideen für neue Charaktere, neue Karten, etwas mehr Alkohol, etwas mehr Chaos. Die beiden kamen überein, gemeinsam an einer verbesserten Version der Tafelrunde zu arbeiten. Die Arbeitsbedingungen waren problematisch: Der eine spricht kein Französisch, der andere kein Deutsch. So korrespondierten sie in Englisch, konnten aber - jeder in seinem Land - für korrekte Kartentexte sorgen. Was draus geworden ist, lesen Sie in unserem Spielearchiv: Roman Pelek hat uns eine ausführliche Rezension des Spiels geschickt.

Erst Ende November erscheint der Jubiläumskurs zum 10. Geburtstag des Spiels Formula Dé. Einen Blick darauf können Sie aber schon heute werfen:

Formula Dé Jubiläumskurs
. [ Top ]

Ravensburger
11.10.2001

SharkZu sehen war das Spiel bereits auf der Nürnberger Spielwarenmesse, in den Handel kommt es zu den Essener Spieltagen: Shark von Jean Vanaise. Das Spiel war ursprünglich im belgischen Verlag Flying Turtle Games erschienen und hatte es 1987 auf die Auswahlliste "Spiel des Jahres" geschafft. Kurz darauf übernahmen es die Ravensburger schon einmal ins Programm. Inwieweit sich die Neuausgabe von der alten unterscheidet, ist noch nicht bekannt. Die spielbox wird Shark in ihrer Essenausgabe (Heft 5/01) ausführlich vorstellen.

Der Herr der Ringe - Die Gefährten


Die Tolkien-Renaissance geht auch an den Ravensburgern nicht spurlos vorüber. Im Herbst werden 6 Tolkien-Puzzles erscheinen und ein Spiel von - Reiner Knizia! Der Herr der Ringe - Die Gefährten ist ein Kartenspiel zum Film. In unserem Spielearchiv finden Sie bereits einen ersten Eindruck des Spiels: Erwin Broens hat uns seine Spielbeschreibung zur Verfügung gestellt.

Von Rio Grande Games stammen Foto und Infos über den neuen "K+K", das neue Spiel von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, das bei uns erst im Januar in die Läden kommt, in den USA aber bereits im Oktober/November. MexicaMexica ist das letzte Spiel der Trilogie, die mit Tikal begann und mit Java fortgesetzt wurde: Eine aztekische Prophezeiung weissagte den Spielern, dass sie sich dort niederlassen würden, wo sie einen Adler fanden, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange verspeist. Nach Jahren der Suche fanden sie den Adler auf einer Insel im Texcoco-See und begannen mit dem Bau einer Stadt. Die verschiedenen Stadtbezirke sind durch Kanäle voneinander getrennt und mit Brücken verbunden. Wie in den Vorläufern haben die Spieler Aktionspunkte zur Verfügung, die sie einsetzen können, um beispielsweise Bezirke oder Brücken zu bauen oder sich fortzubewegen. Punkte gibt es für die Schaffung von Bezirken und für die größten Gebäude darin. Anders als in Tikal oder Java sind die Grundrisse diesmal nicht sechseckig, sondern quadratisch. 2-4 Spieler können mitspielen, die Spieldauer soll bei 60-90 Minuten liegen.

Das verrückte LabyrinthErfolgreiche Brettspiele in eine PC-Fassung umzusetzen, diesem Trend folgen auch die Ravensburger. Das erfolgreiche Brettspiel von Max Kobbert, Das verrückte Labyrinth, erschien erstmals 1986, erlebte inzwischen mehrere Varianten und hat sich bis heute weltweit mehr als 5 Millionen Mal verkauft. Die CD-Version, die gegenüber dem Brettspiel mit einigen Neuheiten aufwartet (die Spieler können einen magischen Zauberstab einsetzen, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen; diese wiederum entwickeln manchmal ein Eigenleben), erlaubt das Spiel gegen den PC. Jeder virtuelle Gegner hat sein eigenes "Gehirn". Ab 15. Oktober gibt's dafür auch eine eigene Website: Labyrinth-online.de.
. [ Top ]

