Redaktion: spielbox@kmws.de
| Neuheiten der Internationalen Spieltage und andere Herbst-Neuheiten 2003 |
Jetzt liegen auch die "offiziellen" Infos der HABA-Neuheiten vor und wir konnten die "technischen Daten" der neuen HABA-Spiele in unserer Kurzübersicht vervollständigen. Während Sie dort das vollständige Neuheitenprogramm finden, beschränken wir uns hier auf die Autorenspiele.
Drei "große Spiele" sind neu im Programm, bei allen geht's um Geschicklichkeit:
Bei Pyramidos von K. Becker und J.-P. Schliemann schnipst man seine Steine über den Nil zum Bauplatz der Pyramide. Wer jetzt an das alte Schmidt-Spiel "Cairo" denkt, irrt, denn hier wird von unten durch den durchlöcherten Spielplan geschnipst, ein 3D-Spiel also.

"Achtung, Baustein!", ruft der kleine Bauarbeiter und versucht, mit dem Kran einen Stein der gewürfelten Farbe anzuheben. Wer ist der geschickteste Kranführer und hat am Ende den höchsten Bausteinturm? Stein auf Stein ist ein Geschicklichkeits- und Farbwürfelspiel mit richtigem Holzkran und verschiedenen Varianten und stammt von Markus Nikisch.
Manfred Ludwig hat Tierforscher Holperstolper zum Titelhelden seines Spiels gemacht. Er hat Vorräte eingekauft, ist auf dem Rückweg zur Forschungsstation und muss den Geländewagen durch den Dschungel steuern, vorbei an den gefährlichen Schlaglöchern. Wer ist der wachsamste und geschickteste Fahrer?

Bei den "Mitbringspielen" bringt HABA sieben neue Titel:
Platsch von Heinz Meister (unten links): Die Flusspferde hüpfen vom Steg ins Wasser. Sie können leider noch nicht so gut schwimmen, doch wenn die Spieler ihnen Schwimmreifen zuwerfen, paddeln sie flink ans Ufer. Wer hilft den meisten Flusspferden aus dem Wasser? Ein Würfelspiel mit ersten taktischen Überlegungen.
Geißlein, versteck dich! von Christine und Wolfgang Lehmann (unten rechts): Die Geißlein haben sich vor dem Wolf versteckt. Wer hat gut aufgepasst, wie viele sich wo versteckt haben, und kann sie vor dem Wolf retten? Ein Gedächtnisspiel. Mit Märchen zum Nachlesen.




Hexenkompott von Kai Haferkamp (oben links): Die Hexen brauen das berühmte Kompott. Doch landen wirklich immer die richtigen Pilze im Topf? Ein verhextes Schummelspiel.
Kleine Monster von H. & Pierre-Nicolas Lapointe (oben rechts): Die kleinen Monster haben sich versteckt. Wer schnell ist, ganz genau hinschaut und ein gutes Gedächtnis hat, kann das gesuchte Monster zuerst entdecken. Ein schnelles Reaktions- und Gedächtnisspiel, übrigens von Oliver Freudenreich illustriert.

Zauberhut von Veronika Hohmann (links): Die Zauberlehrlinge möchten gerne in die Speisekammer, doch nur wer den Zauberhut hat, kommt an die Wunschschokolade heran. Ein zauberhaftes Lauf- und Merkspiel.
Entenmarsch von Heinz Meister (rechts): Mama Ente versucht ihre kleinen Entchen aus dem Wasser zu locken. Doch wer ist wer? Man sieht nur die Schwänzchen. Wer findet das gesuchte Entchen? Ein Gedächtnisspiel für die Kleinsten.
Eiertanz von Roberto Fraga: Wer schafft es, die meisten der wild umherhüpfenden Eier zu sammeln? Ein witziges Aktionsspiel.
(Angesichts der Pressefotos kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen: Ich freu mich schon, was in Haushalten mit Kindern passiert, wenn frische Eier eingekauft wurden.
Und ob die Boulevardpresse wohl wieder darüber sinnieren wird, welch' schädlichen Einfluss Spiele auf unsere Kinder haben?
-KMW)

Bei den "Lernspielen" hat die HABA-Redaktion selbst nachgedacht und ein eigenes Spiel oder besser gleich eine ganze Spielesammlung entwickelt: Planet der Sinne (links unten) ist eine LernSpiele-Sammlung zur Wahrnehmungsförderung. Die Spielaktionen fördern die sechs Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und Bewegen. Gleichzeitig werden Sprache, Gedächtnis und Reaktion geübt.
Auch Heinz Meister aktiviert in seinem dritten HABA-Spiel die Sinne bei Verfühlt noch mal! (rechts unten). Beim Erfühlen der Gegenstände, die die Kobolde in ihre Zaubersäckchen gesteckt haben, werden Feinmotorik, Konzentration und Reaktionsschnelligkeit gefördert.
Und Hajo Bücken setzt sein "Ratz Fatz" fort mit Ratz Fatz ist Weihnachten: Wird eine der Figuren in der Geschichte genannt: zugreifen! Mit Weihnachtsliedern und Gedichten.



Schließlich sei noch Dirk Hanneforths Ritterturnier erwähnt (unten links): Wer den Ritter möglichst oft zur eigenen Burg holt, sammelt wertvolle Ritterkarten. Ein ritterliches Kartenspiel, verpackt in einer Dose.
Ach ja, und Schach in einem Verlagsprogramm ist eigentlich keiner Erwähnung wert. Dachten wir. Dann sahen wir das Pressefoto von HABAs Schachspiel in der Dose. Und mussten es einfach zeigen! Unten rechts.


| © 2006 w.nostheide verlag gmbh |