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Göttinger Spatz und Inno-Spatz

Der Göttinger Spatz geht auf eine Initiative von Reinhold Wittig zurück und war eine Auszeichnung für Spieleautoren. Mit ihr sollte "die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Existenz von Spieleautoren gerichtet werden". Ausgezeichnet wurden deutschsprachige Autoren, "durch deren Arbeiten Stellung, Aufgabe und Wirken der Autoren von Spielen im Bewusstsein der Öffentlichkeit hervorgehoben wird." (Zitate aus dem Taschenbuch "Spiel '99", Friedhelm Merz Verlag, Bonn). Preisträger waren

1985: Johann Rüttinger
1986: Wolfgang Kramer
1987: Hajo Bücken
1988: Jörg Nürnberger
1989: Erwin Glonnegger
1990: Alex Randolph

Danach wurde der Preis in dieser Form nicht mehr verliehen. Statt dessen gab es ab 1998 den Inno-Spatz. Zitate aus dem Taschenbuch "Spiel '99": "Er soll brillante Ideen oder Spielelemente hervorheben - auch ältere - und deren geistige Väter oder Mütter, also die Urheberschaft, noch einmal betonen." Der jeweils aktuelle Preisträger des Inno-Spatz wird in der Zeitschrift "Spiel & Autor" genannt, auf deren Homepage .www.spiel-und-autor.de konnten wir aber keine vollständige Auflistung finden. Dank der Hilfe eines spielbox-Lesers kennen wir bisher folgende Preisträger:

1999: Horst Alexander Renz
2000: Jean du Poel
2001: Franz Scholles
2002: Knut-Michael Wolf
2003: Dr. Bernward Thole
2004: Niek Neuwahl
2005: Peter Lemcke
2006: Friedrich-Schiller-Universität Jena
2007: Jens-Peter Schliemann
2008: Hippodice Spieleclub
2009: Spieleautorentage Weilburg
2010: BoardGameGeek

Anmerkung: Laut .Spiel & Autor wurde der Inno-Spatz 2008 zum 12. Mal verliehen. Demnach müsste es auch 1997 und 1998 einen Preisträger gegeben haben. Laut Taschenbuch "Spiel '99" wurde der Inno-Spatz aber erst ab 1998 verliehen. Wie viele und welche Preisträger in der Auflistung nun tatsächlich fehlen, konnten wir nicht ermitteln.

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