franjos
10.10.2001

FrachtExpressfranjos bringt das in den USA als "Bestes Kartenspiel des Jahres 2001" vom GAMES Magazine ausgezeichnete Kartenspiel Hellrail unter dem Titel FrachtExpress nach Deutschland. Es geht um den Gütertransport auf Schienen. Die Lokomotiven holen Waggons mit wertvoller Fracht von einem Bahnhof und transportieren sie über das Schienennetz zu ihren Zielbahnhöfen. Dieses Schienennetz entsteht aber erst im Laufe des Spiels aus den ausgelegten Spielkarten. Die gleichen Spielkarten benutzt man aber auch als Waggons, und außerdem braucht man sie noch als Antrieb für die Lok!

So steht man ständig vor der Entscheidung, in welcher Funktion man seine Karten am besten einsetzt, und das macht schließlich den Reiz des Spiels aus. Gewürzt wird das Ganze noch mit den unterschiedlichsten Sonderaktionen, die vom Umbau ganzer Streckenabschnitte bis hin zum Stehlen gegnerischer Waggons eine Fülle von zusätzlichen Möglichkeiten bieten. Die amerikanische Ausgabe des Spiels erschien 1998 bei Gallo Glass Games. Autor James Kyle hat sein Spiel immer wieder überarbeitet, um es zu optimieren. Die jetzige deutsche Ausgabe ist wieder ein kleines bisschen anders ausgefallen als alle bisher erschienenen Ausgaben des Spiels. 3 oder 4 Spieler können mitspielen. Das Spiel ist bereits lieferbar!
. [ Top ]

Queen Games (+ db-Spiele)
10.10.2001

KartenvorderseiteKartenrückseiteZuerst hieß es Premiere und erschien im Eigenverlag von Dirk Henn und Barbara Weber, db-Spiele. 1997 landete es mit demselben Thema, aber umgetauft in Showmanager im Programm von Queen Games - und war eines der Spiele-Highlights jenes Jahres (siehe Rezension in unserem Spielarchiv. Jetzt ist nicht nur der Titel, sondern auch das Thema neu: Queen Games präsentiert in Essen die überarbeitete Neuauflage unter dem Titel Atlantic Star. Die ersten Grafiken, die uns vorliegen, sehen vielversprechend aus.

Übersichtskarte

Bisher gab's in jedem Jahr zu den Spieltagen ein neues db-Spiel, in diesem Jahr leider nicht. Der Grund: Der gesamte Verlag feilt an einer Queen-Neuheit, die vermutlich zur Internationalen Spielwarenmesse erscheinen wird. Details sind noch nicht bekannt, doch einer der Testspieler verriet uns: "Wer von Im Zeichen des Kreuzes entäuscht war, kommt hier voll auf seine Kosten."

Ein weiteres Queen-Spiel wird zwar erst in Nürnberg erscheinen, kann aber als Prototyp bereits in Essen gespielt werden: Dschunke ein neues großes Brettspiel von Michael Schacht. Am Freitag und Samstag steht der Autor am Stand 10-09 für je zwei Partien zur Verfügung: Am Freitag 14.00 bis 15.30 und von 15.30 bis 17.00; am Samstag 10.00 bis 11.30 und von 11.30 bis 13.00.
. [ Top ]

Eggertspiele
09.10.2001

Quick and Dirty heißt die aktuelle Neuheit von Peter Eggert, ein Fungame um neudeutsche Begriffe für 3-13 (!) Mitspieler ab ca. 16 Jahren. Es kostet 24,50 DM. Im vergangenen Jahr stellte der Autor sein taktisches Autorennen Tacara in Essen vor. In diesem Jahr gibt's dafür eine Seefahrererweiterung in begrenzter Stückzahl zum Preis von nur 5 DM.
. [ Top ]

Weitere Infos: [ Teil 2 ] [ Teil 3 ] [ Teil 4 ]

[ Home ] [ Top ] [ Spiele+Messen ]