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| Neuheiten der Internationalen Spieltage und andere Herbst-Neuheiten 2003 |
Wahrhaft Sensationelles meldet der kleine Verlag von Hartmut Witt: Conquest ist wieder da!
In der Box ist das 2-4-Personenspiel, entsprechend der alten Hexagames Version "Conquest Gold". Für reine 2-Personenspiele wird ein separater Plan angeboten. Momentan gibt es nur eine überarbeitete englische Spielregel und Kopien der alten deutschen Hexagames-Regel. In nächster Zeit wird dann eine überarbeitete deutsche Regel den Spielen beigelegt. Nähere Informationen über Conquest sind auf der Website webstart.net/conquest zu finden.
In der spielbox haben wir uns in den 80er Jahren ausführlich und mehrere Hefte lang mit Conquest beschäftigt, einem Strategiespiel in Reinkultur ohne jeden Glücksfaktor. Die Figuren der Spieler bestehen aus Soldaten, Reitern, Steitwagen, Elefanten, Schiffen und Galeonen. Jede Figur hat eine andere Reichweite. Das Geniale an einem Beispiel erläutert: Bis zu zwei Soldaten können einen Elefanten besteigen, der wiederum ein Schiff besteigen kann. Auf diese Weise kann man Fußsoldaten ungeachtet ihrer eigentlich beschränkten Reichweite große Strecken überwinden lassen. Wer das Spiel noch nicht kennt: Unbedingt ansehen - nicht nur der Figuren wegen, die Donald Benge selbst hat produzieren lassen!
Von Hartmut Witt selbst ist das Spiel Sack was! in Vorbereitung. Ob es zu Essen noch fertig wird, darf aber bezweifelt werden. Vielleicht wird ein Prototyp zu sehen sein. Es ist ein Ausbreitungsspiel aus dem Sack mit Sumera-Holzklötzen, Glas-Nuggets, Männlein+Weiblein, verschiedenen Holztieren, Knüppeln und ein paar Überraschungen (in jedem Sack was anderes).
Das Spielprinzip ist einfach: Jeder Mitspieler startet mit einer Spielfigur auf einer einsamen Insel. Ziel ist es, sich auszubreiten, Rohstoffe zu sammeln, sich weiter zu entwickeln. Die Spielzüge: Ein Spieler zieht ein Teil gezielt aus dem Sack, ein Gegner versucht zu erraten, was gezogen wurde. Liegt der Rater falsch, kann der Spieler mit dem Sack das Teil an seine Auslage anbauen und mit einer Figur ziehen, liegt der Rater richtig, darf er das Teil anlegen. Kann der Sackspieler erfolgreich einen Knüppel ziehen, so stiehlt er einem Mitspieler ein Teil. Wer, nachdem das letzte Teil aus dem Sack gezogen ist, die größte Entwicklung gemacht hat, gewinnt.
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