Wie in jedem Jahr haben die Ravensburger es auch diesmal geschafft, ihr Neuheitenprogramm pünktlich zu Weihnachten fertigzustellen.

Wichtigste Ravensburger Neuheit für die Spieleszene ist zweifellos die "Maske in Blau": Mexica von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer, das dritte und letzte Spiel der Trilogie, die mit Tikal begann und mit Java fortgesetzt wurde. Der Spielplan zeigt eine unbebaute Insel, auf der die Stadt Tenochtitlán mit ihren Bezirken, Gebäuden, Kanälen und Brücken entstehen wird. Die Spielfläche ist diesmal nicht von einem Sechseckraster, sondern von quadratischen Feldern überzogen. Hier werden Kanalteile gelegt, Brücken gebaut oder versetzt und Gebäude errichtet, ein- bis viergeschossige mexicanische Pyramidenbauten. Zweimal im Spiel findet eine Wertung statt, bei der Anzahl und Höhe der Gebäude in den einzelnen Bezirken eine Rolle spielen. Bezirke müssen dazu allerdings erstmal im Verlauf des Spiels gegründet werden, auch dafür gibt's Wertungspunkte. 2-4 Spieler können mitspielen, Sonderregeln für bestimmte Spielerzahlen gibt es nicht. Im Spielarchiv finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Spiels.
Was beim Drachenland von Reiner Knizia als Erstes auffällt, ist ein "Schicksalsturm" genannter Würfelturm, der auf historischen Vorbildern beruht. Anders als der Turm im Queen-Spiel "Im Zeichen des Kreuzes" dient er dazu, Manipulationen beim Würfeln zu verhindern. Jeder Spieler ist mir mehreren Figuren im Drachenland unterwegs. Sein Ziel: Dracheneier und Edelsteine sammeln, die auf Vulkanen herumliegen. Während des Spielzugs erlauben besondere Plättchen besondere Aktionen.
Kinderlabyrinth ist die neueste Variante des Erfolgsspiels Das Verrückte Labyrinth von Max Kobbert, diesmal in 3D und mit nur einer "Schublade". Gedacht ist die einfachste der Labyrinth-Versionen für 4- bis 8-Jährige. Wühltisch von Thorsten Gimmler ist ein Kartenspiel, bei dem die Spielkarten vermutlich arg strapaziert werden: Alle Spieler suchen gleichzeitig die passenden Karten aus einem Kartenhaufen auf dem Tisch heraus. Zahltag von Franz-Benno Delonge ist ebenfalls ein Kartenspiel: Jeder versucht, als Inhaber einer Baufirma rentable Aufträge an Land zu ziehen.
Neben diesen Spielen, die uns bereits vorliegen, wissen unsere Leser von weiteren Ravensburger Neuheiten, die auch schon an den Handel ausgeliefert wurden:
Ali Baba von Gunter Baars ist nicht, wie zunächst gemeldet, das vierte Ägyptenspiel (nach Der zerstreute Pharao, Sphinx und Luxor), sondern spielt in der Welt von "1001 Nacht", in diesem Fall im alten Bagdad und Umgebung. Die Spieleschachtel
ist eine große Schatzkiste. Nur wer die 9 Schlösser der Schatulle
richtig einstellt, kann den Deckel öffnen und an die Schätze im Inneren der
Kiste (Spieleschachtel) gelangen.
Von einem weiteren Kramer/Kiesling berichtet die Spiel Wiese: Beim Pueblo bauen die Spieler mit verwinkelten Steinen eine Lehmburg. Minuspunkte gibt's für alle Seiten, die von außen zu sehen sind.
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Abacus (16.04.) Alea (16.04.) Amigo (16.04.) Clementoni (16.04.) Eurogames (16.04.) Fantasy Flight G. (16.04.) Games Workshop (16.04.) |
Goldsieber (16.04.) HABA (16.04.) Hans im Glück (16.04.) Jumbo (16.04.) KidultGame (16.04.) Kosmos + Klee (16.04.) Piatnik (16.04.) |
Queen (16.04.) Ravensburger (16.04.) Schmidt-Spiele (16.04.) Spiele aus Timbuktu (16.04.) Winning Moves (16.04.) Zoch (16.04.) |
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Ausgespielt: Spiele, auf die wir verzichten müssen. | ||
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