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| Neuheiten der Internationalen Spieltage und andere Herbst-Neuheiten 2003 |
Am 15. Juni 1844 fuhr der erste Zug auf Schweizer Boden von Straßburg bis vor die Stadt Basel und, nachdem man eine Lücke in die Stadtmauer gebrochen hatte, im Dezember 1845 in den neuen Bahnhof in der Stadt (jeden Abend schloss man die Lücke in der Stadtmauer mit einem Tor). Die Entstehung des Schweizer Eisenbahnnetzes bildet den Hintergrund für "1844 Schweiz", ein Eisenbahnbau- und Aktienspiel für 3 bis 7 Personen, das - wie der Titel bereits vermuten lässt - auf "1829" von Francis Tresham basiert. Helmut Ohley und Peter Minder haben die Spielidee auf Schweizer Verhältnisse übertragen:
Sechseckige Gleisplättchen in verschiedenen Farben verwendet man, um auf dem Spielplan ein Streckennetz zu errichten. Wie im echten Bahnbetrieb verbinden die Gleise auch im Spiel Bahnhöfe miteinander. Die Lokomotiven (Lokkärtchen) fahren symbolisch von einem Bahnhof zum nächsten und verdienen damit Geld. Die (imaginären) Fahrgäste bezahlen für die Reise. Je mehr und je größere Bahnhöfe eine Lok anfährt, desto mehr Geld bringt sie der Gesellschaft bzw. den Aktionären ein.
Die Spieler besitzen Privatbahnen, Bergbahnen, Anteile der Tunnelgesellschaft und Anteile von bis zu 15 Aktiengesellschaften. Die Gesellschaften gehören den Aktionären. Der Spieler, der die meisten Anteile einer Gesellschaft besitzt, ist der Direktor der Gesellschaft und nur dieser bestimmt, wie die Gesellschaft agiert. Derjenige Spieler, der bei Spielende das meiste Geld und den größten Aktienwert besitzt, ist der Gewinner.
Das Spiel kann entweder als Bausatz für 48 Euro oder als fertiges Spiel für 73 Euro bezogen werden. Alle Infos finden Sie auf der Website 18xx-1844.de. Luding nennt bereits eine Rezension.
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